Ex-Minister zu Guttenberg hat wieder einen Doktortitel

Merken
Ex-Minister zu Guttenberg hat wieder einen Doktortitel

Der ehemalige deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat nach eigenen Angaben wieder einen Doktortitel. Laut Medienberichten hat zu Guttenberg schon vor einiger Zeit an der britischen Universität Southampton promoviert und trägt nun den Titel PhD (Doktor der Philosophie).

Gesprochen habe er bisher darüber mit fast niemandem, sagte zu Guttenberg und fügte hinzu: “Denn promoviert habe ich nicht für die Öffentlichkeit und erst recht nicht für ein politisches Comeback, das ich gewiss nicht mehr anstrebe, sondern alleine aus sehr persönlichen Gründen. Deshalb möchte ich auch nichts mehr dazu sagen, außer dass ich sehr dankbar bin, diese zweite Chance bekommen zu haben.”

Guttenberg war 2011 von seinem Ministerposten zurückgetreten, nachdem ihm sein erster Doktortitel von der Universität Bayreuth aberkannt worden war. Die sah es als erwiesen an, dass der einstige Hoffnungsträger der CSU seine juristische Arbeit in zahlreichen Passagen abgeschrieben und vorsätzlich getäuscht hatte. Der Ex-Minister hatte daraufhin seinen Lebensmittelpunkt in die USA verlegt.

Seine neue Abschlussarbeit reichte Guttenberg den Berichten zufolge bereits 2018 an der Fakultät für Wirtschaft, Recht und Kunst der Southampton Business School ein, die zur Universität gehört. Es handle sich um eine “Analyse vom Wesen, Umfang und Bedeutung des Korrespondenzbankwesens und seiner Anwendung in historischen Präzedenzfällen und ausgewählten Fallstudien”.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

In Steinhaus (Bezirk Wels-Land) ist es Freitagmittag zu einer Expolsion in einer Wohnung gekommen. Verletzt wurde ersten Informationen zufolge offenbar glücklicherweise niemand.

Explosion und Brand einer Wohnung in Steinhaus

Keine guten Nachrichten für alle Motorrad-Fans. Superstar Marc Marquez, der sich nach einem Sturz im zweiten Rennen von Jerez einen Oberarmbruch zugezogen hatte und sich einer Operation unterziehen musste, wird auch die beiden MotoGP-Rennen in Spielberg am 16. und 23. August fehlen. Das berichtet zumindest das stets bestens informierte Portal “speedweek.com”. Eigentlich wollte der Spanier bereits beim Grand Prix in Brünn wieder auf seine Honda steigen, doch musste sich der aktuelle Weltmeister in Barcelona ein zweites Mal am rechten Oberarm operieren lassen und bekam eine Titanplatte eingesetzt. Warum die zweite OP nötig war, weiß der Bruder des Superstars. “Ich wohne ja mit Marc zusammen. Es war 7.30 Uhr am Montagmorgen. Ich habe noch geschlafen, aber er war schon etwas früher aufgestanden. Als er mich aufgeweckt hat, hatte er schon ein Problem mit dem Arm”, erzählt Alex Marquez. Was war passiert? “Er hat sich beim Öffnen eines großen Fensters erneut verletzt.” Doppelt bitter: Marquez wird nicht nur die Rennen in Spielberg verpassen, sondern damit wohl auch nicht mehr seinen WM-Titel erfolgreich verteidigen können.

Superstar Marquez verpasst auch Rennen in Spielberg

Mit 7.063 vermeldeten SARS-CoV-2-Neuinfektionen in ganz Österreich am Samstag ist deren Zahl nach Werten knapp bei 10.000 in den zwei vergangenen Tagen merklich gesunken. Weiter gestiegen ist indes die Zahl der Spitalspatienten auf 4.026, 584 davon wurden auf Intensivstationen behandelt. 85 Menschen starben mit Covid-19, die Gesamtzahl der Verstorbenen beträgt somit 1.746, wie aus den aktuellen Zahlen hervorgeht. 1.377 Tote waren es noch vor einer Woche, womit seither jeden Tag mehr als 50 Menschen starben: Alle 30 Minuten wuchs die Zahl somit um eine weitere Person. Die Zahl der Intensivpatienten stieg innerhalb von sieben Tagen von 432 um 35 Prozent auf 584 Personen. Bisher gab es laut Angaben von Innen- und Gesundheitsministerium (Stand 9.30 Uhr) 198.291 positive Testergebnisse, 119.415 sind wieder genesen, somit gibt es aktuell nach Abzug der Todesopfer 77.130 aktive Fälle – vor einer Woche waren es noch 57.570. Technische Probleme Wegen erneut technischen Problemen mit dem Epidemiologischen Meldesystem des Bundes (EMS) wurden die Gesamtinfizierten im Land Salzburg durch eine Hochrechnung auf Basis der gestrigen Morgenmeldung mit 510 berechnet. Mit 1.665 Neuinfizierten entfielen die meisten wieder auf Oberösterreich, Wien folgt 1.331 und Niederösterreich mit 1.026. Die Neuinfektionen teilen sich auf die restlichen Bundesländer wie folgt auf:190 wurden aus dem Burgenland gemeldet, 474 aus Kärnten, 982 aus der Steiermark. 523 neue Fälle wurden aus Tirol und 362 aus Vorarlberg gemeldet. Die Zahl der durchgeführten Tests lag am Samstag nicht vor, der Anteil an positiven Tests zuletzt jedoch bei über 20 Prozent. Gemessen an der Einwohnerzahl hat Österreich derzeit die höchste Rate an bekannten Covid-Neuinfektionen weltweit, wie eine Aufstellung der Datenplattform “Our World in Data” am Samstag aufgezeigt hat. Im für Vergleiche üblichen sieben Tages Schnitt liegt Österreich mit 831 Neuinfektionen pro Million Einwohner vor Georgien, der Schweiz und Tschechien. Die Neuinfektionen seit der letzten Meldung teilen sich auf die Bundesländer Österreichs wie folgt auf: Burgenland: 190 Kärnten: 474 Niederösterreich: 1.026 Oberösterreich: 1.665 Salzburg: 510 Steiermark: 982 Tirol: 523 Vorarlberg: 362 Wien: 1.331 Anmerkung: Gesamtinfizierte im Land Salzburg wurden heute aufgrund technischer Schwierigkeiten durch eine Hochrechnung auf Basis der gestrigen Morgenmeldung berechnet.

7063 Neuinfektionen österreichweit, über 4000 im Spital

Die Feuerwehr stand Sonntagabend in Wels-Innenstadt nach einer gemeldeten unklaren Rauchentwicklung im Bereich des Martkplatzes im Einsatz.

Brand in einer Wohnung in Wels-Innenstadt bereits vor Eintreffen der Feuerwehr von selbst erloschen

Der Innungsmeister der Bäcker in der Wirtschaftskammer, Josef Schrott, appelliert an die Österreicherinnen und Österreicher, bei den heimischen Bäckern – aber auch bei heimischen Fleischern – einkaufen zu gehen. Der Grund sind massive Umsatzeinbrüche im Zuge der Coronakrise, sagte Schrott am Montag im Gespräch mit der APA. “Manche Kollegen sprechen von Umsatzeinbrüchen bis zu 80 Prozent.” “Es gibt auch noch Fragezeichen, was konkret für Hilfen unterm Strich herauskommen, das ist noch nicht klar”, so Schrott. Weniger als 30 Prozent an Umsatzeinbrüchen gebe es jedenfalls nicht, so der Bäckermeister. “Die Situation ist dramatisch.”

Bäcker appellieren, beim Kleingewerbe einzukaufen