Geiger Yury Revich spielt "Music for Peace" für Opfer des Terrors in Wien

Merken
Geiger Yury Revich spielt "Music for Peace" für Opfer des Terrors in Wien

Einen positiven, verbindenden Blick auf die Welt bietet der Violinist Yury Revich, der schon im Frühjahr im Wiener Stephansdom ein Benefizkonzert zugunsten des Corona-gebeutelten Italiens gespielt hat. Am Sonntag (15.11., 20 Uhr) gibt er auf seinem YouTube-Kanal ein Live-Konzert. “Alle streiten sich heutzutage so sehr um Politik und Religion, und ich habe das Gefühl, ich muss Musik spielen, die verbindet und friedlich ist”, so der Musiker.

Das Konzert widmet der 29-Jährige “den Opfern des Terroranschlags in Wien letzte Woche”,wie er schreibt. Als Ehrengast ist der Tenor Ramon Vargas angekündigt, weitere Gäste sind Peter Frisé an der Orgel und Yuliya Draganova am Klavier. Auf dem Programm stehen u.a. “Ave Maria” von Franz Schubert, Bachs “Air” oder Tschaikowskys “Valse Sentimental”.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Wegen der eingehenden rechtlichen Prüfung verzögert sich die Verordnung von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) zur Einreise aus Corona-Risikogebieten nach Österreich, die am Freitag in Kraft treten sollte. “Ziel ist es, eine ausgewogene Regelung zu finden, die sowohl der Pandemiebekämpfung dient, als auch allen verfassungsrechtlichen Grundsätzen entspricht”, wurde mitgeteilt. Der Verordnungstext werde daher zunächst eingehend auf Rechtsgültigkeit geprüft, hieß es aus dem Gesundheitsministerium. Es war zunächst unklar, wann die Verordnung veröffentlicht wird bzw. in Kraft tritt. Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hatte am Mittwoch mehrere Bestimmungen zur Coronavirus-Bekämpfung für gesetzeswidrig erklärt, insbesondere wesentliche Teile der Verordnung über die Ausgangsverbote und jene über die teilweise Geschäftsöffnung ab 14. April.Derzeit ist für die Einreise aus Risikogebieten die aktuelle Fassung der Verordnung vom 15. Juni in Kraft. Demnach dürfen Personen aus den in der Anlage A genannten Risikogebieten nur dann einreisen, wenn sie entweder einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als vier Tage ist, oder sich in 14-tägige Heimquarantäne begeben. Mit einem negativen PCR-Test kann demnach die Quarantäne-Zeit auch vorzeitig beendet werden.Nach einem deutlichen Anstieg der Infektionen in Österreich in den vergangenen Wochen, für die die Regierung zu einem wesentlichen Teil aus Risikogebieten am Westbalkan einreisende Personen verantwortlich macht, will das Ministerium die Einreisebestimmungen nun deutlich verschärfen.

Verordnung zur Einreise aus Corona-Risikogebieten dauert

Der Kandidat für den CDU-Vorsitz Friedrich Merz hat das EU-Hilfspaket für von der Corona-Pandemie besonders betroffene Mitgliedsstaaten begrüßt. Zugleich lehnte er aber Corona-Bonds erneut entschieden ab. Merz sagte der Deutschen Presse-Agentur: “Solidarität kann aber nicht darin bestehen, jetzt einfach mal schnell neue Finanzierungsquellen für Probleme zu erschließen, die schon vor der Corona-Krise bestanden haben.

CDU-Vorsitzkandidat Merz lehnt Eurobonds ab

Mercedes setzt mit der am Wochenende in Spielberg Corona bedingt verspätet beginnenden Formel-1-Saison ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung. Die “Silberpfeile” von Lewis Hamilton und Valtteri Bottas werden bis zum Saisonende mit schwarzer Lackierung fahren. Die beiden Piloten tragen schwarze Rennanzüge und werden auch ihr Helm-Design anpassen. Die gesamte Formel 1 startet in diesem Jahr nicht zuletzt wegen der jüngsten Vorfälle in den USA unter dem Motto “#WeRaceAsOne”. Die nunmehrige Mercedes-Kampagne “End racism” geht in eine ähnliche Richtung und wurde natürlich stark von Hamilton angestoßen, der auch eine dementsprechende Kommission gebildet hat. “Lewis und ich haben in den vergangenen Monaten viel über dieses Thema gesprochen. Ich versuche so gut wie möglich zu verstehen, in welcher Situation er sich befindet”, erklärte Mercedes-Teamchef Toto Wolff am Montag, warum man dieses Jahr in Schwarz fährt. “Vorstand und die Sponsoren haben sofort mitgemacht.” Das Momentum hinter der aktuellen Bewegung sei sehr stark, so Wolff. “Die Themen Diskriminierung, Vielfalt, Integration und Gleichheit waren für uns im Team zwar immer extrem wichtig, aber insgesamt waren wir in der gesamten Formel 1 nicht sehr divers”, meinte Wolff in seiner Heimatstadt Wien. Wolff verwies dabei auch darauf, dass sich bei Mercedes nur drei Prozent der Belegschaft als Angehörige ethnischer Minderheiten identifizieren und nur 12 Prozent der Angestellten Frauen sind. Was ein Mangel an Vielfalt sei und neuer Ansätze bedürfe. Die schwarzen Autos sind für Wolff nur der Anfang. “Und kein PR-Stunt für nur ein Rennen.” Besonders wichtig sei auch zu verstehen: “Die richtige Geisteshaltung ist nicht genug, wenn wir stumm bleiben.” Die Initiative soll laut Wolff auch ganz konkrete Maßnahmen setzen, um die Gleichheit im Mercedes-Team zu erhöhen. So will man künftig Personal nicht nur an den klassischen Technik-Universitäten wie Oxford oder Cambridge rekrutieren, sondern auch in andere Städte und an andere Ausbildungsstätten gehen. “Wir wollen der Jugend zeigen, dass für sie die Türen zur Formel 1 nicht verschlossen sind”, sagte Wolff. “Man muss über den Tellerrand hinausschauen und Talente auch auf anderen Unis identifizieren. Die Vielfalt der Meinungen und andere Blickwinkel sind ein Performance-Thema. Umso mehr Meinungsvielfalt, umso besser die Entscheidung und umso schneller wird dein Auto fahren.” Der mit Ex-Rennfahrerin Susi Wolff verheiratete Österreicher geht beim Thema Gleichberechtigung sogar noch einen Schritt weiter und sprach auch die subtilen Formen dieser aktuellen Themen an. “Susi wird immer sofort die Frage gestellt, wie sie Familie und Job unter einen Hut bringt. Mir hat noch nie jemand diese Frage gestellt.” Die am Sonntag in Österreich beginnende Formel-1-WM ist für Wolff eine “Riesen-Herausforderung”. Mercedes ist zwar Serien-Weltmeister, aufgrund der speziellen Situation sei es aber doch auch eine Fahrt ins Ungewisse. “Mir taugt das aber extrem”, betonte Wolff. “Die letzten zehn Jahre ist immer alles strukturiert über die Bühne gegangen. Jetzt sind die Fahrer seit Februar nicht mehr im Auto gewesen. Es kommt also ein bisschen mehr Freestyle dazu.” Es gehe einerseits um Haltbarkeit und Punkte. “Wer gleichzeitig die stärkste Lernkurve hat, wird am Ende vorne sein.” Die Favoritenrolle von Mercedes dürfe man auch nicht überbewerten. “Das gilt nur, wenn man die Tests im Februar hernimmt. Wir ruhen uns aber nicht auf den Rundenzeiten aus, die unter anderen Voraussetzungen gefahren worden sind.” Er hoffe, dass Mercedes nach zwei Red-Bull-Siegen in Folge für Max Verstappen dieses Mal in Österreich besser aufgestellt sei. “Ich vermag aber derzeit nicht zu sagen, wo wir stehen. Hoffentlich sind wir ganz vorne mit dabei.” Wolff wird wegen der strengen Corona-Auflagen im Motorhome an der Strecke nächtigen. “Ich bin stolz, dass der Saisonauftakt in Österreich stattfindet. Die Regierung hat allen Unkenrufen zum Trotz alles richtig gemacht”, ist Wolff überzeugt, dass Österreich im Gegensatz zu anderen Ländern eine sehr günstige Situation vorweisen kann. “Bei uns dürfen wir nun sogar wieder Rennen fahren, wenn auch unter strengen Auflagen.”

Schwarze Lackierung für Mercedes-Boliden

Valtteri Bottas ist im letzten Freien Training vor der Qualifikation zum Großen Preis von Ungarn Bestzeit gefahren. Der WM-Spitzenreiter aus Finnland war im Mercedes aber nur 42 Tausendstelsekunden schneller als Titelverteidiger Lewis Hamilton (35). Auf der trockenen Strecke des Hungarorings kam Sergio Perez von Racing Point am Samstag auf den dritten Platz. Max Verstappen (NED) im Red Bull landete mit 0,647 Sekunden Rückstand auf Rang sechs, Teamkollege Alexander Albon (THA/+1,145) war Zwölfter. Sebastian Vettel musste sich mit dem achten Rang zufriedengeben. Der Vierfach-Weltmeister wies in seinem Ferrari einen Rückstand von fast einer Sekunde auf die Spitze auf. Sein Teamkollege Charles Leclerc belegte auf dem knapp 4,4 Kilometer langen Kurs den vierten Platz.

Bottas vor Hamilton vor der Ungarn-Qualifikation

Die natürliche UV-Strahlung ist im Winter nicht stark genug, um ausreichend gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 zu wirken. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Forschern der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni), die im Fachjournal “Photochemistry and Photobiology” veröffentlicht wurde. Demnach können die Viren im Winter im Freien über mehrere Stunden bis zu einem ganzen Tag infektiös bleiben. Dass die natürliche ultraviolette Strahlung der Sonne Viren unschädlich machen kann, ist hinlänglich bekannt. Ihre Wirksamkeit hängt dabei in erster Linie von der Empfindlichkeit des Virus gegenüber der Strahlung sowie von der Menge der einfallenden UVR ab. Alois Schmalwieser von der Abteilung für Physiologie und Biophysik der Vetmeduni hat mit einem internationalen Forscherteam Satellitendaten zur DNA-schädigenden UVR mit verfügbaren Informationen zum Einfluss der Stärke der UV-Strahlung auf die Inaktivierung von Coronaviren kombiniert. “Unsere Ergebnisse zeigen, dass die UV-Strahlung der Sonne ein hohes Potenzial zur Inaktivierung von Coronaviren aufweist. Das konkrete Ausmaß hängt jedoch stark vom Standort und der Jahreszeitab”, erklärte der Wissenschafter am Montag in einer Aussendung. Wann zeigt UV-Strahlung Wirkung? Im subtropischen Sao Paulo (Brasilien) überlebt etwa ganzjährig im Freien pro Tag nur ein Zehntausendstel aller Coronaviren, während in Reykjavik (Island) ein solch starker Einfluss nur im Juni und Julifestzustellen ist. Im Sommer schaffe es die UV-Strahlung selbst im hohen Norden innerhalb von 30 bis 100 Minuten, 90 Prozent der Viren zu inaktivieren und innerhalb eines Tages sogar komplett abzutöten. Für die Forscher legen die Ergebnisse nahe, dass die UV-Strahlung der Sonne im Frühjahr, Sommer und Herbst der wichtigste natürliche Begrenzungsfaktor für das Überleben des Virus im Freien ist. Denn über 90 Prozent der Viren würden in kürzerer Zeit als durch andere natürliche Faktoren wie Oberflächentyp, Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit inaktiviert. Die UV-Strahlung habe aber vermutlich nur geringfügige Auswirkungen auf die direkte Übertragung der Viren von Person zu Person, da dies innerhalb von Minuten geschehen kann. “Unsere Schätzungen zeigen jedoch, dass Viren, die in der Luft verbleiben oder an Oberflächen haften, eindeutig durch solare UV-Strahlung beeinflusst werden”, so Schmalwieser. Es gebe aber auch Faktoren wie die Topographie oder trübe Tage mit Nebel und Wolken, die einen wichtigen Einfluss auf die Verteilung der UV-Strahlung und damit auf die Inaktivierung von SARS-CoV-2 haben. So haben die Forscher anhand der Daten für Dezember 2019 errechnet, dass auf dem gesamten europäischen Kontinent die tägliche Sonneneinstrahlung nicht für eine Sterilisation ausreiche. Damit herrschten “möglicherweise Überlebensbedingungen im Freien, die ausreichen, dass das Coronavirus mehrere Stunden oder sogar über einen ganzen Tag hinweg infektiös bleibt”. Dagegen sei die Sterilisierung von SARS-CoV-2 durch die UV-Strahlung Mitte April 2020, also nach dem ersten Höhepunkt der Pandemie-Welle in Europa, auf dem europäischen Kontinent sehr hoch gewesen.

UV-Strahlung im Winter nicht stark genug, um Covid-19 zu inaktivieren

Ein Pailletten-Handschuh von Popstar Michael Jackson, den der Sänger 1984 während seiner “Victory”-Tour trug, ist für gut 112.000 Dollar (ca. 95.000 Euro) versteigert worden. Dies gab das US-Auktionshaus Heritage Auctions am Samstag bekannt. Neben dem Handschuh des “King of Pop” kamen im Rahmen einer Versteigerung von Musik- und Entertainmentmemorabilien Hunderte Gegenstände unter den Hammer. Knapp 119.000 Dollar zahlte ein Bieter für ein seltenes Konzertposter aus dem Jahr 1958, auf dem Rock’n’Roll-Größen wie Buddy Holly, Chuck Berry und Jerry Lee Lewis aufgeführt sind. Das bunte Plakat kündigt 16 Musiker und Bands für drei “Big Beat”-Konzerte in Madison (Wisconsin) mit Hits wie “Peggy Sue”, “Great Balls of Fire” und “Sweet Little 16” an. Ein Schwarz-Weiß-Poster von 1966 zu einem Konzert der Band Jefferson Airplane in San Francisco, im Stil psychedelischer Pop-Art, brachte mehr als 11 000 Dollar ein. Mehr als zwei Dutzend Bieter trieben den Preis für ein Flugblatt von einem der ersten großen Auftritte von Bob Dylan in New York hoch. Der Handzettel aus dem Jahr 1963 wurde für gut 4000 Dollar ersteigert. Eine Reihe Memorabilien von Rock-Sängerin Linda Ronstadt (“Heart Like A Wheel”) brachten zusammen über 65.000 Dollar ein. Das teuerste Stück war ein schwarzer Flügel, den Ronstadt für ihr Haus in San Francisco gekauft hatte. Das Grand Piano vom Instrumentenhersteller Yamaha wechselte für 35.000 Dollar den Besitzer.

Jackson-Handschuh teuer versteigert