Finanzminister vertagen sich wegen Uneinigkeit

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Finanzminister vertagen sich wegen Uneinigkeit

Im Streit über ein milliardenschweres Corona-Rettungspaket haben die EU-Finanzminister vorerst kein Ergebnis vorgelegt, sondern sich auf Donnerstag vertagt. Dies teilte Eurogruppen-Chef Mario Centeno am Mittwoch auf Twitter mit. “Nach 16 Stunden Diskussion sind wir einem Deal sehr nahe gekommen, aber wir sind noch nicht dort”, so Centeno. Die Beratungen seien ausgesetzt und würden morgen fortgesetzt werden, erklärte er.

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Die natürliche UV-Strahlung ist im Winter nicht stark genug, um ausreichend gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 zu wirken. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Forschern der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni), die im Fachjournal “Photochemistry and Photobiology” veröffentlicht wurde. Demnach können die Viren im Winter im Freien über mehrere Stunden bis zu einem ganzen Tag infektiös bleiben. Dass die natürliche ultraviolette Strahlung der Sonne Viren unschädlich machen kann, ist hinlänglich bekannt. Ihre Wirksamkeit hängt dabei in erster Linie von der Empfindlichkeit des Virus gegenüber der Strahlung sowie von der Menge der einfallenden UVR ab. Alois Schmalwieser von der Abteilung für Physiologie und Biophysik der Vetmeduni hat mit einem internationalen Forscherteam Satellitendaten zur DNA-schädigenden UVR mit verfügbaren Informationen zum Einfluss der Stärke der UV-Strahlung auf die Inaktivierung von Coronaviren kombiniert. “Unsere Ergebnisse zeigen, dass die UV-Strahlung der Sonne ein hohes Potenzial zur Inaktivierung von Coronaviren aufweist. Das konkrete Ausmaß hängt jedoch stark vom Standort und der Jahreszeitab”, erklärte der Wissenschafter am Montag in einer Aussendung. Wann zeigt UV-Strahlung Wirkung? Im subtropischen Sao Paulo (Brasilien) überlebt etwa ganzjährig im Freien pro Tag nur ein Zehntausendstel aller Coronaviren, während in Reykjavik (Island) ein solch starker Einfluss nur im Juni und Julifestzustellen ist. Im Sommer schaffe es die UV-Strahlung selbst im hohen Norden innerhalb von 30 bis 100 Minuten, 90 Prozent der Viren zu inaktivieren und innerhalb eines Tages sogar komplett abzutöten. Für die Forscher legen die Ergebnisse nahe, dass die UV-Strahlung der Sonne im Frühjahr, Sommer und Herbst der wichtigste natürliche Begrenzungsfaktor für das Überleben des Virus im Freien ist. Denn über 90 Prozent der Viren würden in kürzerer Zeit als durch andere natürliche Faktoren wie Oberflächentyp, Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit inaktiviert. Die UV-Strahlung habe aber vermutlich nur geringfügige Auswirkungen auf die direkte Übertragung der Viren von Person zu Person, da dies innerhalb von Minuten geschehen kann. “Unsere Schätzungen zeigen jedoch, dass Viren, die in der Luft verbleiben oder an Oberflächen haften, eindeutig durch solare UV-Strahlung beeinflusst werden”, so Schmalwieser. Es gebe aber auch Faktoren wie die Topographie oder trübe Tage mit Nebel und Wolken, die einen wichtigen Einfluss auf die Verteilung der UV-Strahlung und damit auf die Inaktivierung von SARS-CoV-2 haben. So haben die Forscher anhand der Daten für Dezember 2019 errechnet, dass auf dem gesamten europäischen Kontinent die tägliche Sonneneinstrahlung nicht für eine Sterilisation ausreiche. Damit herrschten “möglicherweise Überlebensbedingungen im Freien, die ausreichen, dass das Coronavirus mehrere Stunden oder sogar über einen ganzen Tag hinweg infektiös bleibt”. Dagegen sei die Sterilisierung von SARS-CoV-2 durch die UV-Strahlung Mitte April 2020, also nach dem ersten Höhepunkt der Pandemie-Welle in Europa, auf dem europäischen Kontinent sehr hoch gewesen.

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cloudtech.at hat eine App erstellt, die es HelferInnen und Hilfesuchenden erleichtert, zueinander zu finden. Für Menschen ohne Internet besteht die Möglichkeit der Eingabe durch die Gemeinde oder Koordinationsstellen. HelferInnen in der Nähe werden so auf hilfsbedürftige Personen aufmerksam und können diese kontaktieren. Außerdem listet die App Dienstleister in der Umgebung, wie zum Beispiel Ärzte, Supermärkte, Beratungsstellen u.v.m.

Neue App für Nachbarschaftshilfe

Die Einschränkungen bei Gottesdiensten wegen der Coronakrise sorgen jetzt für innerkirchlichen Unmut. Nachdem eine Gruppe junger Katholiken in einem Video die Bischöfe aufforderten, ihnen die Heilige Messe zurückzugeben, wirft ihnen der bekannte Ordensmann Erhard RauchBesserwisserei vor, berichtet die Kathpress. In einem offenen Brief, der auf der Website der Salvatorianer in Österreich veröffentlicht wurde, attestiert der frühere Generalsekretär der männlichen Ordensgemeinschaften diesen “wahren Gläubigen” verantwortungsloses und unsolidarisches Handeln vor.

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Österreich wird ein drittes Mal “heruntergefahren”: Nach den Weihnachtsfeiertagen werden weite Teile des Handels am 27. Dezember wieder nicht aufsperren, Dienstleister wie Friseure müssen geschlossen halten – und die Schulen werden ab 7. Jänner nur Distanzunterricht und Betreuung für jene, die es brauchen, anbieten.Dauern wird das bis 18. Jänner, danach dürfen jene, die einen negativen Covid-Test vorweisen können, wieder voll einkaufen gehen, für Test-Verweigerer dauert der Lockdown bis 24. Jänner. Dazu wird es am Wochenende 16./17. Jänner eine zweite Massentest-Runde geben, damit sich jeder “frei-testen” kann. Ziel der Operation sei ein Absenken der “7-Tage-Inzidenz” – jener Kennzahl, die die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen Tagen auf 100.000 Einwohner herunterbricht und damit international vergleichbar ist – auf zumindest 50 bis 100 (derzeit steht sie in Österreich über 200). Erst dann könnte die normale  Bekämpfung des Virus durch Kontaktverfolgung, regelmäßige Massentests und den parallelen Vormarsch der Impfung erfolgreich sein, um “der Pandemie nachhaltig das Genick zu brechen“, so Kurz. “Wir haben inzwischen niedrigere Ansteckungszahlen als viele andere Länder in Europa”, so Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) – was zum einen das Weihnachtsgeschäft erlaube, zum anderen ein “würdevolles Begehen des Weihnachtsfests”. Ausgangsbeschränkungen zu Silvester Allerdings sei die Prognose schlecht: “Wir können uns schon jetzt darauf einstellen, dass bei uns jederzeit ein exponentielles Wachstum möglichwäre”. Um darauf zu reagieren, habe Österreich sich entschlossen, “das Weihnachtsfest zu begehen wie geplant” und danach wieder herunterzufahren, um auf eine 7-Tage-Inzidenz von unter 100 zu kommen. “Das bringt uns durch die Wintermonate bis zur Impfung”, so Vizekanzler Wernker Kogler (Grüne), Bisher unbekannte Punkte aus den neuen Regeln: Auch zu Silvester werden die Ausgangsbeschränkungen ganztägig gelten; für den Handel bleibt “Klick & Collect”-Abholung erlaubt; für viele Berufsgruppen gilt die Wahl, sich regelmäßig testen zu lassen oder eine FFP2-Maske zu tragen.

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China hat Großbritannien vor der Stationierung eines Flugzeugträgers im Pazifik gewarnt. Eine mögliche Entsendung der “HMS Queen Elizabeth” sei ein “sehr gefährlicher Schritt”, der die bereits angespannten Beziehungen zwischen beiden Ländern weiter verschlechtern könnte, sagte der chinesische Botschafter in Großbritannien, Liu Xiaoming, der Zeitung “Times” vom Samstag. Mit Blick auf den Austritt Großbritanniens aus der EU gehe er davon aus, dass “Großbritannien immer noch eine wichtige Rolle in der Welt spielen will”, wird der Diplomat weiter zitiert. “Das ist nicht der richtige Weg, um eine wichtige Rolle zu spielen”, fügte er hinzu. Er warnte London davor, sich mit den USA gegen China zu verbünden. Die “Times” hatte vor wenigen Tagen berichtet, die britische Regierung erwäge, den Flugzeugträger “HMS Queen Elizabeth” im Rahmen einer internationalen Allianz gegen China “im Fernen Osten” zu stationieren. Bei einer Umsetzung der Pläne würde das Kriegsschiff an militärischen Übungen mit Japan und den Vereinigten Staaten teilnehmen, hieß es. Die Beziehungen zwischen London und Peking sind angespannt. Die britische Regierung kritisierte unter anderem das umstrittene sogenannte chinesische Sicherheitsgesetz zu Hongkong und sprach von einer “klaren Verletzung” der Autonomie Hongkongs. Premierminister Boris Johnson hatte als Reaktion eine Lockerung der Einwanderungsgesetze für die Bewohner Hongkongs angekündigt, was Peking wiederum als eine “grobe Einmischung” in seine inneren Angelegenheiten anprangerte. Johnson bezeichnete das Sicherheitsgesetz als “ernsthaften Verstoß” gegen den britisch-chinesischen Vertrag zur Übergabe der ehemaligen Kronkolonie an die Volksrepublik im Jahr 1997. Zudem flüchtete der bekannte Hongkonger Demokratie-Aktivist Nathan Law nach Inkrafttreten des Gesetzes nach Großbritannien und hält sich seither in London auf. Das Sicherheitsgesetz erlaubt den chinesischen Behörden in Hongkong ein hartes Vorgehen gegen alle Aktivitäten, die nach ihrer Auffassung die nationale Sicherheit bedrohen. International besteht die Sorge, dass die von China vertraglich zugesicherten Freiheiten und demokratischen Rechte für Hongkong mithilfe des Gesetzes nach und nach abgeschafft werden sollen. Für weitere Spannungen zwischen London und Peking sorgt der Ausschluss des chinesischen Telekommunikationsriesen Huawei vom weiteren 5G-Ausbau in Großbritannien, den die britische Regierung am Dienstag verkündet hatte. Ab Ende dieses Jahres dürfen Mobilfunkanbieter demnach keine 5G-Ausrüstung mehr von Huawei kaufen. Alle bereits verwendeten Komponenten des chinesischen Herstellers sollen bis zum Jahr 2027 aus dem Netz entfernt werden.

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