Fußgänger (83) in Gunskirchen von Klein-LKW erfasst und tödlich verletzt

Merken
Fußgänger (83) in Gunskirchen von Klein-LKW erfasst und tödlich verletzt

Gunskirchen. Ein tödlicher Verkehrsunfall mit einem Fußgänger ereignete sich Freitagnachmittag in Gunskirchen (Bezirk Wels-Land). Für den 83-jährigen Pensionisten kam leider jede Hilfe zu spät.

“Ein 57-Jähriger aus dem Bezirk Wels-Land fuhr am 11. Dezember 2020 gegen 16:45 Uhr mit einem Klein-LKW auf der Grünbachtalstraße im Gemeindegebiet von Gunskirchen in östliche Richtung. Gleichzeitig ging ein 83-jähriger Pensionist aus dem Bezirk Wels-Land auf der Grünbachtalstraße am südlichen Fahrbahnrand. In etwa bei Straßenkilometer 1,6 kam es zum Zusammenstoß mit dem Klein-LKW. Der Pensionist wurde an den rechten Fahrbahnrand geschleudert und erlitt tödliche Verletzungen”, so die Polizei.
Rettungsdienst und Notarzt standen im Einsatz, Zeugen zufolge offenbar auch die Feuerwehr.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Für Familien, die wenig Geld haben und ihren Kindern kaum beim Lernen helfen können, war die Umstellung auf Fernunterricht im Frühjahr besonders schwierig. Bei vielen dieser Schüler sind damals große Bildungslücken entstanden. “Wir dürfen die Kinder aus sozial benachteiligten Familien nicht aus dem Blick verlieren”, fordert deshalb die Leiterin der Wiener Caritas-Lerncafes, Martina Polleres-Hyll. In Österreich leben rund 330.000 Kinder in Haushalten mit besonders wenig Geld. Über 2.000 Kinder und Jugendliche aus diesen Familien werden in den Caritas-Lerncafés von Freiwilligen beim Lernen unterstützt, 360 sind es in Wien. “Im Shutdown ist viel verloren gegangen”, erzählt Polleres-Hyll der APA von den Erfahrungen in den Wiener Caritas-Lerncafés. Die Schulen und Lehrer hätten sich zwar bemüht, seien aber unvorbereitet in einer völlig neuen Situation gestanden. Die Kinder haben laut der Lerncafé-Leiterin wiederum meist weder Computer noch Internetzugang, keinen ruhigen Platz zum Lernen und die Eltern könnten ihnen nicht helfen, wenn sie etwa einen Arbeitsauftrag nicht verstehen. Am wichtigsten ist für Polleres-Hyll jetzt, die Kinder in der Unterrichtssprache Deutsch zu fördern. Die vom Bildungsministerium initiierte Sommerschule sei deshalb eine “total wichtige Initiative” für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche. “Ich würde mir aber auch wünschen, dass wir alle, die wir in dem Bereich tätig sind, genau diese Kinder im kommenden Schuljahr nicht aus dem Fokus verlieren, indem wir wirklich schauen, dass sie dieses Schuljahr positiv absolvieren können.” Neben kontinuierlicher Förderung brauche es auch eine intensive Kommunikation, um den Schülern und ihren Eltern ein Gefühl der Sicherheit zu geben. “Momentan sind diese Familien mehrfach verunsichert. Nicht nur, weil sie finanzielle Sorgen haben, wie sie den Schulstart finanzieren sollen, sondern auch weil sie Angst haben, wie es denn werden wird”, sagt Polleres-Hyll mit Blick auf mögliche Schulschließungen oder Maßnahmen wie Maskenpflicht. Die Lehrer sollen den Kindern altersgerecht erklären, was passiert, wenn es etwa punktuell wieder zur Umstellung auf Fernunterricht und Notbetrieb an den Schulen kommt, wünscht sie sich. “Diese Möglichkeit hat es im Frühjahr ja nicht gegeben.”

Caritas für besonderen Fokus auf benachteiligte Schulkinder

Die italienische Regierung überlegt, die Schulen erst im September wieder zu öffnen. Sollte weiterhin Epidemiegefahr bestehen, müssten Maßnahmen zur Distanzierung der Schüler in den Schulklassen ergriffen werden, sagte die italienische Bildungsministerin Lucia Azzolina in einem TV-Interview am Sonntagabend.

Italien denkt an Neustart der Schulen im September

Riccardo Muti stellt sich verstärkt in den Dienst für den Nachwuchs und dirigiert wieder die “Italian Opera Academy”. Damit gibt er jungen Künstlern die Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit großen Werken italienischer Komponisten. Bis zum 31. Juli widmet sich Muti in Ravenna mit angehenden Dirigenten, Sängern und Korrepetitoren den Opern von Pietro Mascagni. In der Adria-Stadt Ravenna, Sitz seiner Familie, gründete Muti 2004 das Jugendorchester “Luigi Cherubini” und 2015 eine internationale Opernakademie. Diese Institution dient dem Dirigenten dazu, seine Erfahrungen an junge Kollegen weiterzugeben. In den vergangenen Jahren hatte sich Muti Verdis Opern “Falstaff”, “La Traviata” und “Aida” gewidmet. Im vergangenem Jahr war die Mozart-Oper “Figaros Hochzeit” an der Reihe, die Muti als “italienisches Werk” betrachtet. In der konzentrierten Zeitspanne von zwei Wochen arbeitet Muti mit jungen Musikern im größten Theater der Stadt, dem Teatro Dante Alighieri, zusammen, das sich unweit von Dantes Grabkapelle befindet. Dort finden auch während des alljährlichen Ravenna-Festivals Opernaufführungen statt. Wegen des Coronavirus wurden die Aufführungen des bis zum 31. Juli laufenden Festivals als Freilicht-Events in der aus dem 15. Jahrhundert stammenden Festung Brancaleone in Ravenna organisiert. Gegründet wurde das Ravenna Festival 1990 von Mutis Ehefrau Cristina Mazzavillani. Geplant wird bereits die Ausgabe 2021 des Festivals, die Italiens Nationaldichter Dante Alighieri anlässlich seines 700. Todestags gewidmet ist. Alighieri, der als Vater der italienischen Sprache gilt, lebte und starb in Ravenna im Jahr 1321.

Muti dirigiert wieder die "Italian Opera Academy"

Das Krankenhaus Hallein muss wegen drei Mitarbeiter des Pflegepersonals, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, unter Quarantäne gestellt werden. Der Betrieb des Spitals sei für die Patienten zwar weiter gewährleistet , es werden jedoch keine neuen Patienten mehr aufgenommen, sagte der Sprecher des Landes Salzburg, Franz Wieser. Ausgenommen von der Quarantäne sei nur die Geburtshilfe. Patienten, die entlassen werden und keinen intensiven Kontakt zu den positiv Getesteten hatten, werden aufgefordert, sich für zwei Wochen in häusliche Quarantäne zu begeben.

Krankenhaus Hallein unter Quarantäne

Mit der ersten Lockerung der Maßnahmen haben auch einzelne Städte wieder mit der Überwachung von Kurzparkzonen begonnen. Wie der ÖAMTC mitteilte, wird in den Landeshauptstädten Eisenstadt und Bregenz, aber etwa auch in den niederösterreichischen Gemeinden Perchtoldsdorf und Mödling ab Dienstag wieder kontrolliert. Darüber, wo sich Kurzparkzonen befinden, wie hoch die Gebühren sind und wie bezahlt werden kann, gibt eine kostenlose ÖAMTC-App Auskunft. Sie bietet aktuelle Informationen von über Kurzparkzonen in 37 Städten.

Kurzparkzonen in einzelnen Städten aktiv