EU-Auszeichnung für Klinikum Wels-Grieskirchen

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EU-Auszeichnung für Klinikum Wels-Grieskirchen

Gesundheitsfördernd, wirtschaftlich und umweltschonend – als zukunftsorientierter Gesundheitsbetrieb motiviert das Klinikum Wels-Grieskirchen seine Mitarbeiter, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen. Für seine Initiativen und Investitionen rund um das Radfahren wurde dem Krankenhaus nun bereits zum zweiten Mal das Zertifikat „Fahrradfreundlicher Betrieb“ ausgestellt. Das Klinikum ist in Oberösterreich der einzige Betrieb sowie bundesweit die einzige Gesundheitseinrichtung mit der EU-weiten Auszeichnung „Cycle-friendly Employer“.

Bereits seit sieben Jahren setzt der große Welser Gesundheitsversorger verstärkt auf das Radfahren. „Rund 300 unserer Mitarbeiter legen den Weg in die Arbeit regelmäßig mit dem Rad zurück“, so Franz Scherzer, akademischer Risiko- und Gesundheitsmanager in der Organisationsentwicklung und Radfahrbeauftragter am Klinikum Wels-Grieskirchen. Ein Fünftel davon nimmt heuer an der Initiative „Oberösterreich radelt“ teil. „Von Ende März bis Anfang August wurden knapp 48.300 gefahrene Kilometer in die Plattform eingetragen – das ist immerhin um einiges mehr als eine Weltumrundung und entspricht im Sinne des Klimaschutzes einer Einsparung des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes von ca. 8,5 Tonnen.“ Die Klinikum-Geschäftsführung unterstützt das Engagement seiner Mitarbeiter regelmäßig durch strukturelle Maßnahmen und besondere Aktionen, wie zum Beispiel durch die Errichtung versperrbarer Fahrradabstellplätze mit Beleuchtung, gratis Rad-Checks für alle Mitarbeiter, eigenen Klinikum-Radtrikots samt Helmen und Sicherheitswesten sowie Veranstaltungen rund um die Radsaison. „Besonders gut angenommen werden unsere fünf E-Bikes, welche gegen Voranmeldung gratis zum Beispiel für das Wochenende oder auch länger ausgeborgt werden können“, so Scherzer.

Foto (c) Klinikum Wels-Grieskirchen

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