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ℹ️🌲🔥 Erhöhte Waldbrandgefahr in Oberösterreich. Die Feuerwehren appellieren das Entzünden von Lagerfeuern und Brauchtumsfeuern aufgrund der Trockenheit zu unterlassen! ➡️ https://bit.ly/WaldbrandgefahrOÖ042020

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Die Wiener Polizei hat am Freitag eine für den Nachmittag geplante Demonstration behördlich untersagt. Diese war von der Initiative für evidenzbasierte Corona-Informationen (ICI) für fünf Personen angemeldet worden und hätte sich gegen das Corona-Maßnahmen-Paket der Bundesregierung gerichtet. Die Polizei begründete ihren Schritt mit der Einschätzung, dass mehr als die angemeldeten Teilnehmer kommen würden.

Polizei untersagte Demo in Wien

In einem Zoo in New York ist ein Tiger positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Die vierjährige Tigerdame “Nadia” im Zoo der Bronx habe sich mutmaßlich bei einem Pfleger angesteckt, teilte die für die Verwaltung der Zoologischen Gärten der Stadt zuständige Wildlife Conservation Society am Sonntag mit. Der Pfleger hatte demnach zu dem Zeitpunkt keine Symptome des Virus gezeigt.

Tiger in New Yorker Zoo positiv getestet

Mittwochnachmittag wurde das Geheimnis gelüftet: Der Linzer Bundesliga-Club LASK wird mit Hauptsponsor Raiffeisenlandesbank Oberösterreich auf der Gugl sein neues Heimstadion errichten. Die Raiffeisen Arena wird auf zwei Rängen gut 18.000 Sitzplätze international haben, 3.000 davon auf der einrängigen Fan-Tribüne. Der Spielbetrieb ist für Juli 2022 geplant. Das Stadion entspreche den Anforderungen bis zum Halbfinale der Champions League sowie für ÖFB-Länderspiele und Cupfinali, stellte Präsident Siegmund Gruber im alten Stadion auf der Gugl das neue Projekt vor. Konkrete Angaben zu den Baukosten machte er nicht, doch bereits bei der Bekanntgabe des Standorts für das neue Heimstadion der Schwarz-Weißen wurden im Juli 2019 ca. 50 Millionen Euro angeben, mindestens ein Viertel übernimmt das Land. Mit der Stadt Linz hat der Club eine Vereinbarung für ein Baurecht mit einer uneingeschränkten Nutzung auf 80 Jahre abgeschlossen. Zusätzlich zum Fußballstadion wird auf dem Areal ein allgemein zugängliches Gesundheitszentrum mit kleinem OP-Saal errichtet, in einer Kapelle kann geheiratet werden oder es können Taufen stattfinden. Weiters ist ein kleines Hotel geplant. Zudem entsteht auf 1.000 Quadratmetern ein Kindergarten, in dem auch an den Spieltagen Dauerkartenbesitzer ihren Nachwuchs ab dem Säuglingsalter zur Betreuung abgeben können. Der Spielbetrieb ist für Juli 2022 geplant. Spatenstich soll mit Jahresbeginn 2021 sein. Der Wiener Architekt Harald Fux nannte sein Projekt “neu, besonders und unverwechselbar”. Leicht verschoben vom derzeit alten Stadion wird der Neubau auf einer Seite niedriger als auf der anderen. Diese Form kenne er “persönlich weltweit noch nicht”, und die Formensprache wurde auf den LASK zugeschnitten. So ist der Stadionmantel aus Aluminium, der LASK Nadelstreif werde durch die Lamellen aufgegriffen. Die Spitzen der Landesregierung, allen voran Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP), aber auch Raiffeisen-Generaldirektor Heinrich Schaller, bezeichneten die Präsentation der Arena als einen “großartigen Moment für Oberösterreich und den Fußball”. Dieser sei auch ein wichtiger regionaler Investitionsimpuls. Besonders erfreut zeigt man sich, dass der Club in naher Zukunft eine Frauenmannschaft aufbauen werde, erst im Jugendbereich, dann auch bei den Erwachsenen. 2019 war die Entscheidung gefallen, dass der LASK in das Stadion auf der Gugl zurückkehren wird. Der Pachtvertrag mit Pasching (Bezirk Linz-Land) für die TGW-Arena, wo die Schwarz-Weißen derzeit zuhause sind, läuft nämlich Ende 2021 aus.

Raiffeisen Arena neue Heimat des LASK auf der Linzer Gugl

Oberösterreich erarbeitet derzeit ein Konzept für eine steuerfreie Prämie für Mitarbeiter in Gesundheits- und Pflegeberufen. Man wolle “nicht nur Danke sagen, sondern auch unsere Wertschätzung zeigen”, begründeten LH Thomas Stelzer (ÖVP) und sein Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) ihre Ankündigung. Die SPÖ vermisst “Nägel mit Köpfen”, hieß es nach der Regierungssitzung am Montag. Die rote Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer hatte bereits in der Regierungssitzung der Vorwoche eine Prämie in Form einer Auszahlung eines 15. Gehaltes beantragt. Die Abstimmung darüber wurde jedoch zurückgestellt. Am Montag sei ihr Antrag “ein weiteres Mal auf die lange Bank geschoben” worden, kritisierte sie und sprach von einer reinen Ankündigungs-Politik der ÖVP-FPÖ-Regierungskoalition. Aus dem Büro von Stelzer hieß es, dass man derzeit alle Details einer Prämie ausarbeite. Allerdings will Schwarz-Blau kein 15. Gehalt sondern eine steuerfreie Prämie. Oberösterreich sei das erste Bundesland, das eine derartige finanzielle Vergütung einführen werde.

Oberösterreich arbeitet an Konzept für steuerfreie Prämie

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie setzt Österreich in noch stärkerem Ausmaß auf Landeverbote für Luftfahrzeuge aus sogenannten “SARS-CoV-2 Risikogebieten”. Durften bisher Flugzeuge aus acht Staaten und einer Region Italiens nicht in Österreich landen, umfasst die Liste laut einer neuen Verordnung von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) ab Donnerstag nun 18 Staaten. Gute Nachrichten gibt es lediglich für die italienische Region Lombardei, die Anschober von der Risikoliste gestrichen hat und aus der ab dem 16. Juli wieder Flugzeuge direkt nach Österreich fliegen dürfen. Als Paukenschlag darf hingegen die massive Ausweitung des Verbots auf zehn weitere Staaten gelten: Ab Donnerstag dürfen Flugzeuge aus allen Ländern des Westbalkan, aus Bulgarien, Rumänien, der Republik Moldau sowie Ägypten nicht mehr in Österreich landen. Deutliche Auswirkungen sind ab diesem Zeitpunkt auf das reduzierte Streckennetz der Austrian Airlines zu erwarten: Aktuelle Verbindungen aus Belgrad, Bukarest, Kairo, Podgorica, Sarajevo, Sibiu, Skopje, Sofia, Tirana und Varna nach Wien-Schwechat müssen zumindest bis Ende Juli gestrichen werden. Für die schon bisher vom Landeverbot betroffenen Staaten wird sich einstweilen nichts verändern: Flüge aus Weißrussland (Belarus), China, Großbritannien, dem Iran, Portugal, Russland, Schweden und der Ukraine nach Österreich sind weiterhin untersagt. Landungen aus allen gelisteten Staaten bleiben in einigen Ausnahmekategorien möglich. Darunter fallen Flüge im Interesse der Republik, aber auch Landungen von Flugzeugen, die Frachten, Kranke, zu repatriierende Österreicher, Pflegepersonal oder Erntehelfer ins Land bringen.

Anschober weitet Landeverbote massiv aus