EU-Plattform beobachtet Entwicklung nach Lockerungen

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EU-Plattform beobachtet Entwicklung nach Lockerungen
Die EU-Kommission und die Europäische Weltraumorganisation (ESA) haben eine Plattform zur Beobachtung der Entwicklung nach der Coronakrise gestartet. Diese nutzt die Daten von Erdbeobachtungssatelliten, um Auswirkungen der Beschränkungen auf lokaler, regionaler und globaler Ebene sowie Veränderungen nach den Lockerungen festzustellen, wie die EU-Behörde in Brüssel am Freitag mitteilte.
Das “Rapid Action Coronavirus Earth” (RACE) genannte Instrument überwacht demnach insbesondere wichtige Umweltparameter, wie Veränderungen der Luft- und Wasserqualität, wirtschaftliche und menschliche Aktivitäten wie Industrie, Schifffahrt, Bauwesen, Verkehr sowie landwirtschaftliche Produktivität. Zur Auswertung der Daten der Sentinel-Satelliten des ESA-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus werden Künstliche Intelligenz (KI) und neuen Datenanalyseprogramme herangezogen.
Seit Beginn der Coronaviruspandemie spielten der EU-Kommission zufolge Weltraumaktivitäten eine wichtige Rolle. So konnte mittels Satellitenbildern zum Beispiel ein starker Rückgang der Luftverschmutzung in großen Städten festgestellt werden. Auf der Race-Plattform lassen sich aber auch beispielsweise Aktivitäten während der Spargel-Erntezeit in bestimmten Regionen nachverfolgen. Im Vergleich mit früheren Daten können so Auswirkungen der Covid-19-Pandemie beurteilt werden. Erdbeobachtung kann außerdem bei der Überwachung der Rohstoffmärkte helfen. So beobachten Sentinel-Satelliten zum Beispiel die Aktivitäten von Schiffen, die das Haupttransportmittel von Rohstoffen sind.
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