EU verhinderte "leere Supermarktregale"

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EU verhinderte "leere Supermarktregale"

EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni hat die Europäische Union gegen Kritik in der Coronakrise verteidigt. Ohne die EU-Entscheidungen nach den Grenzschließungen “wären unsere Supermarktregale leer” gewesen, sagte Gentiloni der “Presse am Sonntag”. Zugleich warnte er vor einem Ende des gemeinsamen europäischen Wirtschaftsraumes, wenn der Wiederaufbau nach der Krise nicht gelingt.

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Dominik Thalhammer setzt beim LASK auf ein breites Betreuerteam und will die DNA des Vereins weiter erhalten. Der neue Cheftrainer und Sportliche Leiter des Fußball-Bundesligisten aus Linz präsentierte am Freitag sein Konzept. Als neuer Defensivcoach wird Ex-Teamspieler Emanuel Pogatetz im Betreuerteam arbeiten. Außerdem freute sich Thalhammer über einen “tollen Kader”. Der ehemalige Damen-Teamchef und Trainerausbilder des ÖFB war vor zwei Wochen auf Valerien Ismael gefolgt, von dem sich die Athletiker nach einem verunglückten Frühjahr getrennt hatten. Die erste Partie unter Thalhammer ist das Europa-League-Achtelfinal-Rückspiel bei Manchester United am 5. August. Nach dem 0:5 im Hinspiel ist die Chance auf das Weiterkommen minimal. In die erste Phase der Sommer-Vorbereitung starteten die Linzer deshalb am Freitag. Vier Neuzugänge hat der LASK bisher vermeldet. “Es ist eine große Herausforderung, großes Vertrauen, das ich bekommen habe. Das möchte ich rechtfertigen”, sagte Thalhammer in seinem Eingangsstatement. Er bedankte sich beim ÖFB für die rasche Lösung und die Chance, wieder im Vereinsfußball Fuß zu fassen. 2004 bis 2005 hatte er in der Bundesliga die Admira betreut. Vom Fußball-Bund nahm der 49-Jährige auch Christian Heidenreich, den Leiter der Spielanalyse, mit, wie am Freitag bekannt wurde. Heidenreich (38) wird beim LASK den Spatentrainer für Standardsituationen geben. Pogatetz wird für das Defensivverhalten zuständig sein. Der 37-Jährige hatte seine Profikarriere im Winter beendet. “Er trägt die LASK-DNA in sich”, sagte Thalhammer. Sein Assistent für den Offensivbereich wird noch gesucht. Spätestens nach dem Spiel in Manchester soll auch diese Position besetzt sein. Kein Thema im Trainerstab der Profis ist auf dessen eigenen Wunsch Andreas Wieland. Der ehemalige Co-Trainer von Ismael – er soll bei der Trennung vom Franzosen eine Rolle gespielt haben – soll dem Verein aber erhalten bleiben. Thalhammer nannte immer wieder Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg. Mit den Spielern, aber vor allem mit seinen Assistenten. “Das ein wesentlicher Faktor. Man muss bereit sein, Verantwortung abzugeben. Man muss intensiv diskutieren, aber wenn man zur Tür hinausgeht, muss vor der Mannschaft alles klar sein”, sagte der Chefcoach über seine Arbeitsweise. Die Grundidee, das Trainerteam auf breite Basis zu stellen, um so die einzelnen Bereich noch mehr vertiefen zu können, sei gemeinsam mit Präsident Siegmund Gruber und Vize Jürgen Werner geboren worden. “Sie haben eine Denkweise, die über den Tellerrand hinausgeht, ‘open-minded’ ist”, so Thalhammer. Man wolle dadurch anderen Vereinen voraus sein. Am Freitagnachmittag stand die erste Einheit der Vorbereitung auf dem Programm. Mit dabei waren die Neuverpflichtungen Lukas Grgic (WSG Tirol), Mads Emil Madsen (Silkeborg/beide Mittelfeld), Jewhen Tscheberko (von Luhansk/Abwehr) und Mamoudou Karamoko (Wolfsburg/Angriff). Auch Peter Michorl war dabei. Dessen kolportierter Transfer nach Deutschland blieb vorerst aus. Der Mittelfeldmann besitzt laut Medienberichten eine Ausstiegsklausel bis 31. Juli. Thalhammer schätzte den Kader als sehr stark ein. “Ich glaube, dass die Transfers genau passen. Wir haben einen tollen Kader beisammen”, sagte er. Alle Spieler würden extrem gut ins System passen. Das soll sich nicht grundlegend ändern. Das Spiel gegen den Ball sei die Basis, auf die es aufzubauen gelte. Lösungen gegen tief stehende Gegner zu finden ist ein Ansatzpunkt, um Optimierungen herbeizuführen, meinte Thalhammer. “Der LASK hat im letzten Jahr unglaublich gut performt. Da muss man genau schauen, wenn man etwas entwickeln will”, erklärte er. Dass die Saison nach dem Punkteabzug der Liga und schlechten Ergebnissen nach dem Re-Start schlussendlich auf Rang vier endete, damit will sich Thalhammer nicht mehr befassen. Das Ziel für die neue Saison: “Die Mannschaft hat sich im Spitzenbereich etabliert. Das ist grundsätzlich das Ziel.” Der erste Test der Vorbereitung steigt kommenden Mittwoch gegen den bosnischen Verein NK Zenica. Zuschauer sind in Pasching keine zugelassen.

Thalhammer setzt auf Trainerstab und will "LASK-DNA" wahren

Der italienische Rocksänger Zucchero sitzt am Flügel auf dem leeren Markusplatz in Venedig und singt über die Liebe in ungewöhnlichen Zeiten. Solche Bilder von weltbekannten Plätzen, die sonst überfüllt waren mit Touristen und nun verwaist wirken, gehören in Italien mit zu den prägenden Eindrücken während der Corona-Pandemie. Der 64-jährige Zucchero hat in der Lagunenstadt Anfang Mai das Video für seinen neuen Song “Amore Adesso!” (Liebe Jetzt!) gedreht. Es wurde einige Tage später bei Youtube online gestellt, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Damit er wirklich ganz leer ist, hatten die Behörden vor der Aufnahme den Markusplatz ganz für Passanten gesperrt, wie italienische Medien berichteten.

Zucchero singt für Venedig in Venedig

Die englische Fußball-Premier-League nimmt am 17. Juni mit Geisterspielen wieder ihren Spielbetrieb auf. An diesem Tag werden die Nachtragspartien Manchester City gegen Arsenal und Aston Villa gegen Sheffield United durchgeführt. Die Premier League bestätigte am Donnerstag den Termin. Ab dem 19. Juni sind fast täglich Matches zu erwarten. Die italienische Serie A startet indes am 20. Juni.

Premier-League-Neustart am 17. Juni - Serie A folgt am 20.6.

Am Mittwoch kamen in Oberösterreich zwei Todesfälle in der Corona-Statistik, die nun 34 an oder mit Covid-19 Verstorbene umfasst, hinzu. Eine 83-Jährige aus dem Bezirk Linz-Land und eine 88-Jährige aus dem Bezirk Eferding, beide mit Vorerkrankungen, starben jeweils in einem Krankenhaus. Die Zahl der an Covid-19-Erkrankten sank im Bundesland von 578 (Dienstagmittag) auf 506 (Mittwochabend).

Zwei neue Todesfälle, weniger Kranke in Oberösterreich

Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat Kritik an den Staus vom vergangenen Wochenende an Kärntens Grenze beim Karawankentunnel geübt. “Mir fehlt jedes Verständnis dafür, wie es zu so etwas kommen kann. Da ist etwas schief gelaufen. Das darf sich nicht mehr wiederholen”, sagte Kurz nach seiner Bilanz- und Ausblick-Rede im Bundeskanzleramt am Freitag. Die Schuld für das Chaos mit Wartezeiten bis zu zwölf Stunden sieht der Kanzler eher bei den Behörden an Ort und Stelle, ging aus seinen Aussagen hervor. Er wies nämlich mehrmals darauf hin, dass es nur in einer einzigen Bezirkshauptmannschaft (Villach-Land, Anm.) zu solchen Zuständen gekommen sei. “In allen anderen Bezirkshauptmannschaften ist es anders gelaufen”, betonte Kurz. Das dürfe sich jedenfalls nicht wiederholen und das haben die verantwortlichen Behörden auch schon klargestellt, sagte der Kanzler. Man habe von Beginn an gewusst, dass die Reisezeit eine gewisse Herausforderung darstellen und die Infektionszahlen steigen werden. “Wir haben damit zu kämpfen, aber es war absehbar”. Für die Zukunft wünscht sich Kurz eine auf EU-Ebene abgestimmte Vorgehensweise. Das Ziel sei es, die Grenzen offen zu halten. Eine Möglichkeit wären etwa Tests auf den Flughäfen, sagte Kurz. “Es wird nicht einfacher, es wird nicht billiger dadurch, aber besser.”

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Unter dem Eindruck der Coronavirus-Pandemie ist in Japan am Freitag die Olympische Flamme aus Griechenland für die Sommerspiele 2020 eingetroffen. In einer kleiner als ursprünglich gedachten Zeremonie wurde das Olympische Feuer auf einem Militärstützpunkt im Nordosten der Hauptinsel Honshu in Empfang genommen. Unsicher ist allerdings weiterhin, ob die Olympischen Spiele überhaupt wie geplant am 24. Juli in Tokio beginnen können.

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