Frau landete mit Skelett von Ehemann im Gepäck

Merken
Frau landete mit Skelett von Ehemann im Gepäck

Mit dem Skelett ihres verstorbenen Ehemannes im Gepäck ist eine 74-jährige Armenierin am Münchner Flughafen gestoppt worden. Die Kontrolleure hatten die menschlichen Knochen in einer Holzkiste entdeckt, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte.

Zollbeamte, eine Ärztin und die Staatsanwaltschaft wurden hinzugezogen, um den Fall zu prüfen. Zusammen mit ihrer 52-jährigen Tochter wollte die Frau die Gebeine von ihrem Wohnort in Griechenland über München und Kiew nach Armenien fliegen. In der alten Heimat des Verstorbenen sollte er die letzte Ruhe finden.

Der Mann war laut Dokumenten bereits 2008 verstorben und auch an seinem Wohnort nahe Thessaloniki beigesetzt worden. Die Überführung lief der Bundespolizei zufolge allerdings rechtmäßig ab. Auch die Staatsanwaltschaft sah keine strafrechtliche Relevanz. Daher durften die Frauen die Reise in den Kaukasus fortsetzen, zusammen mit den sterblichen Überresten.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Ein Kabelbrand in einem Gewerbebetrieb in Neukirchen bei Lambach (Bezirk Wels-Land) wurde Dienstagabend durch eine Brandmeldeanlage entdeckt.

Kabelbrand bei einem Unternehmen in Neukirchen bei Lambach

“Kann mein Mann das Wochenende bei seiner Geliebten verbringen?”, fragt eine Frau, die in einer offenen Ehe lebt. “Ein Fremder streichelt mein Pferd – kann er es mit dem Coronavirus anstecken?”, beschäftigt eine Tierfreundin.Seit die französische Regierung eine Ausgangssperre verhängt hat, erhält die Polizei nach eigenen Angaben viele Anrufe besorgter Bürger – und manche sind ungewollt komisch.

Fragen an Frankreichs Polizei: "Darf mein Mann noch zu seiner Geliebten?"

Der ehemalige Direktor der Wiener Staatsoper, Dominique Meyer, will “die Schmutzwäsche der Zusammenarbeit mit Franz Welser-Möst nicht öffentlich waschen”. Das betonte der mittlerweilige Intendant der Mailänder Scala auf APA-Anfrage zur Kritik seines Ex-Generalmusikdirektors. “Und auch seine direkten und indirekten persönlichen Angriffe werde ich nicht kommentieren – wiewohl ich mich schon frage, warum der international erfolgreiche Dirigent das nötig hat und was er mit den nachweislich falschen Aussagen bezweckt”, meinte Meyer. Außerdem wies er nebenbei darauf hin, dass die vereinbarte Frist, in der sich Welser-Möst nicht zu seiner Staatsopern-Zeit äußern dürfe, eigentlich noch bis zum 5. September laufe. Welser-Möst hatte Meyer unter anderem vorgeworfen, die Staatsoper zu einer Art Touristenattraktion gemacht zu haben, die international an Reputation verloren habe. Kritik übte er auch an Sängerauswahl und szenischer Umsetzung.

Dominique Meyer: "Schmutzwäsche nicht öffentlich waschen"

Der 21-jährige Yamaha-Pilot setzte sich in Jerez im Qualifying des Saisonauftakts 0,139 Sekunden vor seinem spanischen Markenkollegen Maverick Vinales durch. Weltmeister und Vorjahressieger Marc Marquezaus Spanien war auf Honda 0,157 zurück Dritter. “Ich habe alles gegeben, die Pace stimmt”, sagte Quartararo, der 2019 nach einem Defekt ausgeschieden war. “Im Rennen müssen wir noch etwas zulegen, dann sind wir bereit, um den Sieg zu kämpfen. Marquez war mit Erreichen von Startreihe eins vorerst zufrieden. “Wir haben eine gute Chance für das Rennen”, sagte der dreifache Jerez-Sieger. Valentino Rossi(ITA/Yamaha) musste sich mit dem elften Startplatz begnügen. Der Spanier Pol Espargaro startet mit der KTM aus der siebenten Position (+0,788). Sein Teamkollege Brad Binder verpasste das zweite Qualifying in seinem Debüt-GP in der Königsklasse um nur rund eine Zehntelsekunde hinter Espargaro. “Ich war knapp dran, leider ist es sich nicht ausgegangen”, sagte der Südafrikaner auf ServusTV. Das Rennen startet am Sonntag um 14.00 Uhr. Der Oberösterreicher Maximilian Kofler, der im französischen Rennstall CIP-Greenpower einen Fixplatz in der Moto3-WM hat, nimmt den zweiten Saisonlauf dieser Klasse (11.00 Uhr) vom 26. Startplatz auf. “Die Qualifikation hat gut gepasst. Schon in Katar bin ich auf diesem Startplatz gestanden. Jetzt freue ich mich auf das Rennen”, sagte der 19-jährige Maturant, der während der Zwangspause die Schule abgeschlossen hatte. Den 23. Platz im letzten freien Training bezeichnete Kofler als “schöne Momentaufnahme, die mir viel Zuversicht gibt”. Beim Saisonauftakt in Katar hatte war er im Rennen 27.

Quartararo holt MotoGP-"Pole" für Spanien-GP

Der KTM-Motorradhersteller Pierer Mobility AG stoppt nun auch den Aktienrückkauf. Der Vorstand unter CEO und Mehrheitseigentümer Stefan Pierer habe beschlossen, das laufende Aktienrückkaufprogramm mit Wirkung ab dem heutigen 7. April 2020 vorübergehend auszusetzen, teilte das börsenotierte oberösterreichische Unternehmen am Montagabend mit. Zwischen dem 22. Oktober 2019 und dem 6. April hat der Motorradbauer bisher rund 224.000 eigene Aktien aufgekauft. Das entspricht rund 0,99 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft. In der vergangenen Woche war Pierer massiv in die Kritik geraten, nachdem das Unternehmen an seinem Dividendenvorschlag von 0,30 Euro festgehalten hatte, während die Firma gleichzeitig wegen der Coronavirus-Krise das Kurzarbeit-Programm der Regierung für die gesamte Belegschaft nützt. Letzten Mittwoch zog Pierer die Dividende für 2019 zurück. Ein Aktienrückkauf schränkt ähnlich wie eine Dividendenausschüttung die finanzielle Flexibilität eines Unternehmens ein und kann sich in einer Krise nachteilig auf die Liquidität auswirken.

Pierer stoppt nach Dividende auch Aktienrückkauf

Die Regierung entscheidet am heutigen Montag über weitere Corona-Maßnahmen. Die am Vormittag veröffentlichten Zahlen machen deutlich, dass große Lockerungen nicht zu erwarten sind. Innen- und Gesundheitsministerium meldeten 2.412 Neuinfektionen – der höchste Montagswert seit Mitte Dezember. In Spitälern mussten fast 2.000 Covid-Patienten behandelt werden. Eine deutliche Steigerung gab es auch auf Intensivstationen. Allein seit Sonntag kamen 27 weitere Infizierte hinzu. Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner stieg am Montag österreichweit auf 237,1 an. Innerhalb der vergangenen Woche waren 21.101 Neuinfektionen verzeichnet worden. Im Schnitt infizierten sich in der vergangenen Woche täglich 3.014 Menschen mit dem Coronavirus. Am Montag mussten österreichweit 437 Infizierte intensivmedizinisch versorgt werden. Die Entwicklung ist jedoch regional sehr unterschiedlich. Besonders dramatisch ist die Lage allerdings in Wien – hier waren es zu Wochenbeginn sogar mehr Patienten als beim bisherigen Höchststand am 21. November 2020. Damals lagen 162 Covid-Erkrankte auf Intensivstationen, am Montag waren es alleine in der Bundeshauptstadt 165. Auch das Burgenland näherte sich dem bisherigen Rekordwert an. Es verzeichnete am 30. November die seit Beginn der Pandemie meisten Schwerkranken mit 22. Am Montag befanden sich im östlichsten Bundesland bereits 16 Patienten auf Intensivstationen. In Vorarlberg wiederum mussten am Montag nur zwei Infizierte auf Intensivstationen behandelt werden. Die bisher meisten Schwerkranken gab es im westlichsten Bundesland am 19. November, damals waren es 44 Intensivpatienten. Österreichweit war die Zahl der intensivpflichtigen Covid-Patienten innerhalb der vergangenen Woche um ein Fünftel gestiegen, in Summe kamen 73 Patienten hinzu. Österreichweit mussten am Montag 1.983 SARS-CoV-2-Infizierte in Krankenhäusern behandelt werden. Seit Sonntag waren 98 Patienten neu aufgenommen worden. Innerhalb der vergangenen Woche betrug die Steigerung rund 13 Prozent bzw. 224 Erkrankte. In den vergangenen 24 Stunden wurden 2.412 Neuinfektionen gemeldet, was den höchsten Montags-Wert im heurigen Jahr bedeutet. Bisher hatte es montags immer – teils deutlich – weniger als 2.000 neue Fälle gegeben. So waren es vergangenen Montag 1.896, am 8. März 1.910 und am 1. März 1.409. Mehr tägliche Neuinfektionen an einem Montag wurden zuletzt mit 2.588 neuen Fällen am 14. Dezember 2020 gemeldet. Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner stieg am Montag österreichweit auf 237,1 an. Innerhalb der vergangenen Woche waren 21.101 Neuinfektionen verzeichnet worden. Im Schnitt infizierten sich in der vergangenen Woche täglich 3.014 Menschen mit dem Coronavirus. Den neuen Fällen standen deutlich weniger neu genesene Menschen – 1.870 – gegenüber. Die Zahl der bestätigten aktiven Fälle stieg um 527 auf bereits 32.249 Infizierte österreichweit an. Das sind beinahe so viel, wie Feldkirch Einwohner hat – 34.210 Menschen leben in der Vorarlberger Stadt. Ähnlich hoch war die Zahl zuletzt vor Weihnachten. Am 18. Dezember gab es österreichweit 32.362 bestätigte aktive Fälle. Bisher 516,565 positiv Getestete Seit Beginn der Pandemie vor mehr als einem Jahr in Österreich wurden bereits 516.565 Menschen positiv getestet. 475.227 gelten als wieder genesen. Seit Sonntag kamen 15 Todesopfer hinzu. Österreichweit sind somit bereits 9.089 Personen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Innerhalb der vergangenen Woche wurden 197 Todesfälle registriert. Pro 100.000 Einwohner sind seit Beginn der Pandemie bereits 102,1 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Am Montag wurden wieder deutlich niedrigere Testzahlen verzeichnet. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 159.929 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet. Davon waren 40.692 aussagekräftige PCR-Tests, die Positivrate lag bei 5,9 Prozent. Im Schnitt waren in der vergangenen Woche deutlich mehr – täglich 49.796 zuverlässliche PCR-Abstriche – untersucht worden, davon fielen 6,1 Prozent positiv aus. Die meisten Neuinfektionen wurden seit Sonntag mit 688 in Niederösterreich gemeldet, 647 waren es in Wien. In der Steiermark gab es 265 neue Fälle, in Oberösterreich 254, in Tirol 197 und in Salzburg 157. Kärnten verzeichnete 87 Neuinfektionen, das Burgenland 73 und Vorarlberg 44, so die Angaben der Ministerien.

2412 Neuinfektionen und fast 2000 Patienten im Spital