Eurothermen - Comeback nach Corona-Krise

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Patrick Hochhauser (GF Eurothermen) im Talk

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Ein Brand eines Dunstabzuges in der Küche eines Wohnhauses in Wels-Schafwiesen hat Sonntagabend zwei verletzte Jugendliche gefordert.

Brand eines Dunstabzuges in der Küche eines Hauses in Wels-Schafwiesen fordert zwei Verletzte

Minister und Staatssekretäre haben ihr Versprechen eingelöst und jeweils ein Monatsgehalt gespendet. Das geht aus der Beantwortung einer parlamentarischen Serienanfrage der FPÖ hervor. Verkündet worden war die Aktion im April und sollte ein Zeichen des Zusammenhalts in Zeiten der Coronakrise darstellen. Seitens der Minister beträgt ein Monatsgehalt brutto gut 17.800 Euro, seitens der Staatssekretäre mehr als 16.000 Euro, für den Vizekanzler werden rund 19.600 Euro bezahlt, für den Kanzler knapp 22.300. Der jeweilige Betrag wurde also den auserwählten Organisationen zur Verfügung gestellt. Bedacht werden sollten Institutionen, “die Anteil daran haben, dass wir gemeinsam möglichst gut durch diese Krise kommen”. Entscheiden, an wen man spenden will, konnte jedes Regierungsmitglied selbst. Auffallend ist, dass viele Minister Vereine in ihren Herkunftsbundesländern bedachten. Zudem haben gleich drei Grüne Regierungsmitglieder Hemayat, ein Betreuungszentrum für traumatisierte Menschen, ausgewählt. Manche Minister splitteten ihre Spende auf, andere wie Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bedachten nur eine Organisation, in seinem Fall die Sektion Amstetten der Lebenshilfe Niederösterreich. Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) übermittelte sein Gehalt dem Wiener Hilfswerk, Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) ihres dem Kinderhospiz Sonnenmond und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) ihres dem AufBauWerk in Tirol. Eineinhalb Monatsgehälter gingen an das St. Anna Kinderspital, jenes von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und ein halbes von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP), der den zweiten Teil der evangelischen Kirchengemeinde in Perchtoldsdorf zur Verfügung stellte. Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) spendete für die Vinzenzgemeinschaft St. Stephan (VinziRast) und Care Österreich. Ebenfalls 50:50 aufgeteilt hat Kanzleramtsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP), nämlich zwischen dem SOS Kinderdorf Salzburg und der Hospizbewegung Salzburg. Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) entschied sich für “Steirer Helfen Steirern” und “Don Bosco hilft”. Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) wurde ebenfalls in seiner Heimat fündig und unterstützte den Krankenpflegeverein Rheindelta und den Verein Integra Vorarlberg für das Projekt Werk-Stadt Bregenz im Bereich Unterstützung arbeitsloser Jugendlicher. Seine “Chefin” im Infrastrukturministerium Leonore Gewessler (Grüne) gab einerseits an Hemayat, andererseits an das Mädchenzentrum Peppa und den Diakonie Corona-Hilfsfonds. Justizministerin Alma Zadic (Grüne) entschied sich ebenfalls für Hemayat und zusätzlich für den Verein Frauen gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen, neunerhaus – Hilfe für obdachlose Menschen und Vielmehr für alle! – Verein für Bildung, Wohnen und Teilhabe. Dritter Unterstützer von Hemayat war Vizekanzler Werner Kogler (Grüne), der ansonsten Austrian Doctors, Ich bin ok und – wohl auch in seiner Funktion als Sportminister – Kicken ohne Grenzen auserkor. Ebenfalls zu ihrem Ressort passt die Spende von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) an die Vereinigung österreichischer Peacekeeper. Dazu kommen bei ihr der Förderverein der Sonderschule Rogatsboden und DEBRA Austria – Hilfe für die Schmetterlingskinder. Durch vier teilte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP): Er spendete an die St. Nikolaus Stiftung, den Sterntalerhof, Kinder in Not und den Österreichischen Tierschutzverein. Frauen- und Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) suchte sich die Vereine 3×21 Zentrum zur Förderung und Begleitung von Menschen mit Trisomie 21, pro mente Oberösterreich – Gesellschaft für psychische und soziale Gesundheit und e.motion – Equotherapie als Ziel für ihre Förderung aus. Auch das einzige Mitglied das Kabinetts Kurz II, das nicht mehr im Amt ist, hielt das gegebene Versprechen. Wiewohl sie von der Kunst- und Kulturszene regelrecht aus der Funktion gedrängt wurde, spendete die vormals für diesen Bereich zuständige Staatssekretärin Ulrike Lunacek (Grüne) ein Gehalt an “Stiftungen helfen Künstler*innen”.

Coronavirus: Minister haben alle gespendet

Zur Erinnerung: Am 01.- 02. Februar findet in der Messe Wels das Bike Festival Austria statt. Auch die Rennradregion Wels ist mit einem Stand vor Ort und freut sich auf euren Besuch! 👍 Was erwartet euch sonst noch alles? – neueste Trends und Innovationen rund um die Themen Fahrrad, Mobilität und Radtourismus – actionreiches Rahmenprogramm (Workshops, Fashion Shows, Contests, uvm.) – Experten und Stars der Branche – zahlreiche Testmöglichkeiten – vielfältiges Angebot an Radsport-Bekleidung, Helmen und Accessoires

Bike Festival Austria

Der Sonderbeauftragte im Gesundheitsministerium und Co-Vorsitzendeder Corona-Ampelkommission, Clemens Martin Auer, hat sich im Ö1-“Morgenjournal” am Mittwoch klar gegen Schließungen von Kindergärten und Schulen ausgesprochen. Das sei wirklich die “Ultima Ratio”, sagte er Mittwochfrüh. Die Zahl der Neuinfektionen sei nach wie vor “sehr hoch”, die Lage “sehr, sehr ernst”. Das Gesundheitsministerium teile die Position des Unterrichtsministeriums, wonach ein Ende des Präsenzunterrichts für die Primar- und Sekundarstufen solange verhindert werden soll, “solange es irgendwie geht”, sagte Auer. Auch die Wirtschaftskammer sprach sich im Morgenjournal in einem “eindringlichen Appell” gegen eine Schließung aus. Denn eine Schließung wäre gesundheitspolitisch nicht notwendig und wirtschaftlich “fatal”, erklärte WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz. Vor allem auf viele Kleinbetriebe würden damit Probleme zukommen. Denn für diese wäre der Ausfall von Mitarbeitern nur schwer zu verkraften. Die Entwicklung der Infektionszahlen und jene in den Krankenhäusern sieht Auer nach wie vor als sehr ernst an. Gefragt, ab welchen Zahlen an einem echten Lockdown kein Weg mehr vorbeiführen würde, sagte Auer, das könne er heute Mittwoch noch nicht beurteilen. “Die Zahlen sind nach wie vor sehr hoch, sie stabilisieren sich vielleicht ein bisserl auf sehr, sehr hohem Niveau. Die Lage ist nach wie vor sehr, sehr ernst. Der starke Wachstum hat sich verlangsamt, aber ich beobachte weit und breit keinen Rückgang der Zahlen.” Zwar hätten sich die Krankenanstalten mittlerweile “gut eingestellt” und alle Alarmpläne aktiviert. “Aber auch dort – das wissen wir – geraten wir langsam an die Grenzen.” Die entscheidende Grenze sei, “ob wir weiterhin rasant wachsen”. Wie weit es mit den Zahlen runtergeht, “das können wir sicherlich am Freitag noch gar nicht sagen”. “Wir müssen alles tun, um genau das (einen echten Lockdown, Anm.) zu verhindern. Niemand will das, aber wenn sich die Zahlen anders entwickeln, dann ist es so wie es ist.” Zu einem möglichen Impfstoff äußerte sich Auer optimistisch: “Wir haben bereits viele Verträge mit Herstellern in der EU abgeschlossen.” Sobald eine Zulassung vorliegt würden alle EU-Länder “gleichzeitig und gleichmäßig” beliefert werden. “Im Idealfall könnten wir zu Jahresbeginn, Jänner, Februar, bereits 600.000 Menschen impfen.”

Gesundheitsministerium klar gegen Schulschließungen

Der Nationalrat hat mit einem Abänderungsantrag in letzter Minute auch noch eine Regelung für die Dienstfreistellung von Personen, die von Corona besonders bedroht sind, getroffen. Diese Personen sollen Anspruch auf Freistellung zunächst bis Ende April haben. Krankenversicherungsträgern wird aufgetragen, anhand der Medikation die Risikopersonen herauszufinden. Auf Basis dieser Information kann sich der Betroffene bevorzugt telefonisch an seinen behandelnden Arzt wenden, der ein ärztliches Attest stellt, ob derjenige zur Risikogruppe gehört. Ein Freibrief ist das aber nicht. Denn der betreffende Arbeitnehmer kann auch zum Home-Office eingesetzt werden. Die Erbringung der Arbeitsleistung weiterhin am Arbeitsplatz ist dann möglich, wenn durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko mit größtmöglicher Sicherheit ausgeschlossen ist. Zudem sind Personen, die im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind, ausgenommen. Für sie sollen ausreichend Schutzmaßnahmen getroffen werden, dass nur noch ein Restrisiko besteht. Wird ein Arbeitnehmer freigestellt, hat der Dienstgeber Anspruch auf Erstattung des für die Zeit der Freistellung geleisteten Entgelts sowie der Dienstgeberanteile am Sozialversicherungsbeitrag.

Regelung für Vorerkrankte