Gastro-Sperre bringt Landwirtschaft unter Druck

Merken
Gastro-Sperre bringt Landwirtschaft unter Druck

Die heimischen Landwirte bekommen die Sperre der Gastronomie- und Tourismusbetriebe aufgrund der Corona-Krise deutlich zu spüren. Der Absatzrückgang, etwa im Milch-, Rindfleisch- und Gemüsebereich, bringe die Bauern unter Druck, sagte Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger(ÖVP).

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die Zahl der Neuinfektion mit dem Coronavirus ist in Österreich in den vergangenen 24 Stunden erneut dreistellig gewesen. Mit Stand Donnerstag 9.30 Uhr wurden 105 Personen positiv getestet, geht aus Zahlen des Innen- und Gesundheitsministeriums hervor. Bisher gab es in Österreich 20.955 positive Testergebnisse. Mit Stand Donnerstag sind österreichweit 718 Personen an oder mit dem Coronavirus verstorben und 18.628 wieder genesen. 105 Betroffene befanden sich noch in krankenhäuslicher Behandlung, davon 18 auf Intensivstationen. Die meisten Neuinfektionen gab es in Oberösterreich (32), gefolgt von Wien (21) und Niederösterreich (13). Danach folgen die Steiermark (12), Salzburg (11), Tirol (9), Vorarlberg (4), Burgenland (2) und Kärnten (1).

Corona-Neuinfektionen in Österreich wieder dreistellig

Bei der Diskussion um Polizeigewalt in Österreich hat sich die FPÖ hinter die Exekutive gestellt. Sie startete am Montag die Petition “Polizisten sind keine Verbrecher”, um gegen die “Diffamierung” der Beamten vorzugehen. Misstrauen hätte lediglich Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) verdient, dessen Rücktritt FP-Generalsekretär Michael Schnedlitz auch gleich einforderte. Im aktuellen Fall von acht Wiener Polizisten, die nach Bekanntwerden eines Gewaltvideos suspendiert worden sind, wurde der FPÖ zufolge vorschnell gehandelt. Das Opfer, ein tschetschenischer Staatsbürger, sei “kein armes Hascherl” gewesen, sondern sei aufgrund der Ermittlungen rund um einen mutmaßlichen Auftragsmord an einem Tschetschenen in Niederösterreich erneut mit der Polizei in Berührung gekommen. Zudem sei auf dem Video nur ein Ausschnitt der Amtshandlung zu sehen. Schnedlitz wurde etwa zugetragen, dass den Übergriffen – mutmaßlich – eine Rangelei zwischen dem Opfer und den Beamten vorausgegangen ist. Schnedlitz zufolge verlangte die Suspendierung auch nicht die Wiener Polizeiführung, sondern direkt das Kabinett des Innenministers. “Anstatt den Polizisten den Rücken zu stärken, hat sich der Innenminister gegen seine Beamte gestellt”, kritisierte der Generalsekretär. Nehammer sei demnach “rücktrittsreif”. Auch die Aufregung um ein weiteres Video, indem ein Polizist einen Jugendlichen dazu auffordert, “einen Schuach” zu machen und von seinem Land sprach, konnte Schnedlitz nicht nachvollziehen. Kritiker dürften nicht wissen, mit welchen Strapazen der Dienst auf der Straße einhergeht. “Die Polizisten werden angepöbelt, bespuckt und attackiert”, sagte der Generalsekretär. Anstatt gegen die Polizei vorzugehen, sollte den Beamten “der Rücken gestärkt werden”, forderte der FPÖ-Generalsekretär. Es herrsche immer noch eine hohe Terrorgefahr, zudem würden innerstaatliche Konflikte von anderen Ländern vermehrt nach Österreich getragen werden – wie etwa die Attacken von türkischen Nationalisten auf eine Kurden-Demonstration in Wien-Favoriten gezeigt hat. Schnedlitz verwies zudem auf zahlreiche Polizisten, die im Zuge ihres Dienstes verletzt werden. Werner Herbert, Bundesvorsitzender der FPÖ-nahen Polizei-Gewerkschaft AUF, kritisierte die geplante Einrichtung einer Kontrollbehörde für Polizeiübergriffe. Diese sei eine “Vernaderungsstelle von Polizeifeinden und NGOs”. Vielmehr sollten wie bisher die Instrumente des Rechtsstaates zum Aufklären etwaiger Übergriffe herangezogen werden. Auch Herbert kritisierte, dass der Innenminister, “anstatt sich hinter die Polizisten zu stellen, gegen sie vorgeht”. Ein solches Vorgehen eines Ministers habe er in seinen 40 Jahren im Polizeidienst “noch nie erlebt”. Die Petition kann auf der Internetseite der AUF unterzeichnet werden.

FPÖ-Petition "Polizisten sind keine Verbrecher"

Papst Franziskus hat nach der Explosion in Beirut 250.000 Euro gespendet. Der Betrag soll die libanesische Kirche in dieser “Zeit der Schwierigkeiten und des Leides” unterstützen, berichtete der Vatikan am Freitag. Die Spende wurde über die apostolische Nuntiatur in Beirut geliefert und soll zur Unterstützung von betroffenen Personen dienen. Katholische Einrichtungen wie Caritas Libanonsind an vorderster Front engagiert, um die Bevölkerung zu unterstützen, hieß es. Papst Franziskus hatte bei der Generalaudienz am Mittwoch bereits zum Gebet für den Libanon aufgerufen. Schönborn lobt “beispielhafte Nächstenliebe” Kardinal Christoph Schönborn hat sich nach der verheerenden Explosion im Beiruter Hafen an die Bevölkerung des Libanon gewandt. In einer Videobotschaft in französischer Sprache brachte er laut Kathpress seine Erschütterung und seinen Schmerz angesichts der Katastrophe zum Ausdruck, bei der mehr als 150 Menschen gestorben und über 5.000 Personen verletzt worden waren. Der Wiener Erzbischof versicherte den Libanesen seine Anteilnahme und Gebete und “alle uns möglichen Anstrengungen, um euch Hilfe zukommen zu lassen”. Schönborn betonte zudem auch seine tiefe Verbundenheit mit den christlichen Kirchen des Landes. Er danke ihnen für die an den Tag gelegte konkrete Nächstenliebe und Nothilfe “für die, die am meisten unter diesem Unglück leiden”. “Euer Glaube, eure Menschlichkeit und euer Mut sind für uns ein Beispiel und geben uns viel Hoffnung”, sagte Schönborn in der Videobotschaft, die er über seinen Twitter-Account @KardinalWien übermittelte und rasch Verbreitung fand. Zuversichtlich zeigte sich der Kardinal, dass die libanesischen Christen aus dem “Vertrauen auf Jesus, auf Unsere Liebe Frau vom Libanon, auf den Heiligen Charbel” Kraft schöpfen würden, um “durch Liebe und Hingabe siegreich zu sein in dieser Bedrängnis und Prüfung”. Aus diesem tiefen Glauben heraus sei es möglich, dass aus der Katastrophe trotz der vielen Toten und Verletzten “Gutes für Seele und Leib” hervorgehe. Hilfsaktion startet Der ORF und “Nachbar in Not” haben eine gemeinsame Hilfsaktion nach der verheerenden Explosion in Beirut gestartet. Nach der Katastrophe im Hafen von Libanons Hauptstadt gibt es über hundert Tote, mehr als 300.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren. Alle Infos zu Projekten und Spendenmöglichkeiten gibt es auf nachbarinnot.ORF.at und im ORF-Teletext auf Seite 681. Der Libanon steuere auf eine humanitäre Krise zu, sagte Rotkreuz-Generalsekretär Michael Opriesnig in einer Aussendung. “Die nächsten Wochen werden entscheidend sein, um eine Katastrophe nach der Katastrophe zu verhindern. Wichtig wird auch mittelfristige Hilfe für all diese Menschen sein.” Der Schutz und die Versorgung der Betroffenen stehe nun an erster Stelle. Sie werden mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Hygienematerial und anderen Nothilfegütern versorgt. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz sah die internationale Hilfe gefordert, um den Menschen in Beirut beizustehen. Der ORF unterstütze daher in all seinen Medien und Landesstudios die Nachbar in Not-Hilfe. “Denn die Auswirkungen dieser Katastrophe werden für die Menschen im Libanon noch lange zu spüren sein”, so Wrabetz.

Papst spendet 250.000 Euro

Der Hinweis war kurz und bündig, erzeugte aber innerhalb weniger Stunden fast zehn Millionen “Like”-Reaktionen. Billie Eilish (18), die derzeit angesagteste junge Popsängerin der Welt, veröffentlicht am Donnerstag (30. Juli) ein neues Lied. “‘my future’ out thursday”, hieß es am Freitagabend europäischer Zeit auf den sozialen Netzwerken der US-Amerikanerin. Mit Spannung wird angesichts des Titels erwartet, ob sich die als unangepasst und nachdenklich geltende mehrfache Grammy-Gewinnerin politisch äußert. Zuletzt hatte Eilish in der Rassismus-Debatte Stellung bezogen. Das von ihr nun zur Ankündigung von “My Future” gepostete Instagram-Foto zeigt sie auf einem Balkon mit Mund-Nasen-Schutzmaske und in der für sie üblichen lässig-bequemen Freizeitkleidung. Es sei das erste hochgeladene Bild, seit Eilish ihre Instagram-Seite nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch brutale Polizeigewalt und in Solidarität mit der Bewegung “Black Lives Matter” hatte ruhen lassen, schrieb das US-Magazin “Variety” (Online). Eilish erlebte seit dem vorigen Jahr einen kometenhaften Aufstieg zum globalen Pop-Superstar mit mehreren erfolgreichen Singles – zuletzt im Frühjahr “Everything I Wanted” – und dem millionenfach verkauften Album “When We All Fall Asleep, Where Do We Go?”. Sie singt auch den Titelsong zum neuen James-Bond-Film “No Time To Die”.

"My Future": Billie Eilish kündigt neuen Song an

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die beliebte Videoplattform TikTok in den USA zu verbieten. “Was TikTok betrifft, so verbannen wir sie aus den Vereinigten Staaten”, sagte Trump am Freitag vor Reportern in der Präsidentenmaschine Air Force One. US-Behörden hatten Bedenken geäußert, dass das Onlinenetzwerk Nutzerdaten an die chinesische Regierung weitergibt. Insidern zufolge stehen potenzielle Käufer bereits in den Startlöchern, darunter Microsoft. Wie die Trennung jedoch vor sich gehen sollte, und was der Internetriese ByteDance mit dem Rest von TikTok vorhaben könnte, blieb am Freitag zunächst unklar. Die Unternehmen lehnten eine Stellungnahme ab. Das in China ansässige Unternehmen bemüht sich wegen des Argwohns aus dem Ausland seit langem, seine internationale Plattform von der chinesischen Version zu trennen. TikTok beteuert, zu keinem Zeitpunkt Nutzerdaten an die Regierung in Peking weitergegeben zu haben und dies auch nicht zu tun, sollte das Unternehmen dazu aufgefordert werden. Jüngst war TikTok auch wegen der Verbreitung von rechtsextremen und antisemitischen Inhalten in die Kritik geraten. In den USA wurde TikTok zuletzt durch das Committee on Foreign Investment (CFIUS) überprüft. Trump hatte zuvor bereits angedeutet, dass er sich den Onlinedienst anschauen und möglicherweise verbieten werde. “Vielleicht tun wir auch andere Dinge”, sagte der US-Präsident weiter. Es gebe viele Optionen. TikTok ist vor allem bei jungen Menschen beliebt und hat weltweit fast eine Milliarde Nutzer. Die Videoplattform entstand 2017 durch die Zusammenlegung mit der Mitsing-App Musical.ly, die mit einer Lippensynchronisierungsfunktion für selbstgedrehte Videos erfolgreich wurde.

Trump kündigt Verbot von Onlinenetzwerk TikTok in den USA an

Nach seinem schweren Unfall mit dem Handbike wurde Ex-Formel 1-Pilot neuerlich operiert. Der Eingriff habe rund fünf Stunden gedauert. Zanardis Zustand bleibe ernst.Der mit einem Handbike schwer verunglückte Ex-Formel-1-Fahrer Alessando Zanardi ist zum dritten Mal wegen seiner Kopfverletzungen operiert worden. Das teilte das Krankenhaus in Siena in der Toskana am Montag mit. Dorthin war der 53-jährige Italiener nach seinem Unfall vom 19. Juni gebracht worden. Die OP habe rund fünf Stunden gedauert. Zanardis Zustand bleibe “unter neurologischen Gesichtspunkten” ernst, die Prognosen seien verhalten. Zanardi war mit einem Lastwagen kollidiert. Er erlitt schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen. Er hatte 2001 bei einem Rennen einer anderen Motorsportserie auf dem Lausitzring bei einem Unfall beide Beine verloren.

Zustand von Alex Zanardi "bleibt ernst"