Für Serena Williams wäre US-Open-Titel nicht weniger wert

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Für Serena Williams wäre US-Open-Titel nicht weniger wert

Serena Williams glaubt, dass auch die Absagen einiger Topspielerinnen für die US Open nichts von der Bedeutung eines Sieges wegnimmt. Die Weltranglisten-Neunte, die am 26. September ihren 39. Geburtstag feiert, ist ja auf der Jagd nach Major-Titel Nummer 24. Ihre Chancen haben sich nach dem Rückzug von gleich sechs Top-Ten-Spielerinnen nicht gerade verringert.

“Man muss immer noch Tennis spielen”, sagt die sechsfache US-Open-Siegerin, auch wenn man vielleicht hinter dem Titel ein “Sternchen” (zur näheren Erläuterung, wer aller gefehlt hat, Anm.) sehen würde. “Ich glaube, das ganze Jahr hat ein Sternchen verdient, weil es ein so besonderes ist. Wir erleben hier Geschichte, die die Welt noch nicht erlebt hat”, meinte Williams.

Sie bemühte sich, die besonderen Umstände hervorzuheben. “Wenn du gewinnst, sagst du dir, ‘wow, ich konnte unter diesen verrückten Umständen gewinnen, wenn keine Fans da waren. Es war so steril und komisch, aber ich hab es mental überstanden'”, konnte sich die US-Amerikanerin schon gut in die Position versetzen.

Williams, die eine medizinische Vorgeschichte von Blutgerinnsel und Lungenembolien hat, ist nicht unbeschwert nach New York gereist und hat ein gemietetes Haus dem Hotel vorgezogen. “Ich habe gesundheitliche Probleme und ich will nicht krank werden. Ein Hotel wäre ein großes Risiko für mich gewesen, in einem Haus kann ich mehr kontrollieren”, erklärte die 23-fache Grand-Slam-Siegerin, die in Flushing Meadows den Allzeitrekord von Margaret Court (AUS) endlich einstellen will (24 Titel).

Mittlerweile hat mit der ehemaligen Top-Ten-Spielerin Andrea Petkovic (GER) eine weitere Spielerin aus den Top 100 ihren NY-Trip gecancelt. Ihre Landsfrau und frühere Nummer 1, Angelique Kerber, hat sich am Samstag hingegen für die US Open entschieden.

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