Experten betonen Impfung ist "zuverlässig und sicher"

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Experten betonen Impfung ist "zuverlässig und sicher"

Die Impfung ist in Österreich nach einiger Verzögerung nun angelaufen. Die Impfskepsis der Österreicher ist nach wie vor groß. Eine neue Initiative soll das nun ändern. Dazu werden heute in einer Pressekonferenz  die Sprecher der Initiative “Österreich impft” vorgestellt.Diese sind: MedUni Wien-Rektor Müller, Wiedermann-Schmidt (wissenschaftl. Vorsitzende des Nationalen Impfgremiums), Allgemeinmedizinerin Glehr, Tropenmediziner Kollaritsch, Arbeitsmedizinerin Höltl.

Diese Experten wurden vom Roten Kreuz im Auftrag der Bundesregierung gebeten, der Bevölkerung bei Fragen zur Impfung zur Verfügung zu stehen. Sind werden als Sprecher der Initiative der “Österreich impft”  fungieren. So soll die Unsicherheit im Bereich der Impfung überwunden werden.

Wiedermann-Schmidt (wissenschaftl. Vorsitzende des Nationalen Impfgremiums) betont die Wichtigkeit auf Ängste der Bevölkerung einzugehen.  Persönlich sei sie froh, dass sie sich impfen lassen kann. Es gebe keine Zweifel oder Sorgen, die im Verhältnis zu Erkrankung stehen würde.

Am Anfang habe es Schwierigkeiten der Verimpfung auch durch die Logistik gegeben – Stichwort Kühlung. Durch den Einkauf verschiedener Impfstoffe sollen im zweiten Quartal auch die Hausärzte impfen können.

Tropenmediziner Kollaritsch meint, Impfungen seien Opfer ihres eigenen Erfolges. Die Menschen würden die Krankheiten selbst nicht mehr sehen und sich daher auf die Nebenwirkungen konzentrieren. “Zuverlässig und sicher” man könne man sich durch die Impfung gegen das Corona-Virus schützen. “Wir sollten das Virus nicht gewinnen lassen, gehen wir zur Impfung”, appelliert Kollartisch.

Eine Unsicherheit herrsche noch bei der Übertragung nach der Impfung: Man könne mittlerweile auch davon ausgehen, dass Geimpfte weniger infektiös seien, betont der Experte.

Der Wunsch der Experten: Möglichst viele Menschen sollen sich impfen lassen. Dazu werde es auch Kampagnen in den Medien geben.

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