Gasteinertal, Großarltal und Flachau unter Quarantäne

Merken
Gasteinertal, Großarltal und Flachau unter Quarantäne

Im Bundesland Salzburg werden wegen des Coronavirus zwei ganze Täler und die Gemeinde Flachau unter Quarantäne gestellt. Betroffen sind das Gasteinertal mit den Gemeinden Bad Gastein, Bad Hofgastein und Dorfgastein sowie das Großarltal mit den Kommunen Großarl und Hüttschlag. Das teilte Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) am Mittwochnachmittag in einem Livestream des Landes mit.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben ihr erstes Atomkraftwerk in Betrieb genommen. Der Reaktorblock I des AKW Barakah an der Nordwestküste der Emirate sei am Samstag erfolgreich hochgefahren worden, schrieb der Vertreter Abu Dhabis bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Hamad Alkaabi, im Kurzbotschaftendienst Twitter. Es handelt sich um das erste Atomkraftwerk im arabischen Raum. Die Inbetriebnahme des Reaktors sei ein “historischer Meilenstein” für die Emirate, schrieb Alkaabi. Ziel sei es, “eine neue Art der sauberen Energie für die Nation” zu etablieren. Lange Verzögerung Nach seiner vollständigen Inbetriebnahme soll das Akw Bakarah aus vier Reaktorblöcken bestehen. Betrieben wird es von der Nawah Energy Company. Gebaut wurde es von einem Konsortium aus der Emirates Nuclear Energy Corporation (Enec) und dem südkoreanischen Energiekonzern Kepco. Die Baukosten wurden auf 24,4 Milliarden Dollar (22,5 Milliarden Euro) geschätzt. Eigentlich sollte der erste Reaktor schon Ende 2017 in Betrieb gehen. Nach der Fertigstellung aller vier Reaktoren soll das Kraftwerk über eine Leistung von 5.600 Megawatt verfügen und ein Viertel des steigenden Energiebedarfs decken. Die Emirate haben immer wieder die friedliche Ausrichtung ihres Atomprogramms betont und in den vergangenen Jahren Kontrollen der IAEA und des Weltverbands der Kernkraftwerksbetreiber (Wano) zugelassen. Katar bezeichnet das Atomkraftwerk Barakah allerdings als “Gefahr für den Frieden in der Region”.

Emirate betreiben erstes AKW im arabischen Raum

Unmittelbar nach einem Containerbrand wurde die Feuerwehr zu einem Brand von einer Gartenbank zu einer Wohnhausanlage in Wels-Neustadt gerufen.

Brand einer Gartenbank in Wels-Neustadt führt zu Einsatz der Feuerwehr

Die länderübergreifende Eishockeyliga, die bisher als EBEL firmierte, hat einen neuen Namen, ein neues Logo und eine neue Website bekommen: Mit der bet-at-home ICE Hockey League will man in eine neue Ära aufbrechen, ein sechseckiger Eiskristall wird sich durch die Corporate-Identity ziehen, teilte die Liga mit. Der Wunsch für den Saisonstart ist der 25. September. Vorgestellt wurde der neue Auftritt u.a. von Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger live auf Sky Sport Austria und PULS 24, den TV-Partnern der Liga. “Wir haben uns in den letzten Jahren als europäische Top-Liga etabliert. Es war unsere oberste Prämisse, unser internationales Premium-Produkt durch eine neue Marke und ein neues Erscheinungsbild äußerlich adäquat zu präsentieren”, sagte Feichtinger. Aufgrund der jüngsten positiven Signale der Regierung und den damit verbundenen Lockerungen in der Coronakrise freue man sich auf den Saisonstart, Zieltermin sei der 25. September. “Wir wollen spielen, wir werden alles daran setzen, so viele Spiele wie möglich bis Ende April zu spielen”, erklärte Feichtinger. Wichtig sei ein sicheres Umfeld zu haben, und es gäbe das “Return to Play”-Konzept. “Es geht darum, einen positiven Schritt zu setzen, es gibt einen Beginntermin und die Möglichkeit für Mannschaften, das vorzubereiten. Dann müssen wir aus der Situation heraus handeln. Wir setzen alles daran, dass am 25. September die neue Eiszeit beginnt.” ICE ist auch als Abkürzung für International Central European zu verstehen. Die sechs Ecken des Eiskristalls sollen Internationalität, Stabilität, Entwicklung, Sportlichkeit, sowie europäisches und digitales Premium-Produkt präsentieren. Mit bet-at-home wurde eine Vereinbarung für drei Saisonen mit einer Option auf zwei weitere getroffen. Die Liga umfasst derzeit elf Teilnehmer aus vier verschiedenen Ländern. Die neue Website ist seit Samstagmittag online.

ICE - Liga mit neuem Namen und Eiskristall als Logo

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat sich am Donnerstag mit Amtskollegen aus Ländern, die ähnlich wie Österreich “sehr rasch und erfolgreich auf das Coronavirus” regiert haben, ausgetauscht. Ein Thema war dabei der Umgang mit einer möglichen zweite Welle. “Hier braucht’s ein regional gut zugeschnittenes Vorgehen und ein treffsicheres Containment”, sagte Kurz im Anschluss an die Videokonferenz. Ein weiteres Thema zwischen den acht Regierungschefs war das schrittweiseÖffnen der Grenzen “zwischen all den Ländern, die gut durch diese Krise gekommen sind und niedrige Neuinfiziertenzahlen haben”,berichtete Kurz weiter. Österreich habe das Interesse, die Grenzen etwa zu Deutschland und Tschechien herunterzufahren. “Ich hoffe auch, dass wir zu einer Lösung mit unseren Nachbarn kommen, dort wo es sicher ist”, sagte Kurz offenbar in Anspielung auf die diesbezügliche Zurückhaltung in Deutschland. Zurückhaltend gab sich Kurz seinerseits zu einem möglichen Urlaub im Ausland, selbst wenn wie im Fall Griechenlands sehr gute Arbeit im Kampf gegen das Virus geleistet wurde. Noch wesentlicher sei, ob Österreicher im Ausland mit Menschen zusammentreffen können, die aus unsicheren Gebieten kommen. Für Österreich schloss er eine Einreise von Menschen aus unsicheren Gebieten aus. “Was für Österreich garantiert werden kann – und das ist im Interesse der österreichischen Bevölkerung und auch der potenziellen Touristen, die nach Österreich kommen: Wir werden nicht Menschen aus Staaten einreisen lassen, die das Coronavirus nicht im Griff haben und so eine potenzielle Gefahr darstellen.”

Kurz: Keine Einreise von Touristen aus unsicheren Ländern nach Österreich

Immerhin wären es noch 57 Tage bis zum Jahreswechsel, ein pyrotechnischer Gegenstand sorgte allerdings bereits Montagabend für einen Einsatz der Feuerwehr.

Gezündeter Böller löst Einsatz der Feuerwehr in Wels-Lichtenegg aus

Angesichts steigender Corona-Todeszahlen haben mehrere US-Bundesstaaten Kühlwagen für Covid-19-Tote bestellt. In Texas und Arizona gaben die Behörden wegen drohenden Platzmangels in Leichenhallen und Krematorien Bestellungen auf, um sich auf das Schlimmste vorzubereiten. Die in Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität meldete am Samstagabend (Ortszeit) mehr als 60.200 neue Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden. Derweil wurde landesweit weiter über die Maskenpflicht gestritten. “Wir können sie nirgends unterbringen. Es klingt schrecklich, aber es ist wahr”, sagte der Bürgermeister des texanischen San Antonio, Ron Nirenberg, vor einigen Tagen über die Todesopfer. Bisher starben in Texas mehr als 3.700 Menschen an Covid-19. Auch im Bundesstaat Arizona, der bisher 2.500 Todesfälle verzeichnete, bestellten die Behörden im Bezirk Maricopa 14 Kühlfahrzeuge mit einem Fassungsvermögen von rund 300 Opfern. Erinnerungen an New York Zu Beginn der Pandemie war bereits die damals besonders stark betroffene Stadt New York gezwungen gewesen, Kühlwagen einzusetzen, da die Leichenhallen, Friedhöfe und Krematorien Mühe hatten, die vielen verstorbenen Menschen zu lagern und zu bestatten. Die USA sind das Land mit den weltweit meisten Todesfällen, 140.103 Menschen starben mit oder an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Erst am Freitag hatten die USA mit mehr als 77.600 Corona-Fällen einen neuen Höchststand bei den täglich festgestellten Neuinfektionen gemeldet. Die Gesamtzahl der Infektionsfälle seit Beginn der Pandemie beläuft sich inzwischen auf knapp 3,7 Millionen. Ungeachtet der rasant steigenden Zahlen wurde weiter heftig über die Anordnung einer Maskenpflicht gestritten. Der republikanische Gouverneur des US-Bundesstaats Georgia reichte eine Klage gegen die demokratische Bürgermeisterin von Atlanta wegen einer von ihr angeordneten Maskenpflicht ein. Keisha Lance Bottoms sei nicht befugt, strengere Maßnahmen zu fordern als der Bundesstaat, der das Tragen von Masken nur empfohlen habe, hieß es in der Klage. Zudem dürfe sie die Stadt nicht eigenmächtig in eine Virus-Eindämmungsphase zurückversetzen. Klagen gegen Lockdowns und Maskenpflicht In Texas ordnete Gouverneur Greg Abbott angesichts des Anstiegs der Infektionszahlen eine landesweite Maskenpflicht an. Mehrere lokale Politiker der republikanischen Partei kritisierten die Maßnahme und warfen ihm laut Medienberichten unter anderem vor, gegen die Grundsätze der Gewaltenteilung sowie des freien Unternehmertums zu verstoßen. Zudem wollte der demokratische Bürgermeister von Houston, der größten Stadt in Texas, einen erneuten Lockdown ausrufen, der Schritt wurde jedoch von Gouverneur Abbott abgelehnt. Experten gehen davon aus, dass die Vereinigten Staaten nie aus der ersten Infektionswelle herausgekommen sind. Seit einigen Wochen schnellen die Infektionszahlen in die Höhe. Betroffen sind vor allem Bundesstaaten im Süden und Westen der USA, die ein frühzeitiges Ende der Corona-Beschränkungen eingefordert hatten.

Texas und Arizona bestellten Kühlwagen für Tote