Garteln mit Karl Ploberger

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Garteln mit Karl Ploberger

Bei seinem Besuch im max.center stellt Karl Ploberger sein neues Buch „Genau so geht Bio-Garten“ vor, beantwortet Besucherfragen und gibt viele Tipps und Tricks. Außerdem blickt der sympathische Oberösterreicher auf 20 Jahre Erfahrung als Bio-Gärtner zurück. Gemeinsam mit fünf Besuchern werden zudem bunte Frühlingsboten in Blumenkisterln gesetzt.

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Die EU hat Leitlinien zu Flugreisen während der Corona-Pandemie vorgelegt. Passagiere und Bordpersonal seien aufgerufen, medizinische Schutzmasken zu tragen, teilten die EU-Behörde für Luftfahrtsicherheit (EASA) und die EU-Krankheitsbekämpfungsbehörde (ECDC) am Mittwochabend mit. Zudem müssten Abstandsregeln “im Rahmen des Möglichen” eingehalten werden. Konkret empfehlen die EU-Behörden allen Passagieren und der Crew, beim Betreten des Flughafens medizinische Schutzmasken anzuziehen und diese erst abzulegen, wenn sie ihr Reiseziel erreicht haben. Ausnahmeregeln seien für Kinder unter sechs Jahren denkbar. Die Masken sollen alle vier Stunden gewechselt werden. Die EU-Behörden riefen Reisende auf, genügend Masken mitzunehmen. Zugleich sollen die Fluggesellschaften einen ausreichenden Vorrat anlegen. Um einen Abstand von 1,5 Metern zwischen den Fluggästen zu gewährleisten, soll nach dem Willen der EU möglichst ein Sitz pro Reihe oder jede zweite Reihe im Flugzeug freigelassen werden. Der Bordservice soll auf das Nötigste reduziert werden.

EU empfiehlt Schutzmasken, Abstandsregeln bei Flugreisen

SPÖ-Kultursprecher Thomas Drozda fordert, dass der Bund die Kulturinstitutionen bei den Investitionen unterstützt, die notwendig sind, um unter Einhaltung der Corona-Regeln wieder zu starten. Das Geld dafür könnte aus nicht abgeholten Mitteln des nur schleppend angelaufenen Corona-Testprogramms für den Tourismus kommen, schlägt Drozda vor. “Die Salzburger Festspiele haben Hunderttausende Euro ausgeben müssen, damit sie die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten können. Für weniger finanzkräftige Institutionen sind das oft kaum zu bewältigende Kosten – vor allem, nachdem sie in den letzten Monaten ohnehin oft 100 Prozent Totalausfall beim Ticketverkauf hatten”, so Drozda gegenüber der APA. Um die erforderlichen Covid-19-Präventionsmaßnahmen sicherzustellen, seien oft Investitionen in Höhe von fünf- bis sechsstelligen Beträgen notwendig. Dafür sowie für Tests von Mitarbeitern im Kulturbereich, die Kontakt zum Publikum haben, könnten Teile der Gelder, die für Corona-Tests im Tourismus veranschlagt wurden, verwendet werden, schlägt der SPÖ-Kultursprecher vor. Damit sich Tourismusmitarbeiter freiwillig auf Covid-19 testen lassen können, wurden von Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) 150 Mio. Euro angekündigt. “Das Geld ist ja da. Es ist vollmundig angekündigt worden, nun stellt es sich als Rohrkrepierer heraus”, meinte Drozda. Das Budget sollte daher nicht nur der Tourismus-, sondern auch der Kulturbranche zur Verfügung gestellt werden. Zudem bekräftigte Drozda die Forderung nach einer Kompensation für den Einnahmenentgang der vergangenen Monate: “Wir haben einen Fleckerlteppich an Fonds, aber den großen Rettungsschirm für die Kultur, die Kulturmilliarde, die gibt es immer noch nicht.” Nun stehe “eine neue Unsicherheit” durch die Corona-Ampel bevor, deren Folgen in Hinblick auf Kulturinstitutionen “noch völlig unklar” seien. Für Bereiche wie die Clubkultur, für die es auch im Herbst Corona-bedingt düster ausschauen dürfte, müsse dringend “ein finanzielles Auffangnetz” geschaffen werde, “sonst stirbt eine ganze Branche”, warnte Drozda.

SPÖ fordert Gelder aus Tourismus-Topf für Kultur

Andreas Heinz, MSc (Bezirksgeschäftsleiter Rotes Kreuz Wels) im Talk.

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) hat die Kosten von 85 Euro für die schleppend angelaufenen, flächendeckend möglichen Coronatests im Tourismus naturgemäß verteidigt. “Dieser Preis ist geprüft und angemessen”, sagte sie der “Presse am Sonntag”. In Bayern kosten die Tests 52 Euro. Hierzulande sei die Abstrichnahme, Logistik und Befunderstellung inbegriffen, argumentiert die Politikerin. Zu den Kosten für Tätigkeiten der Beratungsfirma McKinsey, die “in der Testphase vorab eine Arbeitsgemeinschaft von Laboren” beraten hat, betont die Ministerin einmal mehr, dass der Bund diese Kosten nicht trage und es keine Beauftragung gegeben habe. Selbiges sagt wie berichtet auch die Wirtschaftskammer. SPÖ und NEOS haben parlamentarische Anfragen zu der Causa angekündigt. Im Mai hatten Vertreter der Bundesregierung von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) abwärts bei einer Pressekonferenz angekündigt, dass es ab Juli wöchentlich 65.000 Tests für Mitarbeiter im Tourismus geben werde. Mitte der Woche waren aber nur 24.000 Mitarbeiter zur Testung angemeldet und lediglich 10.200 Abstriche waren durchgeführt worden, hieß es zur APA. Die Tendenz sei aber steigend, wurde vom Ministerium zuletzt betont. “Jetzt braucht es aber auch Betriebe, die ihre Mitarbeiter hinschicken”, so Köstinger zur Zeitung. Die Kosten für die Tests trägt der Steuerzahler. 

Haustiere wie Hunde und Katzen können von Menschen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert werden. Diese Annahme von Wissenschaftern hat jetzt eine Studie italienischer Forscher an einer verhältnismäßig großen Zahl von Tieren bestätigt. Die Wissenschafter hatten 540 Hunde und 277 Katzen in Norditalien, vor allem in der Lombardei, untersucht. Die Tiere lebten in Haushalten mit Corona-Patienten oder in besonders stark von Corona betroffenen Gebieten. Bei 3,4 Prozent der Hunde und 3,9 Prozent der Katzen konnten die Forscher Antikörper gegen das Virus nachweisen. Das deutet auf eine zurückliegende Infektion hin. Die Tests auf Viren in Abstrichen aus dem Mund-, Nasen-, Rachenraum waren bei allen Tieren negativ – die Virenausscheidung endet nach zwei Wochen. Getestet wurde zwischen März und Mai 2020. Die Ergebnisse der Studie wurden im Voraus veröffentlicht und noch nicht von wissenschaftlichen Fachkollegen begutachtet. Die Ergebnisse der Studie sind nach den Worten des Präsidenten des Friedrich-Loeffler-Instituts Greifswald, Thomas Mettenleiter, nicht überraschend. “Sie bestätigen, was wir schon wissen”, äußerte er. Es sei jedoch gut, eine Studie mit einer solchen Anzahl an Haustieren zu haben. “Es ist nicht so einfach, an Proben zu kommen.” Der bedeutend größere Anteil der positiv getesteten Tiere stammt aus Covid-19-Haushalten. “Wir gehen davon aus, dass im Regelfall die Übertragung des Virus vom Menschen auf das Tier erfolgt”, sagte Mettenleiter. Lediglich in einer Nerzfarm in den Niederlanden sei es vielleicht umgekehrt gewesen. Aber auch dort sei der erste Eintrag in die Farm durch Menschen geschehen. Die Studie bestätige die bisherige Einschätzung des FLI, dass Hunde oder Katzen bisher keine Rolle bei der Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus spielen. Ausschlaggebend sei die Übertragung von Mensch zu Mensch. Der Kontakt gesunder Menschen zu Haustieren muss aus derzeitiger Sicht des FLI nicht eingeschränkt werden. Infizierte Menschen sollten den Kontakt zu Haustieren meiden. Auch wenn sich Haustiere infizieren, bedeutet das laut FLI nicht automatisch, dass sich das Virus in den Tieren vermehren kann und von ihnen auch wieder ausgeschieden wird, etwa mit Nasensekret, Hustenauswurf oder Kot. Dafür, dass Tiere an einer Corona-Infektion sterben, gibt es Mettenleiter zufolge bisher keinen Nachweis. Auch in der italienischen Studie waren nur lebendige Tiere untersucht worden. In den USA sei ein vor kurzem positiv getesteter Hund gestorben, der aber auch noch an Krebs erkrankt war. Laut FLI gibt bisher keine Hinweise darauf, dass sich Schweine, Hühner und andere landwirtschaftliche Nutztiere mit SARS-CoV-2 infizieren können. Am Institut erfolgen derzeit Versuche mit mehreren Tierarten. Ersten Ergebnissen zufolge sind Frettchen und Flughunde für das Virus empfänglich, Hühner und Schweine jedoch nicht. Studien mit Rindern wurden erst begonnen.

Menschen können Hunde und Katzen mit Coronavirus anstecken

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) rechnet mit Mehrkosten von bis zu 800 Millionen US-Dollar (735,63 Mio. Euro) für die Organisation der verschobenen Olympischen Spiele in Tokio, die nun von 23. Juli bis 8. August 2021 stattfinden sollen. Diese Summe nannte IOC-Präsident Thomas Bach am Donnerstag nach Ende einer Exekutivsitzung in einer Telefonkonferenz. Am 24. März hatten das IOC und die japanische Regierung beschlossen, die Spiele wegen der Coronavirus-Pandemie um ein Jahr zu verschieben. “Wir gehen davon aus, dass wir für unseren Teil und unsere Verantwortung bei der Organisation der verschobenen Spiele Tokio 2020 Kosten von bis zu 800 Millionen US-Dollar tragen müssen“, sagte Bach. Die Pandemie habe “erhebliche finanzielle Auswirkungen auf die Olympischen Spiele, die olympische Bewegung und das IOC.”

Olympia: IOC erwartet 800 Mio. Dollar Mehrkosten durch Verschiebung