Fast 200 Corona-Neuinfektionen in Österreich in 24 Stunden

Merken
Fast 200 Corona-Neuinfektionen in Österreich in 24 Stunden

Innerhalb von 24 Stunden sind in Österreich 194 Neuinfektionen mit dem Coronavirus hinzugekommen (Stand Mittwoch, 9.30 Uhr). Das ist der höchste Wert seit mehreren Wochen, wie aus den täglich aktualisierten Daten von Innen- und Gesundheitsministerium hervorgeht. 91 Fälle wurden allein aus Wien gemeldet, wo damit eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Befunden eingemeldet wurde.

31 Neuinfektionen gab es in Oberösterreich, 28 in Tirol, 21 in Niederösterreich und 13 in der Steiermark. Im einstelligen Bereich lagen die Zuwächse in Salzburg (fünf), im Burgenland und Kärnten (je zwei) sowie in Vorarlberg (ein neuer Fall).

Bisher gab es in Österreich 22.439 positive Testergebnisse, 20.268 waren bis Mittwochvormittag als genesen gemeldet. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden starb eine infizierte Person, womit bisher 724 Covid-19-Tote zu beklagen waren.

118 Personen und somit ein Patient weniger als am Vortag befanden sich aufgrund des Coronavirus in Spitalsbehandlung. Die Zahl der Erkrankten auf Intensivstationen blieb mit 25 gleich.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

4.500 Tonnen Abfall werden jährlich in Österreich im öffentlichen Raum achtlos weggeworfen, der Großteil (4.000 Tonnen) entlang von Straßen. Das Umweltbundesamt machte am Dienstag auf das Problem “Littering” aufmerksam. Der Kompost und Biogasverband berichtete unterdessen, dass der Anteil von biogenen Abfällen im Restmüll hoch sei. Littering sei vor allem auf öffentlichen Plätzen, an Verkehrsumschlagplätzen, entlang von Straßen, in der Nähe von Take-Away-Restaurants, Tankstellen, Einkaufszentren und in Naturerholungsbereichen vorzufinden, so das Umweltbundesamt. 2018 wurden bei 2.774 Flurreinigungsaktionen rund 1.000 Tonnen an Abfall mit der Hilfe von mehr als 163.000 Freiwilligen eingesammelt. Im Burgenland, Niederösterreich und der Steiermark wurden die größten Abfallmengen mit jeweils über 200 Tonnen zusammengetragen. Müll bleibt auch im Zuge von Großveranstaltungen am und im Nahbereich des Veranstaltungsgeländes zurück. Zigarettenstummel sind die am häufigsten achtlos weggeworfenen Gegenstände, österreichweit rund 2,9 Milliarden Stück bzw. fast 500 Tonnen pro Jahr. Gefüllte Hundekotsackerl werden mit steigender Tendenz weggeworfen, insbesondere im ländlichen Bereich, wo keine geeigneten Abfallbehältnisse zur Stelle sind. Wie eine Sortieranalyse im Burgenland ergab, bestehen rund zwei Drittel der entlang von Straßen eingesammelten Abfälle aus Verpackungen (Kunststoff, Metall und Glas), wobei die Kunststoffverpackungen (überwiegend PET-Flaschen) mit fast 23 Prozent den höchsten Anteil ausmachen. Auf ein anderes Problem wies der Kompost- und Biogasverband hin: Anstatt über die Biotonne als Kompost in die Böden zu gelangen, landet viel “wertvolle” Organik im Restmüll – der Anteil beträgt rund 27,5, bis 38,8 Prozent, ergab eine im Herbst 2018 und im heurigen Frühjahr durchgeführte Analyse. Dabei wurde auch deutlich, dass rund die Hälfte der in der Restmülltonne befindlichen Organik zu den “vermeidbaren Lebensmitteln” zählt, umgerechnet mindestens 200.000 Hektar Weizen. “Wie kann es sein, dass rund 15 Prozent der österreichischen Ackerfläche verwendet wird, um Lebensmittel mit hohem Engagement und Aufwand zu produzieren, die dann im Restmüll landen?”, fragte Verbandsobmann Hubert Seiringer.

4.500 Tonnen Abfall werden jährlich achtlos weggeworfen

Nach der verheerenden Explosion in Beirut mit mehr als 130 Toten und Tausenden Verletzten geht die Suche nach der Ursache der Detonation weiter. Eine Untersuchungskommission der Regierung soll dem Kabinett innerhalb von fünf Tagen einen ersten Bericht vorlegen. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron wird zu einem Treffen mit führenden Politikern des Landes in Beirut erwartet. Die Ursache der Detonation ist noch unklar. Sie steht möglicherweise in Verbindung mit großen Mengen Ammoniumnitrat, die jahrelang im Hafen ohne Sicherheitsvorkehrungen gelagert worden sein sollen. Kritiker prangern Fahrlässigkeit an und sehen auch ein Versagen der politischen Führung des Landes. Die Chemikalie wird vor allem als Düngemittel verwendet. Sie führte schon mehrmals zu tödlichen Explosionen und wurde auch bei Anschlägen eingesetzt. Die Katastrophe löste eine Welle der Hilfsbereitschaft aus – so schickten mehrere Länder Rettungsmannschaften mit Spürhunden und Experten für die Bergung von Verschütteten. Am Mittwochabend traf eine Maschine mit Hilfsgütern aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ein. Dem Land fehlen unter anderem medizinische Güter. Nach Angaben von Gesundheitsminister Hassan Hamad kamen am Dienstag mindestens 135 Menschen ums Leben, etwa 5.000 weitere wurden verletzt. Noch immer werden nach Angaben des libanesischen Roten Kreuzes rund 100 Menschen vermisst. Rettungshelfer suchen weiter nach Überlebenden. Soldaten der Armee, Mitarbeiter des Roten Kreuzes und Freiwillige waren am Ort des Katastrophe im Einsatz. Mitarbeiter des Zivilschutzes kontrollierten zudem Gebäude, die einsturzgefährdet sein könnten. Angehörige von Überlebenden hofften auf Lebenszeichen von Vermissten. “Ich warte hier, ich bewege mich nicht weg”, rief eine Frau in der Nähe des abgesperrten Hafens. “Mein Bruder arbeitete im Hafen und ich habe von ihm nichts gehört, seitdem es die Explosion gab.” Die heftige Detonation am Dienstag zerstörte große Teile des Hafens, der für die Versorgung des Landes zentral ist, und Teile der umliegenden Gebiete. Beobachter warnen, die Versorgungskrise in dem Land am Mittelmeer könnte sich weiter verschärfen, da es stark von Importen abhängig ist. Die Detonation zerstörte auch Getreidesilos im Hafen. Auch die umliegenden Wohngebiete wurden stark beschädigt. Der Libanon leidet seit Monaten ohnehin schon an einer schweren Wirtschaftskrise, die große Teile der Bevölkerung in die Armut getrieben hat. Präsident Michel Aoun bat deshalb die internationale Gemeinschaft um schnelle Hilfe für sein Land. Macron, der bisher in Südfrankreich Ferien macht, hatte bereits unmittelbar nach der Katastrophe im Hafen von Beirut Unterstützung zugesagt. In Frankreich, das als frühere Mandatsmacht immer noch eng mit dem Libanon verbunden ist, löste die Katastrophe Trauer und Entsetzen aus. Macron will nun nach eigenen Angaben eine “Botschaft der Brüderlichkeit und der Solidarität der Franzosen” überbringen. Zudem strebt er einen Vertrag für den Wiederaufbau des Libanons an. US-Präsident Donald Trump relativierte seine ersten Äußerungen, es habe sich mutmaßlich um einen Anschlag gehandelt, und schloss am Mittwoch einen Unfall nicht aus. Er meinte im Weißen Haus, es könne sich um einen “Unfall” oder um einen “Angriff” gehandelt haben. Zum jetzigen Zeitpunkt wisse dies “niemand”. Am Vortag hatte der US-Präsident mit der Aussage für Wirbel gesorgt, bei den Explosionen habe es sich mutmaßlich um einen Anschlag mit einer “Art von Bombe” gehandelt. Dies hätten ihm seine Generäle nahegelegt.

Suche nach Ursache der Detonation in Beirut geht weiter

Haushaltskunden und kleinen Firmenkunden wird Strom, Gas oder Wärme bei Zahlungsverzug durch die Corona-Krise nicht abgeschaltet. Dies hat die heimische Energiewirtschaft zugesichert, wie Energieministerin Leonore Gewessler (Grüne) und Energie-Control-Vorstand Wolfgang Urbantschitsch am Donnerstag in einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt gaben.

Niemandem wird Strom, Gas, Wärme abgedreht

Nach der Ministerkonferenz zur Bekämpfung illegaler Migration im Juli in Wien macht sich Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) am Dienstag und Mittwoch vor Ort ein Bild der Migrationssituation in Griechenland. Er besucht die griechisch-türkische Grenze und trifft den griechischen Premier Kyriakos Mitsotakis, Bürgerschutzminister Michalis Chrysochoidis und Migrationsminister Notis Mitarachi. “Auch während Corona dürfen wir die Migrationssituation nicht unterschätzen”, so Nehammer im Vorfeld der Reise. Am Programm der zweitägigen Visite steht am Beginn ein Arbeitstreffen mit Premierminister Mitsotakis. Darüber hinaus sind Arbeitsgespräche mit dem Bürgerschutzminister und dem Migrationsminister geplant. Darüber hinaus sind Arbeitsgespräche mit dem Bürgerschutzminister und dem Migrationsminister geplant. Gemeinsam mit beiden Ministern wird Nehammer am Dienstag das griechisch-türkische Grenzgebiet Evros besuchen. Das ist jener Ort, an dem die österreichischen Cobra-Spezialeinsatzkräfte die griechische Spezialeinheit im Frühjahr beim Schutz der gemeinsamen EU-Außengrenze unterstützt haben. Ende Februar hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Grenzen seines Landes zur EU für offen erklärt und tausende Flüchtlinge zur griechischen Grenze marschieren lassen. Das führte zu Zusammenstößen im Grenzgebiet. Danach wird Nehammer gemeinsam mit dem Migrationsminister die Insel Chios besuchen und sich unter anderem die Arbeit der Küstenwache ansehen. “Auch wenn Corona das Thema illegale Migration aus den Medien verdrängt hat, ist es nach wie vor eine Herausforderung, der wir aktiv begegnen müssen. Ich war in den letzten Monaten in engem Austausch mit meinen griechischen Amtskollegen. Jetzt geht es darum, sich auch vor Ort ein Lagebild zu verschaffen”, so der Innenminister.

Nehammer besucht kommende Woche griechisch-türkische Grenze

Schweden führt im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus schärfere Begrenzungen von öffentlichen Versammlungen ein. Zusammenkünfte mit mehr als 50 Teilnehmern werden verboten, wie Ministerpräsident Stefan Löfven am Freitag auf einer Pressekonferenz in Stockholm bekannt gab. Bisher lag diese Grenze bei 500 Personen. Von der neuen Maßnahme seien unter anderem Examensfeiern, Hochzeiten und Beerdigungen betroffen, fügte Sozialministerin Lena Hallengren hinzu. Laut Innenminister Mikael Damberg gilt die neue Begrenzung ab Sonntag.

Schweden begrenzt Versammlungen auf 50 Teilnehmer

Ein Verkehrsunfall mit einem Linienbus in Wels-Innenstadt hat Samstagvormittag einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Drei Personen wurden verletzt.

Drei Verletzte bei Verkehrsunfall mit Linienbus in Wels-Innenstadt