EU-Staatschefs unterstützen Sammlung für Impfstoff

Merken
EU-Staatschefs unterstützen Sammlung für Impfstoff

Mehrere europäische Staats- und Regierungschefs haben einen Aufruf zur Sammlung von 7,5 Milliarden Euro für Impfstoffe und Arzneien gegen das Coronavirus gestartet. Sie äußerten sich vor einer für Montag geplanten internationalen Geberkonferenz in einem gemeinsamen Gastbeitrag in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (Samstag).

“Wir werden alle unsere eigenen Zusagen auf den Tisch legen, und wir freuen uns, von Partnern aus der ganzen Welt begleitet zu werden”, heißt es in dem Aufruf. “Die Mittel, die wir mobilisieren, werden eine beispiellose globale Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Regulierungsbehörden, Industrie und Regierungen, internationalen Organisationen, Stiftungen und Vertretern des Gesundheitswesens in Gang setzen.”

Unterzeichnet haben die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, der französische Präsident Emmanuel Macron, Italiens Regierungschef Giuseppe Conte, die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg, EU-Ratschef Charles Michel und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Von der Leyen hatte die Konferenz Mitte April angekündigt.

Ziel ist es, weltweit die Kräfte zur Entwicklung von Impfstoffen, Arzneien und Tests gegen das Coronavirus zu bündeln. Sobald die Mittel gefunden sind, sollen sie zu erschwinglichen Preisen weltweit verfügbar gemacht werden. Die anvisierten 7,5 Milliarden Euro gelten als Anschubfinanzierung. Das Geld soll in erster Linie an anerkannte globale Gesundheitsorganisationen fließen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

In der Stadt Salzburg hat sich ein neuer Covid-Cluster gebildet. Wie die Gesundheitsbehörden am Dienstag mitteilten, sind die zwei Polizeiinspektionen am Hauptbahnhof und im Stadtteil Itzling betroffen. Bei drei Beamten wurde das Virus bereits nachgewiesen, ein weitere Person wies Symptome auf. Beide Inspektionen wurden vorübergehend geschlossen und alle dort Beschäftigten außer Dienst gestellt. Die Räume in den zwei Dienststellen und die Polizeiautos werden nun desinfiziert, die Aufgaben der beiden Posten zwischenzeitlich von umliegenden Polizeiinspektionen wahrgenommen. Das Contact-Tracing und das Containment laufen seit Montagabend auf Hochtouren. Rund 100 Polizistinnen und Polizisten und Sondereinsatzkräfte werden noch im Laufe des Dienstags zu den Drive-In-Testungen des Roten Kreuzes geschickt. Erst wenn ihre Testergebnisse vorliegen, werde über die weitere Vorgangsweise entschieden, hieß es. Der Krankheitsausbruch wird von der Behörde mittlerweile als “Cluster C” geführt. Zuletzt war es in Salzburg rund um einen Clubabend der Rotarier (“Cluster A”) und um zwei private Seniorenwohnheime (“Cluster B”) zu größeren Krankheitsausbrüchen gekommen. Wie die Stadt mitteilte, sei der erste Cluster bereits rückläufig, der zweite konnte eingekapselt werden und sei stabil. In Salzburg galten mit Stand Dienstagfrüh insgesamt 21 in der Landeshauptstadt gemeldete Personen als erkrankt. 80 Personen wurden als Kategorie 1-Kontakte per Bescheid abgesondert, 50 Personen als Kategorie 2-Kontakte behördlich verkehrsbeschränkt. Die Zahl der aktiv Erkrankten im ganzen Bundesland ist in den vergangenen Tagen immer um die 50 Personen gelegen.

Neuer Corona-Cluster um zwei Polizeiinspektionen in Salzburg

Der mit seinem Handbike verunglückte frühere Formel-1-Pilot Alessandro Zanardi ist erneut operiert worden. Das teilte das San Raffaele Krankenhaus in Mailand am Montag mit. Der 53-jährige Italiener, der bei einem Unfall im Juni schwere Kopfverletzungen erlitten hatte, war am Freitag aus einem Rehabilitationszentrum in die lombardische Hauptstadt verlegt worden. Am Tag danach habe er sich einem “heiklen neurochirurgischen Eingriff” unterziehen müssen, der von Professor Pietro Mortini durchgeführt worden sei, hieß es. Tests hätten den Erfolg dieser Behandlung gezeigt, erläuterte das Hospital. Zanardi liege weiter auf der Intensivstation, sein Zustand wurde als “stabil” bezeichnet. Der 53-Jährige war erst kurz vor dem Transport nach Mailand in das Neuro-Rehabilitationszentrum im Umland der Stadt gekommen. Davor schien es ihm besser zu gehen. Anfangs hatte er in einem Hospital in Siena in der Toskana gelegen und war mehrfach operiert worden. Zanardi hatte am 19. Juni bei einem Wettbewerb in der Toskana die Kontrolle über sein Handbike verloren und war mit einem Lastwagen kollidiert. Der Rennfahrer hatte 2001 bei einem Unfall auf dem Lausitzring beide Beine verloren. Er kämpfte sich wieder zurück in den Leistungssport. Zanardi bestritt auch Rennen in der DTM und gewann viermal Gold bei den Paralympics.

Verunglückter Zanardi erneut am Kopf operiert

Die AUA hebt ab Mitte Juni wieder ab, allerdings werden die Erstflüge nach Kiew, London, Mailand und Stockholm aufgrund der verlängerten Landeverbote von Mitte Juni auf Anfang Juli verschoben, teilte die Fluglinie am Donnerstag mit. 36 Destinationen innerhalb von Europa werden ab nächster Woche wieder angeflogen. Österreich öffnet ab 16. Juni seine Grenzen für insgesamt 31 Länder wieder.

AUA fliegt ab Mitte Juni wieder - 4 Destinationen auf Juli verschoben

In der Coronakrise müssen sich die USA nach Einschätzung von Wissenschaftlern bis zum Herbst auf Zehntausende weitere Tote einstellen. Die Forscher des Instituts IHME der Universität Washington in Seattle gehen in ihrer Projektion inzwischen davon aus, dass die USA bis zum 1. Oktober die Zahl von 200.000 Toten übersteigen könnten. Erst am 27. Mai hatten die USA nach Daten der Johns-Hopkins-Universität die Marke von 100.000 Toten infolge einer Infektion mit dem Coronavirus überschritten.

Forscher: 200.000 Corona-Tote in den USA bis Oktober

Werner Holzinger löst Gernot Franzmair als Präsidenten ab und steht dem karitativ tätigen KIWANIS Club Wels ein Jahr lang vor.

Feierliche Amtsübergabe beim Kiwanis Club Wels!

Für Italiens Medien ist klar. Heuer gibt es keine Fußball-EM. Der Corriere dello Sport titelt in seiner Dienstag-Ausgabe bereits: Europa, wir sehen uns nächstes Jahr.

Fußball-EM: Italienische Medien verkünden bereits Verschiebung