Fälle nach Bundesländern

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Die Bundesregierung verkündete heute umfassende Lockerungen bei der Maskenpflicht – für Geschäfte, die Gastronomie, aber auch die Polizei, die künftig ohne Mund-Nasenschutz ihren Dienst versehen wird. Auch die Sperrstunde wird nach hinten verschoben. Die Bundesregierung verkündete heute, Freitag, umfassende Lockerungen der Maßnahmen gegen das Coronavirus. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hatte auch angesichts der Rufe nach regionalen Lockerungen ein entsprechendes Paket in Aussicht gestellt. Bereits ab 5. Juni wird die Sperrstunde in der Gastronomie von 23 Uhr auf 1 Uhr nachts verschoben. Die limitierte Personenzahl von vier Erwachsenen pro Tisch fällt. Die Masken-Pflicht fällt ab 15. Juni, mit Ausnahmen. Weiterhin Maskenpflicht gilt in folgenden Bereichen: Öffentlicher Verkehr Gesundheitsbereich, darunter auch die Apotheken für Dienstleistungen, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann, wie für das Personal in der Gastronomie und Friseure In Schulen und im Handel muss die Maske dann somit nicht mehr getragen werden. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) betonte: “Wir können noch nicht zur Gänze auf die Maske verzichten, sie aber ein Stück weit ablegen”. Die Regierung empfehle aber weiterhin das Tragen von Masken “dort, wo es Menschenansammlungen gibt, wo es eng ist und wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann”. Kurz betonte im Verein mit Vizekanzler Werner Kogler und Gesundheitsminister Rudolf Anschober, das Virus sei nicht ausgelöscht, diesem Irrtum dürfe man nicht unterliegen. “Wir haben es geschafft, dass die Infektionszahlen rasch gesunken sind, genauso schnell können sie aber auch wieder ansteigen. Wir sollten alle miteinander nicht leichtsinnig werden, wir werden die Maßnahmen ständig anpassen müssen.” Abstands- und Hygieneregeln seien weiter einzuhalten. Auf Händeschütteln und “andere Rituale, wo man sich zu nahe kommt”, solle tunlichst verzichtet werden.

Ab 15. JuniKeine Maskenpflicht mehr für Schulen und im Handel

In Oberösterreich ist eine Frau nach ihrer Heimkehr aus Zell am See (Pinzgau) positiv auf das Coronavirus getestet worden. Da der Kreis der Personen mit denen sie Kontakt hatte nicht genau eingrenzbar ist, haben die Gesundheitsbehörden im Bezirk am Mittwoch einen Aufruf an möglicherweise Betroffene gestartet. Die infizierte Urlauberin hat am 20. August von 17.00 bis 18.00 Uhr mit dem Ausflugsschiff “MS Schmittenhöhe” eine Rundfahrt auf dem Zeller See gemacht. Sie befand sich dabei im Innenbereich auf dem unteren Hauptdeck.Danach hielt sich die Frau von 18.00 bis 21.00 Uhr in dem Lokal “Burger Factory” auf. Am 21. August besuchte sie noch von 22.00 bis 1.00 Uhr früh das Casino Zell am See. Die Behörden ersuchen alle Personen, die sich zu diesen Zeiten an den jeweiligen Orten aufgehalten haben, ihren Gesundheitszustand in den nächsten Tagen genau zu beobachten. Beim Auftreten von Covid-19-Symptomen sollen sie sich bei der Hotline 1450 melden.

Aufruf an Passagiere von Ausflugsschiff am Zeller See

Die Zahl der nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus in Österreich Verstorbenen ist bis Sonntagvormittag mit 629 gleich hoch wie am Vortag geblieben. Damit hat sich die Zahl der Toten einer APA-Statistik zufolge erstmals seit dem 15. März nicht erhöht. 197 Menschen wurden laut Innen- und Gesundheitsministerium wegen Covid-19 in Spitälern behandelt, elf weniger als am Tag zuvor.

629 Verstorbene, kein weiterer Todesfall seit Samstag

Österreichs Tennis-Ass Dominic Thiem hat drei Tage nach dem Finale beim Kitzbüheler “Thiem’s 7” auch jenes auf Rasen in Berlin erreicht. Der 26-Jährige besiegte am Dienstag im Steffi-Graf-Stadion im zweiten Halbfinale den Südtiroler Jannik Sinner 6:3,7:6(5). Endspielgegner am Mittwoch ist mit Matteo Berrettini erneut ein Italiener, davor 4:6,6:3,10:6-Sieger gegen den Spanier Roberto Bautista Agut. Thiem war bei diesem “bett1Aces”-Einladungsturnier topgesetzt und stieg daher in der Vorschlussrunde ein. Genauso wird es in der zweiten Wochenhälfte im Hangar 6 des Flughafens Tempelhof auf Hartplatz sein. Sinner hatte sich am Montag gegen den Deutschen Tommy Haas durchgesetzt. Der 18-Jährige zeigte auch gegen Thiem sein Talent, auch wenn Rasen wie bei Thiem nicht der Lieblingsbelag ist. Der Niederösterreicher hat aber schon schöne Erfolge auf diesem Untergrund erreicht, u.a. den Stuttgart-Titel 2016. Basis für den Sieg im ersten Duell mit Sinner war eine sehr gute Aufschlagleistung. “Ich bin selber überrascht über mich ein bisschen”, meinte Thiem im Servus-TV-Interview. “Aber ich habe wirklich sehr, sehr gut serviert. Das hat mir geholfen. Das ist auch der einzige Schlag, der komplett vom Belag und von der Höhenlage unabhängig ist. Das ist der wahrscheinlich wichtigste Schlag auf Rasen, und der hat fast perfekt funktioniert.” Von hinten wiederum habe er versucht, den Ball reinzuspielen, sich viel Zeit zu geben, da er davor nur zwei Trainingseinheiten auf Rasen gehabt habe. Sein davor letztes Match auf Rasen hatte er im Vorjahr am 2. Juli bei der Erstrunden-Niederlage im Wimbledon gegen den US-Amerikaner Sam Querrey gespielt. Dass sein Rezept nun so gut funktioniert hat, freute den Weltranglisten-Dritten. “Ich bin echt glücklich, weil ich auch einen sehr guten Spieler besiegt habe.” Im ersten Satz hatte Thiem weniger Mühe, ein Break zum 3:1 reichte. Im zweiten Durchgang hielt Sinner viel besser mit, auch wenn er bei 5:5 zwei Breakbälle abwehren musste. Es ging ins Tiebreak, dessen Ausgang das erste Herren-Match bei diesem Event ohne Match-Tiebreak ermöglichte. Der zuletzt beim “Ultimate Tennis Showdown” (UTS9 in Biot bei Nizza) von Thiem besiegte Berrettini hat sich nach der Corona-Pause ebenfalls als Vielspieler präsentiert, er hat den Stuttgart-Titel vergangenes Jahr geholt. Berrettini hatte ebenfalls in Kitzbühel gespielt, war dort ins Halbfiale gekommen. Vor der Berlin-Anreise spielte er auch noch beim UTS-Turnier in Biot. Das bisher letzte Duell mit Thiem hat der Italiener bei den ATP Finals 2019 in zwei Sätzen gewonnen, gesamt steht es bei Thiem-Berrettini 2:2. “Er fühlt sich auf Gras pudelwohl, ich würde ihn schon favorisieren. Aber vielleicht kann ich den Sieg stehlen von ihm.” Die Beginnzeit des Finales war wetterbedingt vorerst noch nicht fixiert. Ergebnisse “bett1Aces”-Einladungsturnier Berlin Herren – Steffi-Graf-Stadion – Rasen: Dominic Thiem (AUT) – Jannik Sinner (ITA) 6:3,7:6(5) Matteo Berrettini (ITA) – Roberto Bautista Agut (ESP) 4:6,6:3,10:6 Finale (Mittwoch): Thiem – Berrettini

Thiem nach 6:3,7:6 gegen Sinner im Rasen-Finale von Berlin

In Tschechien wird bald wieder Profi-Fußball gespielt. Die erste Begegnung nach mehr als zweimonatiger Corona-Pause soll am 23. Mai das Erstligaspiel FK Teplice – Slovan Liberec sein. Sowohl die Saison der ersten als auch der zweiten Liga soll zu Ende gespielt werden. Dafür sprach sich eine deutliche Mehrheit der Lizenzvereine bei ihrer Sitzung in Prag am Dienstag aus, teilte der Ligaverband mit. Es gelten strenge Hygienevorschriften. Zuschauer sind nicht zugelassen. Der Meister der ersten Liga, die wegen des Sponsors Fortuna-Liga genannt wird, soll nach den Plänen Mitte Juli feststehen. Bereits seit Montag dürfen in Tschechien wieder Sportveranstaltungen mit bis zu hundert Personen stattfinden.

Tschechiens Ligen starten am 23. Mai

Das Land Tirol hat wegen eines offenbaren Ischgler Corona-Falles die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Der Grund: Ein deutsches Medium, laut APA-Informationen das ZDF, informierte die Gemeinde Ischgl, dass in einem dortigen Betrieb schon Ende Februar ein positiver Fall bekannt gewesen sein soll. Der namentlich nicht genannte Betrieb soll den Fall jedoch nicht der Gesundheitsbehörde gemeldet haben.

Land befasst Staatsanwaltschaft mit Ischgler Fall