Fußballmeister eventuell erst im August

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Fußballmeister eventuell erst im August

Der Meister der Fußball-Bundesliga könnte aufgrund der aktuellen Aussetzung des Spielbetriebs wegen der Coronavirus-Pandemie eventuell erst im August gekürt werden. “Wir haben bis jetzt den 30. Juni gehabt, meine neuesten Informationen sind schon, dass wir Richtung Ende Juli, Anfang August gehen könnten, das gibt uns wieder Spielraum”, sagte Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer.

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Ägypten hat die Weichen für einen militärischen Einsatz im libyschen Bürgerkrieg gestellt. Das Parlament in Kairo gab am Montag grünes Licht für Kampfeinsätze im Ausland gegen “kriminelle Milizen” und “ausländische Terrorgruppen”. Truppen können damit in den “Westen” zum Schutz nationaler Interessen verlegt werden. Zuvor hatte das ägyptische Präsidialamt mitgeteilt, Staatsoberhaupt Abdel-Fattah al-Sisi und US-Präsident Donald Trump seien sich in einem Telefonat einig gewesen, dass die Feuerpause in Libyen erhalten werden müsse. Ägypten unterstützt wie Russland und die Vereinigten Arabischen Emirate den General Khalifa Haftar im Osten des Landes. Haftar bekämpft die international anerkannte Regierung in Tripolis. Seitdem die Türkei an ihrer Seite in die Kämpfe eingegriffen hat, musste der General Rückschläge einstecken und die Belagerung der Hauptstadt aufgeben. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan unterstützt die Regierung in Tripolis mit Waffenlieferungen und Milizionären. Deutschland, Frankreich und Italien haben ausländischen Kriegsparteien angekündigt, bei Waffenlieferungen auch Sanktionen zu verhängen. Derzeit bewegen sich die Regierungstruppen auf Sirte zu. Die Hafenstadt spielt eine zentrale Rolle für die Ölexporte. Vergangene Woche hat Sisi erklärt, mit dem Angriff auf Sirte werde für Ägypten eine rote Linie überschritten.

Ägypten bereitet sich auf Militäreinsatz in Libyen vor

Ein 13-jähriger Bub ist Sonntagmittag beim Zustieg zur Eisriesenwelt im Tennengebirge bei Werfen im Pongau durch einen Steinschlag getötet worden. Ein weiterer einheimischer Jugendlicher wurde laut Polizei Salzburg verletzt. Er ist mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen worden. Die Schauhöhle wurde evakuiert. Der Bub war mit seinen Eltern von der Bergstation der Seilbahn zum Höhleneingang unterwegs. Im oberen Bereich kurz nach dem überdachten, breit ausgebauten Galeriegang auf rund 1.600 Metern Seehöhe dürfte es zu dem Unglück gekommen sein. Der Stein hat den Buben kurz vor dem Höhleneingang an der Brust getroffen, schilderte der Betriebsleiter der Seilbahn, Michael Rieder, im Gespräch mit der APA. Auf diesem Abschnitt ist der Weg sogar mit einer Lawinengalerie verbaut. “Der Stein ist von hoch oben über die Verbauung gefallen und hat den Buben unglücklich getroffen”, sagte Rieder. Der Stein sei etwa 30 Zentimeter groß und dürfte 300 Meter über dem Weg aus dem Felsen ausgebrochen sein. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich rund 200 Besucher in der Eishöhle. Die Eisriesenwelt wurde evakuiert und die Besucher in kleinen Gruppen zur Seilbahn geleitet, sagte Rieder. Die Eisriesenwelt im Tennengebirge gilt als größte Eishöhle der Welt. Zu Spitzenzeiten besuchen pro Tag bis zu 2.500 Menschen die Schauhöhle.

13-Jähriger durch Steinschlag vor Eisriesenwelt getötet

Österreichs Treibhausgas-Emissionen (THG) im Kontext mit Kunststoffen betragen laut einer aktuellen Analyse von Greenpeace rund vier Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Somit verursachen Produktion und Verbrennung Tausender Tonnen Plastik klimaschädigende Abgase die jene des Flugverkehrs um das Eineinhalbfache übersteigen: Für die NGO auch ein weiteres Argument gegen Wegwerf-Plastik. Denn ein Viertel der Emissionen entsteht durch Plastikverpackungen, die meist nur wenige Tage oder Wochen in Verwendung sind, schrieb die NGO am Donnerstag in einer Aussendung. Greenpeace warnte, dass sich die plastikbedingten Emissionen laut wissenschaftlicher Prognosen in den kommenden dreißig Jahren weltweit etwa verdreifachen könnten. Die Umweltschutzorganisation fordert für Österreich eine gesetzliche Beschränkung von Einweg-Plastikverpackungen und einen massiven Ausbau von Mehrwegsystemen zum Beispiel bei Getränken. Beides solle im neuen Abfallwirtschaftsgesetz verankert werden, das die Regierung bis Ende des Jahres beschließen will, so Greenpeace. Großer Klimakiller “Dass die Plastikverschmutzung unsere Ozeane bedroht, ist weitläufig bekannt. Aber Plastik ist auch ein riesiger Klimakiller und CO2-Treiber – das wird in der Öffentlichkeit allerdings noch wenig wahrgenommen“, sagt Lisa Panhuber, Konsumexpertin von Greenpeace in Österreich. Die Produktion von einer Tonne Kunststoff erzeugt im Durchschnitt rund 1,3 Tonnen CO2 , in der Verbrennung entstehen fast drei Tonnen CO2 . Umgelegt auf Österreich – wo jährlich rund 1,6 Millionen Tonnen Kunststoff produziert und 700.000 Tonnen verbrannt werden – entstehen so hierzulande plastikbedingt rund vier Millionen Tonnen Kohlendioxid, so die Bilanz von Greenpeace. Der Flugverkehr verursacht in Österreich jährlich rund 2,6 Millionen Tonnen CO2. Zum Vergleich: Die gesamten Treibhausgas-Emissionen werden 2019 ein wenig mehr als 80 Millionen Tonnen CO2 ausgemacht haben, wie aus den aktuellen Berechnungen hervorgeht. Wegwerf-Wahnsinn Ein Umstieg von Einweg-Plastik auf andere Materialien wie Einweg-Papier, Einweg-Biokunststoff oder Einweg-Metall ist hingegen keine umweltfreundliche Lösung. Denn die Erzeugung dieser Materialien ist ebenfalls sehr energieintensiv. Politik und Unternehmen müssten “den Wegwerf-Wahnsinn bei Verpackungen stoppen und Alternativen schaffen – denn aktuell haben die Konsumentinnen und Konsumenten beim Einkauf meist gar keine andere Wahl, als jede Menge klimaschädliche Einweg-Verpackungen einzukaufen”, warf Panhuber den verantwortlichen Akteuren vor.

Kunststoffe sorgen für mehr CO2-Emissionen als Flugverkehr

Die Schlagerspiele von Österreichs Frauen-Fußball-Nationalteam in der EM-Qualifikation gegen Frankreich steigen nun am 27. Oktober und 27. November. Die Termine wurden am Mittwoch von der UEFA bestätigt. Die Truppe von Teamchef Dominik Thalhammer tritt zuerst zu Hause und dann in der Fremde an. Abgeschlossen wird die Gruppenphase am 1. Dezember mit dem Heimspiel gegen Serbien.

ÖFB-Frauen am 27. Oktober zu Hause gegen Frankreich

Bei der schwer angeschlagenen AUA-Mutter Lufthansa stehen 22.000 Vollzeitstellen auf der Kippe, die Hälfte davon in Deutschland. Eine “signifikante Senkung der Personalkosten” sei nötig, erklärte die Lufthansa nach einem Treffen mit Gewerkschaftsvertretern. Betriebsbedingte Kündigungen will die Fluggesellschaft durch Kurzarbeit und Krisenvereinbarungen aber möglichst vermeiden. Die Lufthansa ist von der Coronakrise schwer getroffen; Konzernchef Carsten Spohr rechnet erst in mehreren Jahren mit einer Normalisierung des Angebots und hat bereits eine tiefgreifende Umstrukturierung angekündigt. “Wir gehen davon aus, dass die Flotte der Lufthansa Group nach der Krise rund 100 Flugzeuge weniger zählen wird”, erklärte der Konzern – entsprechend weniger Piloten und Flugbegleiter werden gebraucht. Hinzu kämen Überhänge in der Verwaltung und im Drittkundengeschäft der Servicegesellschaften.

22.000 Vollzeitstellen bei der Lufthansa auf der Kippe

„Es wird bergab gehen“: Laut dem Simulationsforscher Niki Popper beginnen die Lockdown-Maßnahmen diese Woche zu wirken, das sagte er in der ORF Sendung “Wien heute”. Es sei mit einem deutlichen Rückgang der Positiv-Getesten und einer Entlastung bei den Intensivbetten zu rechnen, so Popper weiter. Auf die Frage, wie es nach dem Lockdown weitergehen könnte, sagte der Experte: “Die Erfahrungswerte aus dem Frühjahr könnten hier nur beschränkt herbeigezogen werden. Der Grund: Das Wetter ist jetzt nicht schön, die Menschen verbringen die Zeit zuhause. Und wenn sie sich dort treffen, fördert das die Ansteckung.” Impfung Von einer Impfung erwartet sich der Simulationsforscher viel. Wichtig sei, bei der Impfung eine Priorisierung festzulegen: „Das sind zuerst Leute, die stark betroffen sind, sogenannte vulnerable Gruppen, wie alte Menschen, aber auch das Gesundheitspersonal. Hier muss eine Impfung dann schnell, unbürokratisch und effektiv erfolgen“, so Popper. Popper plädierte außerdem  dazu, „nicht dort, wo die positiv Getesteten sind, zu beginnen, sondern grundsätzlich in die Fläche zu gehen, bestimmte Personengruppen zu testen.” Entscheidend sei auch, dass sich die Menschen daran gewöhnen, dass bestimmte Maßnahmen bis zum Frühling aufrechtbleiben müssen.

Simulationsforscher Popper: "Maßnahmen beginnen zu wirken"