Europa: Mehr als 120.000 Corona-Tote

Merken
Europa: Mehr als 120.000 Corona-Tote

Durch die Coronavirus-Pandemie sind in Europa bereits mehr als 120.000 Menschen gestorben. Damit bleibt Europa der am schwersten betroffene Kontinent. Die meisten Todesfälle gab es in Italien mit 25.969, Spanien mit 22.902 und Frankreich mit 22.245. Danach folgt Großbritannien mit 19.506 Toten. Insgesamt gab es in Europa nach den Behördenangaben 1,344.172 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Weltweit starben mindestens 197.303 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19, die durch das Coronavirus ausgelöst wird. Die USA bleiben das Land mit den weltweit meisten Todesopfern. Dort starben nach jüngsten Angaben fast 52.000 Menschen mit oder an einer Covid-19-Erkrankung.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Morgen, Freitag, gibt es um 14.00 Uhr ein Treffen der neuen Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer mit Vertretern der österreichischen Kulturbranche im Kulturministerium, um weitere Öffnungsschritte für Kulturveranstaltungen zu besprechen.

Treffen von Staatssekretärin Mayer mit Kulturschaffenden

In Wels steht am Donnerstag jener Autolenker wegen grob fahrlässiger Tötung vor Gericht, welcher am 25. Mai 2019 einen Unfall mit letztlich zwei tödlich verletzten Jugendlichen ausgelöst haben soll.

Autolenker nach Kollision mit Moped und folglich zwei getöteten Jugendlichen vor Gericht

Haushaltskunden und kleinen Firmenkunden wird Strom, Gas oder Wärme bei Zahlungsverzug durch die Corona-Krise nicht abgeschaltet. Dies hat die heimische Energiewirtschaft zugesichert, wie Energieministerin Leonore Gewessler (Grüne) und Energie-Control-Vorstand Wolfgang Urbantschitsch am Donnerstag in einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt gaben.

Niemandem wird Strom, Gas, Wärme abgedreht

Auch wenn die Zahl der Coronafälle in vielen Ländern in den vergangenen Wochen wieder gestiegen ist, sieht Bundespräsident Alexander Van der Bellen die Entscheidung, Reisebeschränkungen innerhalb Europas zu lockern, positiv. “Was jetzt in Kraft ist, ist in Ordnung”, betonte Bundespräsident Alexander Van der Bellennach einem Vier-Augen-Gespräch mit der slowakischen Präsidentin Zuzana Čaputová in ihrer Heimatstadt Pezinok, rund 20 Kilometer nördlich von Bratislava. Čaputová hatte das Treffen als zuvor als “Symbol für die wiedergeöffneten Grenzen” und als “Zeichen, dass sich die Menschen nun wieder treffen können” bezeichnet. Die Grenze zwischen Österreich und der Slowakei ist seit 5. Juni wieder ohne Auflagen – also ohne Heimquarantäne oder Covid-Test – passierbar. Man müsse aber weiterhin vorsichtig sein, also die bekannten Hygienevorschriften beachten, und “von Tag zu Tag entscheiden, was geht und was nicht geht”, betonte der Bundespräsident. Ein Szenario mit erneuten Grenzschließungen wie zu Beginn der Corona-Pandemie wolle er sich jedenfalls nicht vorstellen, “das sage ich ganz offen”, meinte Van der Bellen auf eine entsprechende Journalistenfrage. Er selbst bleibe während des Sommers in Österreich, könne aber auch “jeden verstehen, der einmal hinaus will”. “Das sind schon harte Zeiten, aber dieses Virus ist nicht zu unterschätzen”, so Van der Bellen. Slowakei mit Exportproblemen Der Slowakei, die in der Coronakrise nach Worten des Bundespräsidenten “sehr umsichtig gehandelt” habe, mache im Moment weniger das Virus als vielmehr die Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage zu schaffen. Der Export des weltweit – gemessen an der Pro-Kopf-Zahl – größten Autoproduzenten ist in den vergangenen Wochen praktisch zum Erliegen gekommen. Nicht nur in der Slowakei, sondern auch in anderen europäischen Ländern sei deshalb “ein bisschen mehr Diversität in der Wirtschaftsproduktion angemessen”, betonte Van der Bellen. Das Risiko müsse gestreut werden, etwa um die Versorgungssicherheit mit medizinischen Produkten gewährleisten zu können – das gelte auch für Österreich. “Das sind Dinge, auf die wir früher nicht geachtet haben, auch weil wir nicht darauf achten mussten.” In der Krise sei aber klar geworden, dass es hier ein Problem gebe. “Mitstreiterin gegen die Klimakrise” Die ökonomischen Folgen müssten jedenfalls “mit allem Tempo, das wir haben” angegangen werden, sagte der Bundespräsident nach dem rund einstündigen Gespräch mit Čaputová in einem Hotel in Pezinok. Dabei diskutierten die beiden Staatsoberhäupter auch darüber, welche Rolle Nachhaltigkeit und Klimaschutz beim Wiederaufbau spielen können. Bei ihrem Antrittsbesuch im Sommer des vergangenen Jahres bezeichnete Van der Bellen Čaputová, eine frühere Bürgeranwältin und Umweltaktivistin, als “Mitstreiterin gegen die Klimakrise”. Gegen die Klimakrise werde es sicher keinen Impfstoff geben. “Es sind also unsere Entscheidungen, die der ‘Impfstoff’ sind, und wenn wir diese Entscheidungen nicht treffen, sind wir fahrlässig, wären wir fahrlässig gegenüber künftigen Generationen”, hielt der Bundespräsident fest. Nach einem Gespräch mit den Delegationen ging einer der wohl kürzesten Auslandsbesuche des Bundespräsidenten nach rund zwei Stunden zu Ende. Wien und Bratislava sind die zwei am nächsten gelegenen Hauptstädte Europas.

Grenzöffnung war keine vorschnelle Entscheidung

Über Österreichs Grenzen sollen künftig Drohnen schwirren. Im August startet ein Pilotversuch an den Grenzen zu Ungarn und Slowenien, kündigte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) im APA-Interview an. Um sich ein Bild von der aktuellen Flüchtlingslage zu machen, wird Nehammer Ende August nach Griechenland reisen. Solange der EU-Außengrenzschutz nicht lückenlos funktioniert, soll auch die österreichische Binnengrenze kontrolliert werden – dabei sollen verstärkt “technische Hilfsmittel” eingesetzt werden, heißt es im Regierungsprogramm. Derzeit wird vor allem mit Wärmebildkameras am Boden gearbeitet. “Wir wollen jetzt den nächsten Schritt gehen”, erklärte Nehammer, und mit der Luftüberwachung des grenznahen Raumes einerseits die Kontrollen verdichten und andererseits schnellere Ermittlungsergebnisse im Kampf gegen Schlepperei erzielen. Luftbilder gibt es derzeit allenfalls aus dem Hubschrauber, dessen Einsatz aber vergleichsweise teuer ist. Die Drohnen könnten Teile dieser Aufgabe wesentlich effizienter und kostengünstiger erfüllen, argumentiert der Innenminister. Kombiniert mit Geodaten sollen Drohnen Luftbildaufnahmen in Echtzeit liefern, um Grenzübertritte rasch zu entdecken und sofort Einsatzkräfte an Ort und Stelle schicken zu können. “Jetzt geht es darum, die Grenzüberwachung auch ins 21. Jahrhundert zu bringen”, betonte Nehammer. Im Zuge des Pilotversuchs wolle man herausfinden, welches Drohnensystem am besten geeignet sei und “wo man unter Umständen noch nachrüsten muss”. Alle datenschutz- und verfassungsrechtlichen Bestimmungen würden eingehalten, versicherte der Minister. Slowenien und Ungarn sind vom nun startenden Pilotversuch bereits informiert und “hoch interessiert”, wie Nehammer sagt. Slowenien habe gar von sich aus eine Kooperation angeboten, die Drohnen auch an der slowenischen Grenze Richtung Kroatien auszuprobieren. Illegale Migration stand auch im Mittelpunkt einer Konferenz, die im Juli in Wien stattgefunden hat. Ergebnis war, dass in Wien eine neue Koordinierungsplattform entstehen soll, um Synergien zu finden und Lücken zu schließen. Es gebe viele EU-Projekte, aber auch viele bilaterale Initiativen, von denen man untereinander nicht immer informiert sei. Er habe inzwischen auch mit EU-Innenkommissarin Ylva Johansson telefoniert, die Kommission unterstütze die Plattform, berichtete Nehammer. Man wolle auch den Westbalkan-Ländern zeigen, dass man sie nicht alleine lasse, meinte Nehammer. Sowohl in Serbien als auch in Bosnien-Herzegowina gehe man von je 9.000 bis 10.000 “irregulären Migranten” aus, die sich derzeit im Land befinden. Man müsse deshalb rasch mit Kooperationen beginnen, etwa im Bereich der Rückkehrberatung und Rückführung, wenn keine Bleibemöglichkeiten in Europa zu erwarten sind. Österreich arbeite hier bilateral schon mit Bosnien-Herzegowina zusammen. Die EU-Kommission wolle nun ein entsprechendes europäisches Programm starten, Österreich werde seine Erfahrungen einbringen. Die weitere Unterstützung im Außengrenzschutz auch im Rahmen der Koordinierungsplattform wird wiederum Thema eines Besuchs von Nehammer in Griechenland sein, der für 25./26. August geplant ist. Der Minister will dabei “einen Eindruck vor Ort gewinnen”. Ob er auch ein Flüchtlingslager besuchen wird, ist abhängig vom Programm des Gastgebers und wohl auch der aktuellen Corona-Situation, meint Nehammer. Minderjährige aus den überfüllten Lagern in Griechenland aufzunehmen, lehnt die ÖVP weiterhin ab. Österreich habe heuer schon mehr als 3.000 Frauen und Kindern Schutz gewährt und seit 2015 insgesamt über 77.000 Frauen und Kindern dauerhaften Schutz gewährt, argumentierte Nehammer. “Wenn man sich die Zahlen anschaut und die Fakten sprechen lässt, dann sieht man, dass Österreich sich da einem Beitrag nicht verweigert. Ganz im Gegenteil: Wir leisten kontinuierlich diesen Beitrag.” Weil Österreich schon auf mehreren Ebenen viel tue und ohnehin laufend Flüchtlingen Schutz gewähre, könne man nicht zusätzlich Menschen aufnehmen. “Daher sagen wir, dass die symbolische Hilfe, dass man einige Jugendliche von Griechenland nach Mitteleuropa bringt, nicht unser Zugang ist.” Um Hilfe für die Menschen vor Ort zu leisten, habe man der griechischen Regierung 181 Wohn- und Sanitätscontainer zur Verfügung gestellt, und dem UNHCR eine Million Euro für Soforthilfe.

Nehammer will Drohnen zum Grenzschutz einsetzen

DANKE allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Exekutive – heute stellvertretend Andreas Weidinger von der Polizei Wels. Hilfe und Schutz für alle Welserinnen und Welser sind jetzt eine große Herausforderung und wir sind froh, dass wir auf diese schlagkräftige Unterstützung  zählen können. Ein kräftiges DANKESCHÖN!

WT1 sagt DANKE