Faßmann präsentiert am Montag Corona-Fahrplan

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Faßmann präsentiert am Montag Corona-Fahrplan

Am Montag wird Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) seinen Fahrplan für den Schulstart im Herbst vorlegen. Dabei sollen jene Maßnahmen vorgestellt werden, die trotz Corona-Pandemie einen gelungenen Einstieg ins neue Schuljahr “mit weitestgehender Normalität” ermöglichen sollen, hieß es am Mittwoch aus dem Ministerium.

Faßmann hatte zuletzt wiederholt angekündigt, dass er – wenn es die aktuellen Infektionszahlen zulassen – von einem völlig normalen Schulstart ausgehe. Das Ministerium arbeite außerdem an mehreren Varianten, die solange wie möglich einen normalen Schulbetrieb ermöglichen sollen. Dazu soll das vom Gesundheitsministerium angekündigte Ampelsystem genutzt werden, das Mitte August in den Probebetrieb und mit September in den Regelbetrieb gehen soll.

Derzeit findet laut einer Sprecherin des Ressorts noch die Endabstimmung der Maßnahmen statt. Zuletzt wurde im Ministerium wiederholt betont, dass es selbst im Falle einer roten Ampel nur Schließungen einzelner Klassen oder Schulen bzw. regionale Schließungen samt Umstellung auf Notbetrieb und Home  Schooling geben soll.

Je nach Ampelphase wären auch Masken an den Ein- und Ausgängen sowie in den Gängen, das Turnen im Freien oder kein Singen im Musikunterricht mögliche Varianten. Eine grüne Ampel würde ganz normalen Schulbetrieb – allerdings mit den bekannten Hygienemaßnahmen – bedeuten. Um Schülern, Eltern und Lehrern mehr Sicherheit zu geben, könnte außerdem die Methode des Gurgel-Tests ausgeweitet werden.

In Österreich wurden nach der Wiederaufnahme des Schulbetriebes am 16. Mai laut Ministerium bisher 100 Schüler (von insgesamt 1,13 Millionen) und 15 Pädagogen (von insgesamt knapp 130.000) positiv auf das Coronavirus getestet. Auch bei einer groß angelegten repräsentativen Studie unter Wiener Schülern wurden nur sehr wenige Schüler identifiziert, die vor dem Sommer eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus durchgemacht haben. Von 2.000 getesteten Schülern wiesen laut vorläufigen Ergebnissen nur 26 Antikörper auf, unter den rund 500 Studienteilnehmern im Volksschulalter waren es zwei.

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