"Final 8"-Turniere in Champions und Europa League

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Die ausstehenden Spiele der Champions League und Europa League werden im August ab dem Viertelfinale zentral jeweils als “Final 8” benanntes K.o.-Turnier in einem Land stattfinden. Der Sieger der Königsklasse wird am 23. August in Lissabon gekürt, für die Europa League wurde Deutschland mit Köln als Finalort (21. August), Düsseldorf, Gelsenkirchen und Duisburg zum Ausrichter bestimmt.

Diese Entscheidungen teilte das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) am Mittwochnachmittag mit. Die Europacup-Bewerbe waren Mitte März wegen der Coronavirus-Pandemie unterbrochen worden. Davon betroffen war auch Österreichs Vizemeister LASK, der sein Heimspiel im Europa-League-Achtelfinale gegen Englands Rekordmeister Manchester United am 12. März in Linz vor bereits leeren Rängen 0:5 verloren hatte. Das Rückspiel soll nun am 5. oder 6. August in Szene gehen, der Spielort dafür steht aber noch nicht fest.

Das Final 8 der Champions League beginnt am 12. August in Lissabon. Es gibt jeweils nur ein Duell und nicht wie gewohnt Hin-und Rückspiel. Gleiches gilt für das Europa-League-Turnier im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen, das am 10. August startet. Der ursprüngliche Champions-League-Final-Gastgeber Istanbul darf nun das Endspiel 2021 ausrichten, auch Sankt Petersburg (2022), München (2023) und London (Wembley/2024) kommen nun erst ein Jahr später als ursprünglich geplant zum Zug.

Die noch ausstehenden Achtelfinal-Partien in der Champions und Europa League sollen in der ersten August-Woche gespielt werden. Ob in Portugal und Deutschland oder an den ursprünglich geplanten Orten soll erst noch “in den kommenden Wochen entschieden” werden, sagte UEFA-Wettbewerbsdirektor Giorgio Marchetti. Ob Zuschauer bei all diesen Spielen zugelassen werden, wird laut UEFA-Präsident Alexander Ceferin erst im Juli entschieden.

Das Finale der Frauen-Champions-League hätte ursprünglich im Austria-Stadion in Wien in Szene gehen sollen. Nun findet das “Final 8” aber von 21. bis 30. August in Bilbao und San Sebastian (Endspielort) im spanischen Baskenland statt. Die Finalstädte Göteborg (2021), Turin (2022) und Eindhoven (2023) wurden am Mittwoch von der UEFA bestätigt. Österreichs Fußball-Bund (ÖFB) zieht deshalb laut Aussendung vom Mittwoch eine erneute Bewerbung für 2024 in Betracht.

“Es ist natürlich sehr schade, dass das UEFA Women’s Champions League Finale 2020 nicht wie geplant im Viola Park in Wien ausgetragen werden kann. Es wurden vom ÖFB-Organisationsteam und vom FK Austria Wien umfassende Vorarbeiten geleistet, und die Vorfreude auf dieses Highlight im europäischen Klubfußball war groß. Auch deshalb, weil mit Arsenal und dem FC Bayern Klubs mit ÖFB-Beteiligung noch im Bewerb vertreten sind”, bedauerte ÖFB-Präsident Leo Windtner die UEFA-Entscheidung.

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