Gelockerte Maskenpflicht in Oberösterreich

Merken
Gelockerte Maskenpflicht in Oberösterreich

Ab Freitag ersetzt die Bundesregelung zur Mund-Nasen-Schutzpflicht die seit 9. Juli geltenden strengeren Vorschriften in Oberösterreich. Zu diesem Schritt entschloss sich das Land nach Rücksprache mit seinen Experten, um eine bundesweit einheitliche Ausgangslage für das kommende Woche startende Corona-Ampelsystem zu schaffen.

Damit fällt die allgemeine Mund-Nasen-Schutzpflicht in allen öffentlichen Gebäuden, Lokalen und Geschäften zugunsten der Verpflichtung zum Maskentragen nur mehr an bestimmten Orten. Dazu gehören u.a. derLebensmitteleinzelhandel, Banken, Postfilialen, Tankstellen, Öffis, Apotheken, Krankenhäuser und Pflegeheime.

Auch bei Dienstleistungen und bei Demonstrationen, wenn der Mindestabstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann, sowie in den Amtsgebäuden der oö. Landesverwaltung in Zonen mit hoher Kundenfrequenz muss Maske getragen werden.Eine österreichweite Ausdehnung der Maskenpflicht war laut Regierungskreisen zumindest vorerst noch kein Thema. Nach dem Ministerrat kommenden Mittwoch könnten allerdings ja nach Entwicklung der Zahlen weitere Maßnahmen verkündet werden.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die Einreise nach Österreich aus Corona-Risikogebieten ist laut Gesundheitsministerium entgegen zuvor anderslautender Interpretation aus dem Ressort doch in jedem Fall nur mit negativem PCR-Test möglich. Das Ministerium revidierte am Samstagvormittag abermals seine zuvor der APA kommunizierte Ansicht. Damit gilt für alle Rückkehrer aus den 32 definierten Risikogebieten, dass sie bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen müssen – oder einen solchen dann in der anzutretenden Quarantäne in Österreich innerhalb von 48 Stunden nachholen müssen, erläuterte ein Ministeriums-Experte Samstagmittag gegenüber der APA. Zuvor hatte es – nach mehrmaliger Rückfrage – geheißen, alternativ wäre ein Verbleib in der zehntägigen Quarantäne (ohne Testung) möglich. Das ist aber nun definitiv doch nicht der Fall, so die Auskunft. Grundsätzlich gilt damit, dass Österreicher, EU-und EWR-Staatsbürger, Schweizer Staatsbürger sowie all jene Personen, die einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich haben (sowie Personen mit Aufenthaltsberechtigung) bei der Einreise aus einem Risikogebiet einen negativen PCR-Test vorlegen müssen. Ist dies nicht möglich, so ist laut dem Verordnung-Text eine zehntägige selbstüberwachte Heimquarantäne anzutreten. Während dieser ist dann der erwähnte PCR-Test zu beantragen – und zwar innerhalb von 48 Stunden. Eine verpflichtende Quarantäne auch bei negativem PCR-Test gilt nur für Drittstaatsangehörige. Diese Personengruppe darf freilich (wie schon bisher) grundsätzlich ohnehin nicht nach Österreich einreisen. Ausnahmen gibt es nur für jene, die über ein Schengen-Land einreisen. Voraussetzung für eine solche Einreise ist weiterhin ein negativer PCR-Test; dieser darf nun nicht älter als 72 Stunden sein. Im Gegensatz zum Ist-Stand müssen die Betroffenen aber auch bei Vorliegen eines solchen negativen Testergebnisses verpflichtend in einer zehntägigen (Heim-)Quarantäne verbleiben. Ein “Freitesten” daraus ist nicht möglich. Auch ist für die Quarantäne eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen. Drittstaatsangehörige mit Wohnsitz in Österreich wie etwa jene aus den zuletzt wegen hoher Corona-Zahlen diskutierten Balkan-Ländern sind von dieser Regelung nicht betroffen, sondern fallen unter die oben erwähnten Bestimmungen.

Einreise nach Österreich nur mit negativem PCR-Test

UNO-Generalsekretär António Guterres sieht in der Coronavirus-Pandemie eine Chance für eine Neuerfindung der weltweiten Ballungsräume. “Die Zeit ist gekommen, die städtische Welt zu überdenken und umzugestalten”, sagte der Chef der Vereinten Nationen am Dienstag in einer Videobotschaft. Die Pandemie habe vielerorts für die Schaffung neuer Radwege und Fußgängerzonen gesorgt, mit der die Mobilität und die Luftqualität verbessert worden seien. Eine ökologische Transformation der Metropolen könne klimafreundliches Wachstum und neue Arbeitsplätze bringen. So könne nicht nur dem Coronavirus begegnet werden, sondern auch der Klimakrise und der Verschmutzung von Städten.

UNO-Chef: Pandemie als Chance für Umgestaltung der Städte

Der niederländische Instagram-Account “Tussen Kunst & Quarantaine” (zu deutsch: Zwischen Kunst & Quarantäne) bietet dieser Tage kreative Abwechslung: Er interpretiert Kunstklassiker in den eigenen vier Wänden neu.

Menschen stellen Kunstklassiker auf Instagram nach

Rund 480.000 Schüler in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland starten am Freitag nach der Zeugnisverteilung in die neunwöchigen Sommerferien. Für die 650.000 Kinder und Jugendlichen in den westlichen Bundesländern beginnt der Urlaub erst eine Woche später. Schulbeginn ist in Ostösterreich wieder am 7. September. Geprägt war das Schuljahr vor allem durch die Schulschließungen aufgrund der Corona-Pandemie. Von Mitte März bis Mitte Mai gab es an Volksschulen, AHS-Unterstufen, Neuen Mittelschulen und Sonderschulen keinen Präsenzunterricht. An den Polytechnischen Schulen, Berufsschulen, AHS-Oberstufen und berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) dauerte die Zwangspause (ausgenommen Abschlussklassen) bis Anfang Juni. Darüber hinaus wurde die Matura zunächst verschoben und dann mit zahlreichen Sonderregelungen durchgeführt.

Ferienstart in Wien, Niederösterreich und Burgenland

Ein kleiner, gepanzerter Roboter fährt in Tunis durch fast menschenleere Straßen und hält die wenigen Fußgänger an, die sich noch draußen aufhalten. Um die wegen des Coronavirus geltenden Ausgangsbeschränkungen zu kontrollieren, setzt die tunesische Polizei einen Roboter ein. Über Kameras kontrollieren die Polizisten die Identitäten der Passanten und fragen nach, weshalb sich die Personen auf der Straße aufhalten. Nach offiziellen Angaben sind in Tunesien 173 Fälle des neuartigen Coronavirus registriert, bisher gab es fünf Todesfälle.

Roboter überwacht Ausgangsbeschränkungen