Geburtstagsgeschenk - Zwei Siege für Tischtennis-Präsident

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Nicht nur die Welser Basketballer haben ein erfolgreiches Wochenende hinter sich – auch die Tischtennisherren feierten zwei Erfolge. Und dabei wurde nicht nur der erste Tabellenplatz fixiert – dem Präsidenten wurde auch ein besonderes Geburtstagsgeschenk in Form einer Revanche gemacht.

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Egal ob es regnet oder schneit. Beim ESV wird Tennis gespielt. Also zumindest die Hartgesottenen können jeder Wetterlage trotzen. Mit den vier neuen Allwetter Plätzen. Die mit einem Doppelturnier eröffnet wurden.

Das dominante 3:1 bei Ludogorez Rasgrad zum Abschluss der Gruppenphase der Fußball-Europa-League war am Donnerstag ein versöhnlicher Abschluss für den LASK. Trotz stattlichen zehn Punkten und guten Vorstellungen u.a. beim 3:3 gegen den haushohen Favoriten Tottenham gibt es für die Linzer kein internationales Frühjahr. “Das ist der einzige Wermutstropfen”, meinte Coach Dominik Thalhammer, dessen Elf sich zumindest eine breite Brust für den Ligahit am Sonntag in Salzburg holte. In vier der insgesamt zwölf Gruppen hätten zehn Punkte zum Weiterkommen gereicht, so wie etwa dem WAC, der am Schluss genauso viele Zähler aufwies. Kein anderer der Gruppendritten hatte am Schluss zehn oder mehr Punkte am Konto. Das lag auch daran, dass Ludogorez, Sechzehntelfinalist der Vorsaison, diesmal keinen einzigen Punkt holte. Und das Unglück war letztlich selbst verschuldet. Das 0:2 am 26. November zuhause gegen Royal Antwerpen fungierte als Sargnagel. “Verkackt”, lautete später die knappe Analyse von Mittelfeldmotor Peter Michorl. Der fehlte am Donnerstag in Bulgarien mit einer Sperre, für ihn machte der Däne Mads Madsen in der Zentrale eine durchaus gute Figur und kam mit dem 3:1 (66.) auch zu seinem Premierentor für den LASK. “Er hat gute Schritte nach vorne gemacht”, lobte Thalhammer den 22-Jährigen. “Man hat gesehen, dass er eine richtig gute Verstärkung für uns sein kann. Er hat aber noch viel Potenzial.” Mit Jewhen Tscheberko, der bisher nur knappe 100 Minuten für den LASK in den Beinen hatte, gab ein anderer 22-jähriger Sommerzugang sein internationales Debüt im Dress der “Athletiker”: “Jetzt ist er so weit, um auf diesem Level spielen zu können”, befand Thalhammer, “er hat unter Beweis gestellt, dass er ein sehr wichtiger Spieler für uns sein kann und noch mehr sein wird.” Generell wusste ihm die Abschlussvorstellung seiner Truppe zu gefallen. “Ich war schon sehr, sehr beeindruckt von meiner Mannschaft, wie sie heute Fokus und Einstellung gefunden hat”, erklärte Thalhammer, dessen Mannen trotz “unglaublich dominanter” erster Hälfte samt verschossenem Elfer von Thomas Goiginger (44.) mit einem 0:0 in die Pause gingen und sofort nach Wiederbeginn aus dem Nichts das 0:1 kassierten (46.). “Wir sind auch nach dem Rückstand ruhig geblieben und haben das Spiel mit einer guten Leistung konkret und klar zu Ende gespielt”, freute sich der ehemalige ÖFB-Frauen-Teamchef. Philipp Wiesinger (56.), Rene Renner (61./Elfer) und eben Madsen machten schließlich Nägel mit Köpfen und stellten den hochverdienten Erfolg sicher.Thalhammer, der im Sommer von Erfolgscoach Valerien Ismael übernommen hatte, sah sich trotz des bitteren Ausscheidens mit den Oberösterreichern auf dem richtigen Kurs. “Ich sehe eine sehr, sehr gute Entwicklung im Laufe der Gruppenphase”, resümierte der Wahl-Oberösterreicher. “Wir haben uns in allen Phasen des Spiels gut entwickelt. Das Spiel gegen den Ball war ja auf einem recht hohen Standard, da haben wir noch Details verbessert. Auf der anderen Seite haben wir uns im Ballbesitz noch gesteigert, im Positionsspiel. Das belegen auch alle Daten.”

Versöhnlicher LASK-EL-Abschluss trotz Wermutstropfens

Heute um 12:00 fällt im Burgenland der Startschuss für die österreichische Meisterschaft im Straßenrennen. Wer wird sich dieses Jahr das Meistertrikot holen? Für das Team Felbermayr Simplon Wels gehen sechs Fahrer an den Start.

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Die einen kämpfen um den Aufstieg – sind nur vier Punkte hinter dem Tabellenführer. Die anderen nach acht Runden immer noch sieglos am letzten Platz. Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen nicht sein als beim ersten Welser Fußballderby der Saison. Der Titelfavorit WSC Hertha empfängt das Schlusslicht FC Wels.

Das Team Felbermayr bestreitet aktuell die 21.internationalen Braunauer Radsporttage. Beim gestrigen Kriterium konnte sich Andi Bajc den zweiten Platz sichern. Heute um 09:00 wird beim Schlossberg Ramshofen gestartet und dort 12 Runden später auch der Sieger gekürt.

2.Platz für Andi Bajc

Der europäische Club-Fußball hat in der Vor-Corona-Zeit einen finanziellen Höhenflug verzeichnet. Laut der jährlichen Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Deloitte ist der Umsatz in der Saison 2018/19 um zwei Prozent auf 28,9 Milliarden Euro gestiegen. Der Löwenanteil entfiel auf die “Big 5”, die ihren Anteil sogar steigern konnten. Die fünf großen Ligen in Europa – englische Premier League, spanische La Liga, deutsche Bundesliga, italienische Serie A und französische Ligue 1 – generierten 59 Prozent des gesamten Umsatzes, in absoluten Zahlen rund 17 Mrd. Euro. Das Wachstum von neun Prozent gegenüber der Saison davor resultiert vor allem aus den Ausschüttungen der UEFA, die aufgrund neuer TV-Verträge 700 Mio. Euro mehr verteilte. 70 Prozent davon, in Summe 483 Mio. Euro, holten sich die Clubs der fünf großen Ligen. Umsatz-Krösus ist unverändert die Premier League (5,85 Mrd. Euro) vor La Liga (3,375 Mrd.), Bundesliga (3,345 Mrd.), Serie A (2,495 Mrd.) und Ligue 1 (1,9 Mrd). Die letzten zwei verbuchten allerdings auch operative Verluste, wobei vor allem der Rekordverlust der Ligue 1 von 306 Mio. Euro Anlass zur Sorge gebe, schrieb Deloitte. Premier League (934 Mio. Euro), La Liga (445 Mio.) und Bundesliga (394) wirtschafteten dagegen profitabel. Für die österreichische Bundesliga errechnete Deloitte für die Saison 2018/19 einen Umsatz von 256 Mio. Euro. Die Steigerung um 45 Prozent resultierte aus dem neuen TV-Vertrag sowie der Aufstockung auf zwölf Vereine. Die Einnahmen setzten sich aus Sponsoring (101 Mio. Euro), TV-Rechte (69 Mio.), andere Werbeeinnahmen (49 Mio.)und Spieltag-Einnahmen (37 Mio.) zusammen. “Die Saison 2018/19 war für die österreichische Bundesliga erfreulich: Die heimischen Klubs kommen auf einen Umsatz von 256 Millionen Euro, was ein beachtliches Wachstum bedeutet hat. Besonders die langfristigen Mediendeals haben sich im Vorjahr positiv auf die Zahlen ausgewirkt”, erklärte Wilfried Krammer, Senior Manager bei Deloitte Österreich. Allerdings stehen die heimischen Vereine so wie alle Clubs in Europa durch die Corona-Krise vor großen Herausforderungen. “Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf sind durch COVID-19 plötzlich eingebrochen, die Fixkosten laufen allerdings weiter und können nicht von heute auf morgen in gleichem Ausmaß reduziert werden. Die österreichischen Fußballclubs brauchen hier nun rasch eine unkomplizierte Unterstützung”, meinte Krammer Er geht davon aus, dass sich die Umsatzschere zwischen großen und kleinen Clubs durch Corona weiter vergrößert. “Während die großen Vereine ihre Einnahmen vertraglich meist gut abgesichert haben, sind kleinere Vereine stärker auf Einnahmen aus Spieltagen und saisongebundenen Werbeverträgen angewiesen”, analysierte Krammer.

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