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In den Arbeiten der beiden Künstler Klaus Ludwig Kerstinger und Erich Spindler geht es um das Individuum Mensch. Wie Forscher nähern sich beide Künstler diesem Thema- mal von Nah dann wieder von Fern. Sie beobachten, erzählen, kommentieren, verflechten, verweisen, verdichten, verfremden, irritieren und überlagern.

Erich Spindler stellt elementare Fragen zur Gesellschaft und zum Individuum. Er reagiert darauf malerisch und verwendet Symbole wie das Netz, der Kopf, das Ei. Waagrechte Linien oder Menschenformen dienen als transformierte Beispiele für Verbindungen aller Art wie z.B. soziale, chemische, organische, anorganische, physische, psychische, wirtschaftliche, kulturelle, religiöse, traditionelle und ethnische Verbindungen uvm. Es sind Verbindungen, die das Leben erst ermöglichen und ein Überleben möglich machen.

Klaus Ludwig Kerstinger verknüpft in seinen individuellen Erzählungen Alltagsbeobachtungen.
Der Kampf um Aufmerksamkeit, die Verdichtung von Reizen und das Gedränge von Informationen gehen in Kerstingers Kunst Hand in Hand. Seine Werke sind Reaktionen auf die schnelllebige, oft nicht fassbare Gegenwart – ein Kommentar auf unsere Zeit in der wir uns bewegen.

In den Bilderwelten der beiden Künstler werden Fragen aufgeworfen – seismographisch nähern sich Kerstinger und Spindler dem Kosmos Menschheit.

INFO:

Eröffnung: Mittwoch, 30. September 2020, 19:00 Uhr

Gespräch mit den Künstlern, jeweils 10-12 Uhr:
Sa, 03.10.2020 – Erich Spindler
Sa, 10.10.2020 – Klaus Ludwig Kerstinger

Lesung im Rahmen der Ausstellung
Hamed Abboud „In meinem Bart versteckte Geschichten“, erschienen in arabischer und deutscher Sprache
Sa, 24.10.2020, 11 Uhr

Dauer der Ausstellung: 01.10. – 24.10.2020

*Eröffnung, sowie Ausstellung und weitere Veranstaltungspunkte finden unter Einhaltung der, zu dieser Zeit geltenden, gesetzlichen Vorgaben statt.
Bitte beachten sie die Einhaltung des Mindestabstands und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.
Herzlichen Dank!

 

 

 

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