Experten trotz Corona-Pandemie für Spitalsbettenabbau

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Experten trotz Corona-Pandemie für Spitalsbettenabbau

Österreich hat zu viele teure Spitalsbetten: Gesundheitsökonomen bleiben bei dieser Aussage, auch wenn das Land bisher besser als andere durch die Coronakrise gekommen ist. Expertin Maria Hofmarcher-Holzhacker steigt im Gegensatz zu ihren Kollegen Ernest Pichlbauer und Thomas Czypionkaaber ein wenig auf die Bremse. Zunächst müsse der ambulante Bereich breit aufgestellt werden, sagte sie zur APA.

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Durch die Folgen der Coronavirus-Pandemie könnte die Zahl der Arbeitslosen weltweit in diesem Jahr um fast 25 Millionen steigen. Das geht aus einer Analyse der Weltarbeitsorganisation (ILO) hervor. Wie die UN-Organisation mitteilt, könne es glimpflicher ausgehen – allerdings nur, wenn die Länder weltweit gemeinsam Lösungen finden, um die Weltwirtschaft zu stützen. Im besten Falle würde sich die Zahl auf 5,3 Millionen zusätzliche Arbeitslose begrenzen lassen.

25 Millionen mehr Arbeitslose weltweit befürchtet

In Verbindung mit dem Coronavirus sind in Belgien am Mittwoch 283 Menschen gestorben. Das sagte der Epidemiologe Emmanuel Andre am Donnerstag im täglichen Corona-Briefing des Krisencenters und der Gesundheitsbehörde. Die Gesamtzahl der Toten liegt in dem Elf-Millionen-Einwohner-Land demnach bei 2.523. Zugleich sank die Zahl der ins Krankenhaus gekommenen Patienten zum zweiten Mal infolge. Am Mittwoch habe es 459 neue Patienten gegeben, 483 konnten die Krankenhäuser wieder verlassen, sagte Andre. Insgesamt sind 5.590 Menschen wegen der Lungenkrankheit Covid-19 in belgischen Krankenhäusern. 1.285 von ihnen werden auf einer Intensivstation behandelt und 992 davon beatmet.

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Sonntagvormittag gab es die Bestätigung des ersten Todesfalls in Kärnten, der mit dem Coronavirus in Verbindung gebracht wird. Bei dem Toten handelt es sich um einen Mann im Alter vom 65 Jahren mit einer Lungenvorerkrankung. Der Mann lag mehrere Tage auf der Intensivstation und ist gestern im Klinikum Klagenfurt verstorben.

Erster Todesfall in Kärnten

Spanien will den Notstand und die damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens einem Zeitungsbericht zufolge bis zum 21. Juni ausdehnen. Ministerpräsident Pedro Sanchez wolle das Parlament um Zustimmung für eine letzte zweiwöchige Verlängerung bitten, berichtet “El Pais”. Danach solle die Bewegungsfreiheit der Bürger nicht mehr eingeschränkt werden. In dem Land sind mehr als 27.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben, rund 240.000 Infektionsfälle sind nachgewiesen.

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Der Kunststoffkonzern Greiner mit Sitz in Kremsmünster in Oberösterreich hat seinen Umsatz 2019 um 3 Prozent auf 1,68 Mrd. (2018: 1,63 Mrd.) Euro gesteigert. Auch wenn man 2021 die Auswirkungen der Krise noch deutlich spüren werde, ist CEO Axel Kühner optimistisch, dass Greiner “den ganz großen Teil” des entgangenen Geschäfts wieder aufhole. Eine Prognose für heuer traut man sich aber noch nicht zu. Die stärksten Sparten des Konzerns waren 2019 mit rund 690 Mio. Euro Umsatz Packaging und der Medizintechnik-Bereich Bio-One (509 Mio. Euro). Diese konnten auch ein Umsatzplus von 2 (Packaging) bzw. 8 Prozent (Bio-One) verbuchen, während Foam (401 Mio. Euro) und Extrusion (78 Mio. Euro) jeweils um 2 Prozent rückläufig waren. Bei Extrusion sei bereits im Vorjahr eine gewisse Zurückhaltung beim Kauf weltweit zu bemerken gewesen, erklärte Kühner, bei Foam ist der niedrigere Umsatz eher auf geringere Rohstoffpreise zurückzuführen, man habe deswegen nicht weniger Geschäft gemacht, betonte er. Ergebniszahlen nennt der Konzern traditionell nicht. Heuer sei diese “Zweiteilung” noch viel deutlicher zu spüren, berichtete Kühner: Der Bereich Foam, der u.a. Bauteile für Pkw und Flugzeugsitze herstellt, und die Technologie-Sparte Extrusion, spüren die Corona-Krise direkt, bereiten sich aber derzeit auf das Wiederanlaufen des Geschäftes vor. Beide Bereiche haben Kurzarbeit. Packaging und Bio-One nicht. Deren Produkte sind momentan gefragt, sie sind besser ausgelastet als die anderen beiden Sparten.  

Kunststoffkonzern Greiner will entgangenes Geschäft nachholen