FPÖ und NEOS sorgen sich um Reisefreiheit

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FPÖ und NEOS sorgen sich um Reisefreiheit

Freiheitliche und die NEOS sorgen sich um die Reisefreiheit für Österreicher. Grund dafür sind Aussagen von Bundeskanzler Sebastian Kurz am Sonntag in den Bundesländerzeitungen, dass es bis zur Entwicklung einer Impfung oder einer Therapie gegen das Coronavirus “die Reisefreiheit, wie wir sie gekannt haben, nicht geben” werde. “Eine völlige Abschottung Österreichs bis 2021 ist absolut unvorstellbar – aus persönlichen, wirtschaftlichen und politischen Gründen.” sagt NEOS-Klubobmann und Gesundheitssprecher Gerald Loacker.

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3 Corona Positive in Wels

Die Reisewarnungen für Regionen in Österreich weiten sich aus. Angesichts der hohen Anzahl an Neuinfektionen gilt nun auch Vorarlberg in Deutschland offiziell alsCorona-Risikogebiet. Auch Belgien erweitert Reisewarnung um Tirol und Vorarlberg. Angesichts der steigenden Neuinfektionen gibt es weitere Reisewarnungen für Vorarlberg und Tirol. Das für den Tourismus wichtige Land Deutschland stufte Vorarlberg am Mittwochabend als Corona-Risikogebiet ein und verhängte eine Reisewarnung. Belgien setzte unterdessen die Bundesländer Vorarlberg und Tirol auf die Rote Liste. Das deutsche Robert Koch-Institut (RKI) setzte Vorarlberg und Regionen in zehn weiteren europäischen Ländern auf die Liste der Risikogebiete. “Es gilt nun auch das Bundesland Vorarlberg als Risikogebiet”, hieß es am Abend auf der Website des Instituts. Kurz darauf verhängte das deutschen Außenministerium eine Reisewarnung in Deutschland. Negativen Test vorweisen Einreisende aus Wien und Vorarlberg müssen nun bei der Einreise nach Deutschland einen negativen COVID-19 Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, um nicht eine verpflichtende 14-tägige Quarantäne anzutreten. Die Reisewarnung ist kein Verbot, soll aber eine erhebliche abschreckende Wirkung haben. Deutschen Urlauber ermöglicht sie, Buchungen kostenlos zu stornieren. Neu auf die deutsche Liste der Risikogebiete kamen am Mittwoch auch Regionen in Dänemark, Portugal, Irland und Slowenien. Zudem wurden weitere Regionen in Frankreich, Tschechien, den Niederlanden, Kroatien, Rumänien und Ungarn als Risikogebiete ausgewiesen. Wegen der hohen Infektionszahlen ist nun fast ganz Tschechien als Risikogebiet eingestuft. “Das gesamte Land mit Ausnahme der Regionen Aussiger Region (Ústecký) und der Mährisch-Schlesischen Region (Moravskloslezský)” gelten seit Mittwoch als Risikogebiet. Österreich hat bisher keine Reisewarnung für das Nachbarland erlassen. Das Außenministerium in Wien rät zwar generell vor nicht notwendigen Reisen derzeit ab, explizite Reisewarnungen gibt es in der EU aber nur für Portugal, den Großteil Spaniens, Schweden, Kroatien, Bulgarien und Rumänien. Deutschland hat mittlerweile wieder 14 von 27 EU-Mitgliedstaaten ganz oder teilweise als Corona-Risikogebiete ausgewiesen. Die Einstufung als Risikogebiet basiert in Deutschland auf einer zweistufigen Bewertung. Zunächst wird festgestellt, in welchen Staaten/Regionen es in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gab. In einem zweiten Schritt wird nach qualitativen Kriterien festgestellt, ob für Staaten/Regionen, die den Grenzwert nominell unterschreiten, dennoch die Gefahr eines erhöhten Infektionsrisikos vorliegt. Schlechte Nachrichten aus Belgien Weitere schlechte Nachrichten kam am Mittwoch auch aus Belgien: Nach Wien setzte Belgien auch die Bundesländer Vorarlberg und Tirol auf die Rote Liste. Das teilte das österreichische Außenministerium am Mittwoch auf seiner Webseite mit. Demnach ist ab Freitag 16.00 Uhr bei Aufenthalt in diesen Gebieten innerhalb der letzten 14 Tage direkt nach der Einreise nach Belgien ein belgischer PCR-Test und eine 14-tägige Quarantäne verpflichtend. Personen aus Regionen auf der Roten Liste können sich entweder nach Voranmeldung auf dem Brüsseler Flughafen Zaventem testen lassen, oder in einem der staatlich zertifizierten Labore des Landes, deren Liste auf der Homepage des Außenministeriums verlinkt ist. Ein negativer Test beendet nicht vorzeitig die Quarantäne, diese muss auf jeden Fall absolviert werden, betont das Außenministerium. Ausgenommen von den Bestimmungen sind Personen, die sich weniger als 48 Stunden in Wien, Tirol und Vorarlberg aufgehalten haben oder sich weniger als 48 Stunden in Belgien aufhalten werden. Von touristischen Reisen nach Belgien aus diesen Regionen wird daher dringend abgeraten. Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) betonte in einer ersten Reaktion auf die belgische Entscheidung, er nehme “diese Entscheidung zur Kenntnis”, unterstrich aber gleichzeitig, dass “wir unsere Bemühungen zur Eindämmung des Virus klar fortsetzen werden”. Dazu gehöre etwa die Vorverlegung der Sperrstunde in der Gastronomie auf 22.00 Uhr, hieß es in einer Aussendung des Landeshauptmanns vom Mittwochabend. Vorarlberg werde “alles dransetzen, dass die Reisewarnung wieder aufgehoben wird”. “Jede Reisewarnung schmerzt” Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) meinte am Mittwochabend in einer ersten Stellungnahme auf APA-Anfrage, dass “jede Reisewarnung” schmerze. Denn in Tirol seien unzählige Arbeitsplätze vom Tourismus abhängig. Aktuell sei es jedoch positiv, dass die Tendenz bei den Infektionszahlen in den vergangenen Tagen rückläufig sei. “Unser Ziel bleibt, die Zahlen weiter zu senken”, erklärte Platter. 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Staubsaugerbeutel am besten für Maskenbau geeignet

Die französische Fluggesellschaft Air France will bis Ende Juni schrittweise wieder mehr Flüge anbieten. Dies gelte vorbehaltlich der Aufhebung der Reisebeschränkungen, teilte die Airline mit. Dabei sollen die Zahl der Frequenzen und Ziele, insbesondere nach Frankreich, in die französischen Überseegebiete und innerhalb Europas schrittweise erhöht werden. Von Paris aus sollen demnach auch Ziele in Deutschland angeflogen werden – das sind Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover und München. London, Wien, Madrid oder Mailand sind ebenfalls im Flugplan, der täglich aktualisiert werden soll.

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Rund 21.600 Schüler pro Tag blieben nach Schulöffnung daheim