FPÖ-Landeschef Haimbuchner auf Intensivstation

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FPÖ-Landeschef Haimbuchner auf Intensivstation

FPÖ-Landesparteiobmann und Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner wurde aufgrund des Verlaufs seiner COVID-19-Infektion am Donnerstagabend in die intensivmedizinische Betreuung des Kepler Universitätsklinikums verlegt. Es wird derzeit eine künstliche Beatmung durchgeführt und sein Gesundheitszustand ist stabil. Die intensivmedizinische Behandlung wird sich nach aktuellem Erkenntnisstand noch über mehrere Tage erstrecken.

Haimbuchner hatte sich am Donnerstag auf Anraten seines Arztes ins Klinikum Linz begeben, wie die FPÖ Oberösterreich Donnerstagfrüh mitteilte. Er war – wie auch FPÖ-Landesrat Günther Steinkellner – vor der Landtagssitzung vergangene Woche positiv getestet worden.

Illegale Babyparty

Zwei Tage vor seinem positiven Testergebnis war der stellvertretende Landeschef auf einerillegalen Babyparty mit rund 30 Teilnehmern in der Nähe von Wels. Die Bezirkshauptmannschaft Wels-Land hat dazu am Erhebungen eingeleitet. Es wird geprüft, ob die Party gegen geltende Corona-Regeln verstoßen hat. Bei Verstößen drohen den Anwesenden Geldstrafen von bis zu 1.450 Euro. Die FPÖ-Landespartei wies am späten Dienstagvormittag in einer Aussendung darauf hin, dass Haimbuchners Corona-Infektion “nach derzeitigen Erkenntnissen” nicht in Zusammenhang mit dem Besuch der Babyparty stehe. Alle dort anwesenden Personen seien negativ getestet worden, den Behörden seien auch keine damit in Zusammenhang stehenden Infektionen bekannt. Wahrscheinlich habe sich der Landesparteichef “im Rahmen der politischen Tätigkeit” im Landhaus Linz angesteckt, so die Freiheitlichen.

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Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) hat am Donnerstag Coronatests im Tourismus für Gastronomiebetriebe, Campingplätze und Jugendherbergen angekündigt. Die Möglichkeit wird per 1. September geschaffen. Bisher gab es solche staatlich finanzierten Tests nur für Mitarbeiter der Hotellerie. Unterdessen sind in Österreich 328 Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden gezählt worden. “Unser Testangebot für den Beherbergungsbereich hat sich bewährt, daher weiten wir es aus”, so Köstinger. “Ab 1. September können sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Gastronomiebetrieben, Jugendherbergen und Campingplätzen kostenfrei und regelmäßig auf das Coronavirus testen lassen.” Die Ausweitung gilt für alle Betriebe in der gewerblichen Gastronomie. Also solche Firmen mit entsprechender Gastgewerbeberechtigung und wenn sie öffentlich zugänglich sind. Erneut sind in Österreich mehr als 300 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Innerhalb von 24 Stunden kamen 328 Covid-19-Fälle hinzu. Somit gab es am Donnerstagvormittag österreichweit 3.311 aktive Fälle, geht aus den Daten von Innen- und Gesundheitsministerium hervor. 145 Menschen befinden sich im Krankenhaus, davon 24 auf Intensivstationen. Die meisten Neuinfektionen gab es erneut mit 130 in Wien. 60 zusätzliche Fälle verzeichnete Oberösterreich, Tirol 51, die Steiermark 33 und Niederösterreich 28. Drei Bundesländer blieben einstellig – acht Neuinfektionen gab es im Burgenland, fünf in Kärnten und drei in Vorarlberg.

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