EU-Finanzminister setzen Beratungen fort

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EU-Finanzminister setzen Beratungen fort

Die EU-Finanzminister setzen am Donnerstag um 17.00 Uhr ihre Beratungen über ein Rettungspaket zur Bewältigung der Corona-Wirtschaftskrise fort. Ein dreiteiliges Modell bestehend aus Kreditlinien des Euro-Rettungsschirms ESM für besonders betroffene Staaten, einem Garantiefonds für Unternehmenskredite der Investitionsbank EIB und dem Kurzarbeitssystem Sure der EU-Kommission liegen auf dem Tisch. Die Entscheidung über die Ausgabe von Gemeinschaftsanleihen, den sogenannten “Corona-Bonds”, wie sie unter anderem Frankreich, Italien und Spanien gefordert hatten, soll dem Vernehmen nach vertagt werden.

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Eine legendäre Gitarre des 2016 gestorbenen US-Popstars Prince hat für mehr als eine halbe Million Dollar den Besitzer gewechselt. Die blaue Cloud-Gitarre von 1984 ist am Freitag für 563.500 Dollar (rund 504.000 Euro), inklusive Provision, in Kalifornien versteigert worden. Über den Käufer, der Online geboten hatte, würde zunächst nichts bekannt. Das Instrument kam im Rahmen der “Music Icons”-Auktion in Beverly Hills unter den Hammer. Nach Mitteilung des Auktionshauses war die sogenannte “Blue Angel”-Gitarre eines der Lieblingsinstrumente des Grammy-Preisträgers auf dem Höhepunkt seiner Karriere in den 80er und 90er Jahren. Prince spielte auf dem Instrument bei großen Tourneen, wie “Purple Rain” (1984-1985), “Sign o” the Times” (1987) oder “Lovesexy”(1988-1989) und 1991 bei den MTV Video Music Awards. Die “Blue Angel” gehörte zu den ersten vier Cloud-Gitarren, die speziell für den Künstler angefertigt wurden. Die zunächst weiße Gitarre war mehrmals in verschiedenen Farben übermalt worden. Mittels Computertomographie und Nachforschungen von Experten sei das Instrument als eine der lange vermissten Original-Gitarren identifiziert worden, gab Julien’s Auctions zuvor bekannt. Prince war im April 2016 in seinem Anwesen Paisley Park in Minneapolis an einer Überdosis Schmerzmittel gestorben. Der 1958 als Prince Roger Nelson geborene Musiker erlangte mit dem Album “Purple Rain” im Jahr 1984 Weltruhm.

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Die erwartete Rezession infolge der Coronavirus-Krise könnte für die Europäische Union nach Einschätzung der EU-Kommission deutlich heftiger ausfallen als zunächst gedacht. Der Rückgang der Wirtschaftsleistung könnte 2020 vergleichbar mit dem Abschwung im Jahr der Wirtschaftskrise 2009 sein, teilte die EU-Kommission am Freitagabend mit. Damals war die Wirtschaft in der EU um 4,3 Prozent geschrumpft und in der Eurozone um 4,5 Prozent.

Rezession könnte so groß sein wie im Krisenjahr 2009

Nicht nur im privaten Bereich kehren wir Schritt für Schritt wieder in Richtung Normalität zurück – auch der Betrieb des Magistrats der Stadt Wels wird mit Anfang Mai langsam wieder hochgefahren. Ab morgen Dienstag, 5. Mai habt ihr wieder zu den üblichen Kernzeiten die Möglichkeit Amtsgeschäfte vor Ort zu erledigen. 🕗 Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr und zusätzlich 🕑 Montag, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 16:00 Uhr ‼️Wichtig: Dazu ist eine telefonische oder elektronische Terminvereinbarung notwendig. ☎️💻 Die Sicherheitsmaßnahmen durch das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes und das Einhalten des Abstandes sind außerdem unbedingt einzuhalten. 😷🚶‍♀️↔️🚶‍♂️‼️

Lockerungen im Rathaus Wels

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Suizidhäufigkeit lassen sich noch nicht abbilden.Das haben die Autoren des jährlich erstellten Vorarlberger Suizidberichts in ihrer aktuellen Ausgabe betont. Bis Sommer jedenfalls sei der befürchtete Anstieg einer Erhebung in mehreren deutschen Bundesländern zufolge ausgeblieben. Umgekehrt wisse man etwa von der Finanzkrise 2008, dass eine Steigerung der Suizidzahlen mit einer Verzögerung aufgetreten sei. Betroffen gewesen seien vor allem Menschen, die in Existenznöte gerieten oder psychische Vorerkrankungen aufwiesen, schrieben Albert Lingg, Reinhard Haller und Isabel Bitriol-Dittrich im am Montag veröffentlichten Bericht. Diese Gefahr werde “in den kommenden Monaten, wenn nicht Jahren, alle in der Krisenhilfe und Suizidprophylaxe engagierten Menschen besonders herausfordern”, so die Autoren in ihrer Einleitung. Kärnten vor Steiermark in trauriger Statistik Im vergangenen Jahr wurden in Österreich nach Angaben der Statistik Austria 1.113 Selbsttötungen begangen, um 106 weniger als 2018. Seit Mitte der 1980er-Jahre wird die Zahl der Suizide sukzessive kleiner. Noch 1986 hatten 2.139 Österreicher ihr Leben selbst beendet. Hinsichtlich der Zahl der Suizide pro 100.000 Einwohner wies im vergangenen Jahr Kärnten mit 17,9 (2018: 18,6) den höchsten Wert aller Bundesländer auf, gefolgt von der Steiermark (15,2; 2018: 16,3), Salzburg (13,7; 2018: 12,8) und Niederösterreich (12,9; 2018: 13,4).

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Der Sohn von Königin Elizabeth II. wird von der Causa Epstein eingeholt. Die US-Justiz will ihn erneut befragen. Von den vielen Fällen sexuellen Missbrauchs will der Herzog von York jedoch nichts wissen. Früher hieß er „Randy Andy“ (der „geile“ Andy) oder „Air Miles Andy“ wegen seiner Vielfliegerei als royaler Lobbyist. Seine zehnjährige Ehe mit Sarah „Fergie“ Ferguson füllte ebenso unzählige Seiten von Boulevardblättern wie seine amourösen Abenteuer in den Jahren davor. Spott musste der britische Prinz Andrew (60), zweitältester Sohn von Königin Elizabeth II. (94) und Prinz Philip, jedenfalls immer wieder über sich ergehen lassen. Die Schlagzeilen, mit denen der jüngere Bruder von Prinz Charles seit einigen Jahren in Verbindung steht, haben das Image von Prinz Andrew aber richtig ramponiert. Diese Woche haben ihn US-Ermittler erneut zur Aussage als Zeuge im Missbrauchsskandal um den verstorbenen US-Geschäftsmann Jeffrey Epstein eingeladen, bei dem Andrew mehrmals zu Gast war. Epstein soll Dutzende Minderjährige missbraucht und zur Prostitution gezwungen haben und wurde als Sexualstraftäter verurteilt.Andrew will von den Machenschaften seines Freundes nichts mitbekommen haben und feierte mit ihm nach dessen Haftentlassung. Vorwürfe stets zurückgewiesen Auch gegen den Herzog von York selbst gibt es Vorwürfe. So behauptet eine US-Amerikanerin, sie sei 2001 als damals 17-Jährige zum Sex gedrängt worden. Passiert sein soll das im Londoner Haus der Epstein-Vertrauten Ghislaine Maxwell, die vergangene Woche festgenommen wurde. Andrew bestreitet die Vorwürfe – ein als Beweis vorgelegtes Bild sei wohl eine Fälschung, sagt er und will den Ermittlungsbehörden helfen. Eine Anwältin warf ihm zuletzt vor, die Opfer einem „Foltertest zu unterziehen“. Andrew zeigte sich „verblüfft“. Seine royalen Pflichten hat der Vater von zwei Töchtern im Zuge des Skandals aufgegeben. Nach einer Eliteschulausbildung hatte Prinz Andrew eine erfolgreiche Karriere als Berufssoldat gestartet. Als Hubschrauberpilot rettete er Schiffbrüchige im Nordatlantik, für seinen Einsatz im Falkland-Krieg 1982 erhielt er viel Respekt. Die Zeit der Höhenflüge ist in vielerlei Hinsicht aber schon lange vorbei.

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