FIFA hält drittes Transferfenster für möglich

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FIFA hält drittes Transferfenster für möglich

Der Fußball-Weltverband FIFA hat in der Coronavirus-Pandemie weitere Flexibilität für den Transfermarkt angekündigt. Bisher gibt es zwei Phasen, in denen Spieler wechseln dürfen, nun soll ein drittes dazukommen. “Was wir jetzt sehen könnten in der Krise, wäre, dass Verbände ein zusätzliches, drittes Transferfenster öffnen”, sagte FIFA-Direktor James Kitching.

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Die Fußball-Bundesliga will nach rund zweimonatiger Sommerpause ab 11. September in die neue Saison starten. Am selben Tag soll auch in der 2. Liga die Spielzeit 2020/21 wieder angepfiffen werden. Das wurde nach einer gemeinsamen virtuellen Clubkonferenz am Donnerstag bekanntgegeben. Die Entscheidung erfolgte einstimmig, wie die Liga vermeldete. Anfang Juli soll außerdem eine “Arbeitsgruppe Termine” werken. Diese soll den genauen Rahmenterminplan unter Einbeziehung der Termine im ÖFB-Cup, dem Europacup und der Länderspiele erstellen. Dieser Terminplan soll von den Clubkonferenzen der jeweiligen Ligen abgesegnet werden. Die UEFA hatte in der Vorwoche ihren Fahrplan für die kommenden Monate bekannt gegeben. So wird der August im Zeichen der Entscheidungen in den aufgrund der Corona-Pandemie unterbrochenen Europacup-Bewerbe stehen. Die Europa League und Champions League wird am 21. und 23. August in Köln bzw. Lissabon entschieden. Österreichs Vizemeister wird wenige Tage später in der zweiten Quali-Runde der neuen Saison der Fußball-Königsklasse einsteigen. Anfang September ist mit Nations-League-Terminen (4. bis 7.9.) belegt. Danach wird die Liga wieder durchstarten. Wenn möglich mit wieder gefüllten Zuschauerrängen. Die ab 1. September gültige Verordnung der Regierung zu Sportveranstaltungen wird noch diese Woche erwartet. Unter bestimmten Voraussetzungen werden Events im Freien mit bis zu 10.000 und drinnen mit bis zu 5.000 Teilnehmern erlaubt. Somit sind Besucher in Stadien wieder erlaubt. Allerdings muss es für diese zugewiesene Sitzplätze geben, auch müssen Abstandsregeln eingehalten werden. Wie ein Sprecher des Sportministeriums am Donnerstag auf Anfrage erklärte, werden in der Verordnung nur Absolutzahlen stehen. Nicht berücksichtigt sind Faktoren wie die Zugänge zu den Stadien oder Möglichkeiten bei der Anreise. Die genauen Gegebenheiten in den doch unterschiedlichen Arenen sind nicht berücksichtigt. Anpassungen könnte es im Juli geben, hieß es aus dem Ministerium. Für die Clubs ist mit Blick auf Ticketverkäufe und die damit verbundenen Einnahmen Planungssicherheit das Kriterium. Es gibt die Hoffnung auf “zeitnahe Lösungen”, wie beispielsweise Austria-Vorstand Markus Kraetschmer vor der Clubkonferenz anmerkte. “Es ist auch ein großes Anliegen zu wissen, was in Zukunft passiert, wenn das beispielsweise in zwei Jahren wieder passiert. So ein Handling wie jetzt werden wir nicht mehr überstehen können”, meinte der Finanzchef der Wiener. Auch derzeit befänden sich die Clubs in einem Notbetrieb, “der auf Dauer nicht funktionieren kann”.

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Auch der Diskonter Hofer ruft seine Kunden auf, angesichts der Coronaviruskrise mit Bankomat- oder Kreditkarte statt mit Bargeld zu bezahlen. Wie der Handelsverband vorige Woche fordert Hofer eine Anhebung des NFC-Limits, also bei der kontaktlosen Bezahlung ohne PIN-Eingabe, von 25 auf beispielsweise 50 Euro. “Mit der temporären Erhöhung des Zahlungslimits per NFC könnte nicht nur der Bezahlvorgang rascher, sicherer und stressfreier abgewickelt werden, sondern zusätzlich wird auch der direkte Kontakt mit der PIN-Tastatur vermieden”, so Hofer in einer Aussendung am Montag. Zum Schutz vor dem neuen Virus hat auch Hofer Plexiglaswände und Bodenaufkleber für die Einhaltung des Abstands an den Kassen angebracht. Weiters beteiligt sich der Diskonter an der “Einkaufsstunde für Risikogruppen”: Die Zeit von 8 bis 9 Uhr in der Früh soll primär älteren Kunden u. ä. zur Verfügung stehen. Einige große Handelsketten haben junge Menschen vorige Woche dazu aufgerufen, in dieser Zeit nicht ins Geschäft zu gehen, um Risikogruppen zu schützen.

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