Fridays For Future errichteten vor WKO Klimaklagemauer

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Fridays For Future errichteten vor WKO Klimaklagemauer

Aktivisten der Fridays For Future-Bewegung haben am Freitag vor der Zentrale der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) in Wien eine Klimaklagemauer errichtet. Sie forderten ein klares Bekenntnis zum Pariser 1,5-Grad-Ziel und den Einsatz für einen sozial-ökologischen Umbau der österreichischen Wirtschaft, hieß es in einer Aussendung.

“Statt die bedingungslose Sicherung des sogenannten ‘Wirtschaftsstandorts’ und Lohndumping in der Flugbranche einzufordern, solle sich die WKO für sozial-ökologische Bedingungen bei den Konjunkturpaketen stark machen und so den Weg für eine klimagerechte Gesellschaft ebnen”, forderte die Bewegung. Klimaschutz und Wirtschaft dürften nicht länger gegeneinander ausgespielt, sondern “stattdessen klimafreundliche und nachhaltige Jobs geschaffen werden”.

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Das Lentos Kunstmuseum in Linz hat sechs Ölgemälde verschiedener Schaffensperioden der 1996 verstorbenen, österreichisch-britischen Malerin Marie-Louise von Motesiczky geschenkt bekommen. Der Marie-Louise von Motesiczky Charitable Trust hat dem Museum nach jahrelanger Zusammenarbeit die Werke mit einem Gesamtwert von rund 220.000 Euro überlassen, teilte das Lentos am Freitag mit. Vier der sechs Bilder werden aktuell gemeinsam mit Arbeiten von Herbert Bayer, Ida Kerkovius und Max Oppenheimer im Raum “Nationalsozialistische Propaganda, Entartete Kunst und Exil” gezeigt. Die Neubesitze “Modell mit Vogelkäfig”, “Gerda”, “Miriam”, “Swimmingpool”, “Stillleben mit Zitrone” und “Stillleben mit Pinsel, Ananas und roten Tulpen” sind zwischen 1945 bis 1980 entstanden. Die Malerin wurde 1906 in Wien geboren und wuchs in einer wohlhabenden und kunstsinnigen jüdischen Wiener Unternehmerfamilie auf. Unmittelbar nach dem Anschluss im Jahr 1938 verließ sie Wien und ging 1939 mit ihrer Mutter Henriette nach England, wo sie den Rest ihres Lebens verbrachte. Motesiczky zähle wegen ihrer “ungeschönten Mutterbildnisse, eindringlichen Selbstportraits und symbolträchtigen Stillleben” zu den “überzeugendsten figurativen Malerinnen des 20. Jahrhunderts”, hielt das Lentos fest.

Lentos erhält sechs Gemälde von Marie-Louise von Motesiczky

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Covid-19-Einsatz des Bundesheeres kommt bei Österreichern gut an

Dominic Thiem ist bei hochsommerlichen Temperaturen richtig gefordert worden, doch der Tennis-Weltranglistendritte qualifizierte sich programmgemäß für das Endspiel “seines” Schauturniers “Thiem’s 7” in Kitzbühel. Er bezwang am Freitag im Halbfinale des 300.000-Euro-Einladungsturniers den Spanier Roberto Bautista Agut mit 6:7(5),6:2,6:2. Am Samstag geht es um den 100.000-Euro-Siegerscheck. Thiem hatte die drei Gruppenmatches im von ihm mitorganisierten Schauturnier ohne Satzverlust gewonnen, doch Bautista Agut, die aktuelle Nummer 12 im ATP-Ranking, bot dem Niederösterreicher in zweieinhalb Stunden enorme Gegenwehr. Der Spielstil des Spaniers, der am Vortag Dennis Novak nur ein Game gelassen hatte, liegt Thiem nicht besonders. Schließlich hat Thiem gegen den 32-Jährigen in der ATP-Statistik auch eine 1:3-Bilanz stehen. “Es waren 2:30 Stunden höchstes Niveau, so wie jede Woche auf der Tour. Da hat jegliche Show gefehlt, aber ist eh cool so”, sagte Thiem nach dem Kräfte raubenden Match auf dem Kitzbüheler Center Court auf ServusTV. Auch in den vorangegangen Partien war keine Spur eines Schauturniers zu sehen. “Es sind alle voll im Saft, es war wieder eine lässige Partie.” Das Match hätte eigentlich auch schneller vorbei sein können, denn Thiem führte im ersten Satz dank zweier Breaks schon mit 4:1. Doch er ließ etwas nach und der Spanier nutzte seine Chance. “Ich habe (da) unglaublich gut gespielt, Bautista spielt vom ersten bis letzten Punkt immer solide sein Spiel runter. Wenn ich selbst ein bisserl nachlasse, geht es total schnell. Ich habe vielleicht sogar über meinem Niveau gespielt – dann ist der erste Satz richtig eng geworden.” Das verlorene Tiebreak auch nach einem verpatzten Rückhand-Volley ärgerte Thiem so sehr, dass sein Schläger daran glauben musste. “Ich habe es auch nicht geglaubt, dass es so seriös wird, aber es sind voll ernste Matches und ich habe mich davon anstecken lassen.” Vom Spielerischen her habe er sich im Vergleich zu den Vortagen “am wenigsten wohlgefühlt”. “Es war richtig heiß und noch eine Spur schneller. Ich habe die ersten drei Partien unglaublich gut gespielt. Da ist die Gefahr, dass man dann ein bisserl schlampiger wird. Heute waren zu viele Eigenfehler dabei.” Im Endspiel trifft Thiem nun entweder auf Matteo Berrettini (ITA-2) oder Andrej Rublew (RUS-4), also den Sieger des anschließenden Halbfinales. Die Verlierer spielen am Samstag (11.30 Uhr) davor um Platz 3. Im Kampf um den 100.000-Euro-Siegerscheck am Samstag (13.00/live ServusTV) hat Thiem auf jeden Fall nochmals Schwerarbeit zu leisten. Gegen Rublew hat Thiem im Gruppenmatch mit 7:5,6:4 gewonnen. Das bisher letzte Duell mit Berrettini hatte der Italiener bei den ATP Finals 2019 in zwei Sätzen gewonnen, gesamt steht es bei Thiem-Berrettini 2:2. Gegen Rublew hat Thiem (ohne Kitzbühel 2020) in der ATP-Statistik eine 2:1-Bilanz stehen. “Ich werde schauen, dass ich mich gut erhole. Gegen Rublew würde ich schon gerne noch einmal spielen, aber es wird schwer (für ihn). Berrettini ist leicht zu favorisieren”, glaubte Thiem vor dem zweiten Semifinale. Im Rahmen der Übertragung gab Turnierdirektor Alexander Antonitsch bekannt, dass es auch noch zu einer Änderung des Termins für das Generali Open kommen könnte. Denn noch immer ist nicht sicher, dass die US Open tatsächlich ausgetragen werden. Sollte das Grand-Slam-Turnier ausfallen, könnte Kitzbühel schon früher gespielt werden. “Entweder erste oder zweite Septemberwoche”, sagte Antonitsch auf ServusTV zu den möglichen Terminen.

Thiem bei "Thiem

Der Zuckerkonzern Agrana darf ab sofort Bioethanol, das eigentlich für Treibstoffe gedacht ist, auch für Desinfektionsmittel verwenden. Desinfektionsmittel ist in Österreich seit Wochen Mangelware, auch weil der dafür nötige Alkohol knapp wurde. “Wir beliefern ab Montag per Tankwagen die Desinfektionsmittelhersteller”, sagte Agrana-Sprecher Markus Simak am Samstag zur APA. Agrana produziert in Pischelsdorf (NÖ) täglich rund 600.000 Liter Bioethanol. Normalerweise wird dieser hochprozentige Alkohol dem Benzin beigemischt und als Treibstoff in Verbrennungsmotoren verwendet. Bioethanol wird vorwiegend aus stärkehaltigen Getreidearten wie Weizen oder Mais sowie aus Zuckerrübendicksaft hergestellt. Das Umweltministerium hat am Freitag eine Ausnahmegenehmigung zur Biozid-Verordnung für die Produktion von Desinfektionsmitteln aus Ethanol und Isopropanol erlassen. Damit darf der von Agrana produzierte Alkohol jetzt auch für Desinfektionsmittel verwendet werden. Beliefert werde allerdings nur die weiterverarbeitende Industrie, nicht einzelne Apotheken, erklärte der Agrana-Sprecher.

Agrana liefert Alkohol für Desinfektionsmittel

Die Halbfinali in der Fußball-Champions-League der Frauen gehen ohne Beteiligung von ÖFB-Legionärinnen über die Bühne. Bayern München von Sarah Zadrazil und Carina Wenninger unterlag am Samstag in Bilbao Titelverteidiger Olympique Lyon ebenso mit 1:2 wie Arsenal von Manuela Zinsberger und Viktoria Schnaderbeck in San Sebastian gegen Paris Saint-Germain. Bei den Bayern, die letztlich auch etwas unglücklich den Kürzeren zogen, kam Zadrazil in der Schlussphase ins Spiel (80.), Wenninger saß auf der Ersatzbank. Aufseiten Arsenals hütete Zinsberger das Tor, Schnaderbeck griff ab der 49. Minute ins Spiel ein. Im Halbfinale kommt es am Dienstag zum Kräftemessen zwischen VfL Wolfsburg und dem FC Barcelona, am Mittwoch steigt das französische Duell PSG – Lyon.

Aus für ÖFB-Frauenquartett im Champions-League-Viertelfinale

Ein drei Jahre alter Bub ist am Freitagabend im Freibad St. Marienkirchen bei Schärding vor dem Ertrinken gerettet worden. Eine 33-jährige Frau aus Schärding bemerkte den reglos an der Wasseroberfläche treibenden Buben und zog ihn aus dem Wasser, berichtete die Polizei Oberösterreich. Zusammen mit dem Bademeister konnte sie das Kind reanimieren. Die 33-jährige Mutter des Kleinkindes hatte gerade die Badesachen zusammengepackt. In einem unbeobachteten Augenblick dürfte der Bub ohne Schwimmhilfe ins Kinderbecken gefallen sein. Bei Eintreffen des Notarztes und der Rettung war der Dreijährige wieder bei Bewusstsein, er wurde in das Krankenhaus Schärding eingeliefert.

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