Frankreich verlängert Ausgangssperre

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Frankreich verlängert Ausgangssperre

Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie verlängert Frankreich die seit mehr als drei Wochen dauernde Ausgangssperre über den 15. April hinaus. Staatschef Emmanuel Macron will das Vorgehen am Ostermontag in einer Fernsehansprache erläutern. Die Zahl der Toten in Frankreich stieg unterdessen auf fast 11.000. Zur Dauer der Ausgangssperre machte der Elysee-Palast am Mittwochabend keine Angaben. Gerechnet wird aber mit einer Verlängerung bis mindestens Ende April.

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Mit Zauberergeschichten durch die Corona-Zeit: Erfolgsautorin  J.K. Rowling (54) lässt eine Reihe von Stars aus dem ersten Teil ihrer Harry-Potter-Romane vorlesen. Unter anderem werden Schauspieler Eddie Redmayne (“Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind”), Ex-Fußballprofi David Beckham und Schriftsteller Stephen Fry Kapitel aus “Harry Potter und der Stein der Weisen” vortragen.

Stars lesen für das Projekt "Harry Potter at home" die Kultbücher

Das Bildungsministerium geht nach derzeitigem Stand von einem “völligen normalen Schulstart” im Herbst aus. Man arbeite an Varianten, um trotz der Corona-Pandemie einen Schulbetrieb so lange wie möglich zu gewährleisten. Dazu soll das vom Gesundheitsministerium geplante Ampelsystem auch in den Schulen zum Einsatz kommen, erläuterte eine Sprecherin von Minister Heinz Faßmann (ÖVP) der APA. Flächendeckende Schulschließungen wie im Lockdown oder auch zuletzt in mehreren Bezirken Oberösterreichs will der Bildungsminister jedenfalls vermeiden. Selbst wenn die Ampel auf Rot gestellt werden sollte, soll es nur regionale Schließungen von Schulen geben. Dies würde einen Notbetrieb und Home-Schooling bedeuten, so die Faßmann-Sprecherin. Möglich wäre es aber auch, nur einzelne Schulen oder Klassen zu schließen, oder Kinder aus einzelnen Klassen in Quarantäne zu schicken. Je nach Ampelphase wären auch Masken an den Ein- und Ausgängen sowie in den Gängen, Turnen im Freien oder kein Singen im Musikunterricht mögliche Varianten. Eine grüne Ampel würde ganz normalen Schulbetrieb allerdings mit den bekannten Hygienemaßnahmen bedeuten. Ein genauer Kriterienkatalog soll bis Schulbeginn ausgearbeitet werden. Ziel der Bemühungen sei es jedenfalls, Schülern, Eltern und Lehrern mehr Sicherheit zu geben. Eine Möglichkeit dazu wäre auch eine Ausweitung der Tests mit der Gurgelwasser-Methode. Proben mehrerer Schüler würden dann zu sogenannten Pools zusammengefasst. Die einzelnen Proben werden nur dann durchanalysiert, wenn der zusammengefasste Test positiv ausfällt. Damit könnte auch eine Beschleunigung erreicht werden. Nach der Wiederaufnahme des Schulbetriebes am 16. Mai wurden bisher 100 Schüler (von insgesamt 1,3 Millionen) und 15 Pädagogen (von insgesamt 130.000) positiv auf das Coronavirus getestet. Nicht zuletzt aufgrund dieser Zahlen geht das Bildungsministerium nach derzeitigem Stand von einem “völlig normalen” Schulstart im Herbst aus – allerdings “mit erhöhter Sensibilität”. Die SPÖ pocht indes auf “konkrete Informationen” zum geplanten Ampelsystem für Schulen. “Schön, dass die Farben feststehen, aber ganz schlecht, dass die Kriterien noch immer fehlen”, so Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch. Für die Familien brauche es Sicherheit: “Der Bildungsminister muss endlich tätig werden, statt weiter herumzutrödeln und Ankündigungspolitik zu betreiben.” Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) denkt jedenfalls nicht daran, der Forderung der Lehrergewerkschaft nach genereller Mundnasenschutz-Pflicht für Lehrer und Schüler nachzukommen. “Eine Maske im Unterricht ist absurd und Kindern nicht zumutbar. Darüber hinaus, auf den Gängen, hatten wir sie ohnehin schon und werden das auch so weiterführen”, sagte er zum “Standard” (Mittwoch-Ausgabe). Gefordert hatte eine Maskenpflicht für alle in der Schule der Chef der Lehrergewerkschafter Paul Kimberger. Er verwies darauf, dass Lehrer ihn immer wieder fragen würden, wie sie sich vor einer Corona-Ansteckung schützen könnten.

Bildungsministerium geht derzeit von normalem Schulstart aus

Die beiden Hollywoodstars sollen in der Neuverfilmung von jenem Werk die Titelrollen übernehmen, das den schwedischen Regisseur Ingmar Bergman 1973 weltberühmt machte. Neuverfilmung mit Starbesetzung: Der US-Sender HBO arbeitet Medienberichten zufolge an einer Neuauflage des Serien-Dramas “Szenen einer Ehe” des schwedischen Regie-Meisters Ingmar Bergman (1918-2007). Die Hauptrollen sollen die US-Schauspielerin Michelle Williams und ihr Kollege Oscar Isaac übernehmen, wie unter anderem das Branchenblatt “Variety” berichtete. Regie führen soll der israelische Regisseur Hagai Levi, der mit der HBO-Serie “In Treatment” bekannt wurde. “Szenen einer Ehe” wurde als sechsteilige Fernsehserie gezeigt und machte Bergmann weltberühmt.

Bergman-Remake mit Michelle Williams und Oscar Isaac geplant

Die Türkei hat Aussagen von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gegenüber einer griechischen Zeitung zur türkischen Flüchtlingspolitik kritisiert. Kurz, der die Grenzen für Flüchtlinge geschlossen habe, verstoße damit gegen EU-Werte, Menschenrechte sowie die Genfer Flüchtlingskonvention, zitierten türkische Medien Außenamtssprecher Hami Aksoy. Der Kanzler hatte der Türkei im Interview mit der griechischen Zeitung “Kathimerini” einmal mehr “Erpressung” in der Flüchtlingspolitik vorgeworfen: “Wir dürfen der Türkei nicht erlauben, uns zu erpressen! Wir können der Türkei nicht erlauben, Migranten zu benutzen, um uns zu erpressen, wie es das wiederholt versucht hat. (…) Ich bin sehr glücklich zu sehen, dass die EU Griechenland hilft, seine Grenzen zu verteidigen (…)”, wurde der ÖVP-Chef am Montag auf dem englischsprachigen Portal von “Kathimerini” wiedergegeben. Die Haltung Österreichs gegenüber Asylsuchenden sei nicht ander als jene Griechenlands, erklärte Aksoy in Reaktion darauf. Und das UNO-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) habe sich zu Berichten über “Pushbacks” an den Grenzen durch die griechischen Behörden besorgt gezeigt. Die EU-Grenzschutzagentur, an der sich auch Österreich beteilige, müsse Abkommen und EU-Recht umsetzen und Asylsuchenden, die an den Grenzen um Einlass in EU-Staaten bitten, Schutz bieten statt sie zurückdrängen und unmenschlich zu behandeln. Beim Schutz von Menschenrechten und der Würde von Flüchtlingen gebe es “keine Wahlmöglichkeit, das ist moralische und gesetzliche Pflicht”. Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise waren 2015 fast eine Million Flüchtlinge und Migranten von der Türkei aus auf die griechischen Inseln gelangt. Damals schloss die EU mit der Türkei in der Folge ein Abkommen, um den Zustrom nach Europa einzudämmen. Dieser sieht vor, dass die Türkei gegen illegale Migration vorgeht. In die Türkei sollte im Gegenzug unter anderem schrittweise finanzielle Unterstützung von insgesamt sechs Milliarden Euro für Flüchtlinge fließen. Die Türkei hat mehr als 3,5 Millionen Flüchtlinge aus dem syrischen Bürgerkrieg aufgenommen. Die Umsetzung des Flüchtlings-Deal klappte jedoch nicht reibungslos. So kündigte die Regierung in Ankara im Frühjahr an, dass sie von nun an die Migranten auf ihrem Weg nach Europa nicht mehr aufhalten werde. Tausende Menschen machten sich unmittelbar auf den Weg, um auf dem Landweg aus der Türkei nach Griechenland zu gelangen. Griechenland setzte jedoch Tränengas ein und ließ die meisten nicht passieren. Ende Februar, Anfang März verzeichneten die griechischen Behörden unmittelbar daraufhin mehr als 24.200 versuchte illegale Grenzübertritte. Knapp 1.900 Menschen schafften die Einreise. Kurz und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) sprachen bereits damals von “Erpressungsversuchen” des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, denen die EU nicht nachgeben dürfe. Die Lage entspannte sich schließlich und die Coronakrise sorgte im April für ein Rekordtief bei der Zahl der Flüchtlinge Richtung Europäische Union. Nun ist die Zahl wieder im Steigen begriffen.

Kritik an Kurz-Aussagen zur türkischen Flüchtlingspolitik

Wegen der zurzeit großen Zahl an Paketsendungen schlägt die Deutsche Postvor, dass bei ihr vorübergehend auch sonntags gearbeitet werden darf. “Hilfreich wäre beispielsweise, punktuell auch sonntags arbeiten zu können, um beispielsweise Spitzen in der Paketzustellung besser bewältigen zu können”, sagte das Vorstandsmitglied des Unternehmens für das deutsche Brief- und Paketgeschäft, Tobias Meyer, der “Rheinischen Post” (Samstag). Die Deutsche Post DHL transportiere momentan acht Millionen Pakete und Päckchen am Tag. “Dies ist ein Aufkommen wie in der Vorweihnachtszeit – außer, dass wir keine Zeit hatten, uns hierauf vorzubereiten”, sagte Meyer. Im Jahresdurchschnitt liefert die Post nach eigener Angabe pro Zustelltag 5,2 Millionen Pakete aus.

Post schlägt Sonntagszustellung für Pakete vor

Am kommenden Wochenende muss erneut mit starkem Rückreiseverkehr gerechnet werden. In mehreren europäischen Ländern enden die Sommerferien. Der ÖAMTC befürchtet teils lange Grenzwartezeiten. Ein Chaos wie am vergangenen Wochenende vor dem Karawankentunnel (A 11) mit bis zu 15 Stunden Wartezeit ist aber wohl nicht zu erwarten. Bei der Einreise nach Österreich betrug der Stau am Sonntag bis zu 20 Kilometer. Seither gibt es ein Pingpong-Spiel um die Verantwortung für das Stau-Chaos an der Kärntner Grenze, Bund und Land schieben sich gegenseitig die Schuld zu. Kärnten setzte die Bestimmungen der neuen Einreiseverordnung zunächst recht rigoros um, alle Durchreisenden mussten eine Erklärung wegen der Corona-Pandemie unterzeichnen. Trotzdem rechnet der Club aufgrund der Kontrollen mit längeren Grenzwartezeiten an den Hauptübergängen von Kroatien nach Slowenien und in weiterer Folge von Slowenien nach Österreich. Betroffen werden laut ÖAMTC an der österreichischen Grenze wohl wieder die Übergänge am Karawankentunnel (A11) und Loiblpass sein. Aber auch bei Spielfeld (A9) wird es zeitweise zu Wartezeiten kommen. Von Italien kommend kann es immer wieder bei Arnoldstein (A2) Staus geben. Von Ungarn kommend ist bei Nickelsdorf (A4) wieder mit Staus und langen Wartezeiten zu rechnen. Auch Richtung Slowenien ist speziell am Samstag vor dem Karawankentunnel (A11) noch zeitweise Stau zu erwarten. Innerösterreichische mögliche Staustrecken sind abschnittsweise die Tauernautobahn (A10) speziell in Salzburg, hier erinnert der Club an die Abfahrtssperren, die am Wochenende in Kraft treten. Verzögerungen kann es auch in Tirol auf der Fernpassstrecke (B179) und der B169 im Zillertal, in der Steiermark bei der Ennstalstrecke (B320) in den Bereichen Trautenfels und Liezen sowie dem Gleinalmtunnel auf der Pyhrnautobahn (A9) und in Kärnten auf der Südautobahn (A2) im Packabschnitt geben.

Erneut starker Rückreiseverkehr am Wochenende erwartet