Frankreichs Buchbranche fordert Nothilfe

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Frankreichs Buchbranche fordert Nothilfe

Mehr als 600 Verleger, Autoren und Buchhändler bitten den französischen Präsidenten Emmanuel Macron in einem offenen Brief um dringende Hilfe. Der Staat müsse den durch die Coronavirus-Pandemie drohenden Zusammenbruch der Branche verhindern, erklärten sie in der französischen Tageszeitung “Le Monde” vom Samstag. Sie fordern eine Hilfe in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro.

In dem Text warnen sie, dass viele anerkannte Buchhandlungen und Verlage sowie Autoren, Illustratoren und Übersetzer sich ohne einen schnellen undehrgeizigen Wiederbelebungsplan von dieser Krise nicht erholen werden. Sie erinnern daran, dass der Umsatz der Verlage durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie um mehr als 80 Prozent zurückgegangen sei, der der Buchhandlungen sei fast vollständig weggebrochen.

“Es ist jetzt absolut dringend erforderlich, vor dem Sommer einzugreifen”, verlangen die Kulturschaffenden. Zu den Unterzeichnern zählen der Nobelpreisträger Patrick Modiano, der Verleger Antoine Gallimard und derBestsellerautor Guillaume Musso.

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