FC Barcelona kürzte Fußballstars das Gehalt

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FC Barcelona kürzte Fußballstars das Gehalt

Nach dem Scheitern von Verhandlungen über einen Gehaltsverzicht mit seinen Stars hat der FC Barcelona dem Team und vielen Mitarbeitern die Arbeitszeit und damit den Lohn gekürzt. Der spanische Fußballmeister begründete die Eingriffe in die Verträge mit den wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie. Laut spanischem Recht können Unternehmen im Falle höherer Gewalt zu solchen Mitteln greifen.

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Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) will “sehr genau hinsehen”, ob in anderen Ländern die außergewöhnlichen Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus auch wieder zurückgenommen werden. “Das gilt für Ungarn genauso wie für alle anderen Länder”, sagte er in einem von der “Tiroler Tageszeitung”, den “Vorarlberger Nachrichten” und den “Oberösterreichischen Nachrichten” veröffentlichten Interview. “Sobald wir Covid-19 erfolgreich bekämpft haben, werden wir die Maßnahmen zurücknehmen und selbstverständlich auch sehr genau hinsehen, ob sie auch außerhalb Österreichs zurückgenommen werden. Und nicht versucht wird, die Krankheit zu benutzen, um Freiheitsrechte einzuschränken. Das gilt für Ungarn genauso wie für alle anderen Länder”, sagte der ÖVP-Chef.

Ungarn: Kurz will "sehr genau hinsehen"

Die Motorsport-Welt betet für Alex Zanardi. Der schwere Unfall des Ex-Formel-1-Piloten mit einem Handbike hat aktuelle und einstige Fahrer erschüttert. Der 53-Jährige verunglückte am Freitag mit seinem Handbike in Italien schwer. Medien berichteten, dass er bei Pienza auf einer abschüssigen Straße auf die Gegenseite geraten sei und mit einem Lkw kollidiert sein soll. Er wurde umgehend mit einem Rettungshubschrauber ins Universitätskrankenhaus von Siena geflogen. Die Ärzte sprachen von einer “heiklen neurochirurgischen Operation”, die unmittelbar eingeleitet wurde. Zanardi sei mit schweren Kopfverletzungen gebracht und knapp drei Stunden operiert worden, teilte das “Azienda Ospedaliera Universitaria Senesedas” am späten Freitagabend mit. Zanardi wurde auf die Intensivstation verlegt, sein Zustand sei “sehr ernst”. In Gedanken seien alle mit ihm, twitterte die Formel 1, in der Zanardi von 1991 bis 1994 und dann noch einmal 1999 an insgesamt 44 Grands Prix teilnahm. “Du warst immer ein Kämpfer und wirst immer einer sein”, twitterte der Präsident des Automobil-Weltverbandes (FIA), Jean Todt, kurz vor Mitternacht: “Alex, die ganze FIA-Gemeinde unterstützt dich in diesem grausamen Moment.” Schockiert zeigte sich u.a. der britsche Ex-Weltmeister Damon Hill bei Twitter. “Für ihn, seine Familie und Freunde und Millionen Fans und Anhängern, wir beten für dich, Alex.” Die gesamte Motorsportgemeinde sei bei ihm, schrieb der spanische Formel-1-Pilot Carlos Sainz: “Gib mehr als jemals zuvor.” Ferraris Charles Leclerc von Ferrari twitterte: “Kämpfe, Du weißt, wie. Du bist großartig.” Die Nachrichtenagentur AP berichtete, dass Zanardi ein schweres Kopftrauma erlitten haben soll. Mario Valentini, Trainer der italienischen Handbike-Mannschaft, der nach kurzer Zeit am Unfallort gewesen war, berichtete, dass Zanardi noch bei Bewusstsein gewesen sei und gesprochen habe. Zanardi bestritt ein Rennen für paralympische Athleten mit Handbikes oder Fahrrädern in der Toskana. Zanardi hatte vor knapp 20 Jahren nach einem verheerenden Unfall auf dem Lausitzring schon einmal mit dem Tod gerungen. Er bezwang ihn damals, nachdem er in der Champcar-Serie verunglückt war. Zanardi verlor bei dem Horrorcrash am 15. September 2001 beide Beine. Dass er den Unfall überlebte, bei dem er sich mit seinem Wagen gedreht hatte und ein Konkurrent mit dessen Wagen in ihn gekracht war, grenzte an ein Wunder. Im Helikopter auf dem Weg zum Notfallkrankenhaus in Berlin hatte Zanardi siebenmal wiederbelebt werden müssen. Er hatte große Menge Blut verloren. Aber Zanardi überlebte und kehrte nach einer langen Reha sogar zurück in den Rennsport. Bewundert von Kollegen, von Fans, von Menschen in aller Welt. Der Lebenswille des am 23. Oktober 1966 in Bologna geborenen Zanardi schien einfach unzerstörbar. Oder wie es sein langjähriger Arbeitgeber BMW einmal schrieb: “Alessandro Zanardi ist ein Phänomen – und der lebende Beweis dafür, dass es keine Grenzen gibt, wenn man sich einer Herausforderung mit Leidenschaft und Begeisterung widmet.” Nur zwei Jahre nach dem Crash saß Zanardi wieder im Cockpit eines Rennwagens – umgebaut für seine Bedürfnisse. Im Deutschen Tourenwagen-Masters hatte er vier Starts. Dann schlug Zanardi eine zweite Karriere ein, er gewann bei den Paralympics 2012 und 2016 jeweils zweimal die Goldmedaille mit dem Handbike. Selbst vor dem Ironman machte Zanardi nicht halt und überwand alle Schwierigkeiten und Herausforderungen.

Alex Zanardi kämpft erneut auf Intensivstation um sein Leben

Ein wichtiger Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump hat sich für Entschädigungszahlungen Chinas an die USA wegen der Ausbreitung des Coronavirus ausgesprochen. “Ich bin der festen Überzeugung – und ich denke, das amerikanische Volk ist der festen Überzeugung -, dass China diesem Land Billionen Dollar an Schaden zugefügt hat und dass es irgendeine Form von Entschädigungszahlungen geben sollte“, sagte Trumps Handelsberater Peter Navarro am Montag dem Sender Fox News. Er kritisierte: “Die Kommunistische Partei Chinas hat ein Virus auf die Welt losgelassen, das uns innerhalb von 60 Tagen vorübergehend lahmgelegt hat.”

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Aufgrund der Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von Covid-19 hat sich die Lage bei den Tiertransporten verschärft. Durch Verzögerungen und Staus aufgrund der Wartezeiten an den Grenzen wird es für die Tiere eine Tortur. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat deshalb am Karfreitag einen Erlass für verschärfte Auflagen bei diesen Transporten unterzeichnet. Damit werden Amtstierärzte nun angewiesen, im Rahmen der sogenannten Plausibilitätsprüfung, Tiertransporte nur abzufertigen, wenn ein rascher Transport gewährleistet werden kann. Mögliche längere Wartezeiten an den Grenzübergängen werden dabei berücksichtigt, allerdings werden diese Beförderungen nun prioritär abgefertigt. Langstreckentransporte von Lebendtieren in Drittstaaten sind bis auf weiteres nur unter bestimmten Voraussetzungen gestattet. Zusätzlich müssen sich die Transporteure verpflichten, nach dem Transport einen Foto- oder Videobeweis zu erbringen, der die Situationen beim Grenzübertritt und beim Entladen der Tiere dokumentiert. Mit dieser Auflage soll gewährleistet werden, dass die Tiere nicht stundenlang an Grenzübergängen leiden, sondern die gesetzlichen Tierschutzstandards eingehalten werden.

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UNICEF warnt anlässlich des bevorstehenden Muttertags vor der Bedrohung für Schwangere und Babys durch die Covid-19-Pandemie. Grund für die Sorge des Kinderhilfswerks der UNO sind durch Coronavirus-Infektionen überlastete Gesundheitssysteme und medizinische Versorgungsketten. Unicef zufolge werden geschätzt 116 Millionen Babys weltweit während der Covid-19-Pandemie auf die Welt kommen. Die Umstände sind in vielen Fällen nicht einfach: Globale Eindämmungsmaßnahmen wie Ausgangssperren, überlastete Gesundheitseinrichtungen, Versorgungs- und Ausrüstungsengpässe sowie ein Mangel an ausreichend qualifizierten Geburtshelfern, weil Gesundheitspersonal einschließlich Hebammen zur Behandlung von Coronavirus-Patienten benötigt wird.

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