Für Lehrergewerkschaft "Gruppen zu groß, Tempo zu hoch"

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Für Lehrergewerkschaft "Gruppen zu groß, Tempo zu hoch"

Die Regierung habe sich dem öffentlichen Druck gebeugt und gehe nun “ein relativ hohes Risiko ein”, kritisiert der oberste Lehrervertreter Paul Kimberger (FCG) den am Freitag verkündeten Zeitplan für die Wiederöffnung der Schulen. “Für mich sind die Gruppen zu groß und das Tempo zu hoch”, sagte er gegenüber der APA. Er hoffe, dass sich das nicht in steigenden Infektionszahlen niederschlagen wird.

“Ich bezweifle, dass eine Ausdünnung wirklich in dem Maß gelingt, wie das erhofft wird”, zeigte sich Kimberger skeptisch. Er erwarte jedenfalls, dass nun bis zum Schulstart die Schulen ordentlich mit Desinfektionsmitteln, Nasen-Mund-Schutz und anderer Schutzausrüstung ausgestattet werden. Die Betreuung finde derzeit nämlich noch immer an den meisten Standorten ohne entsprechende Schutzmaßnahmen statt. “Gesundheit kann nicht an der Logistik scheitern”, so Kimberger

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