Gemeinderat - Terrorgefahr und Heizkostenunterstützung

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Besteht auch in Wels die Gefahr eines Terroranschlags wie in Wien? Ja, sagt Sicherheitsreferent Gerhard Kroiß – der eine Expertengruppe einberufen will, die sich diesem Thema widmet. In der letzten Sitzung des Gemeinderates war das Thema, genauso wie eine Heizkosten-Unterstützung für sozial bedürftige Welser und der Verkauf des Amtsgebäudes.

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Das Coronavirus ist in Österreich angekommen, auch in Wels gab es bereits mehrere Verdachtsfälle. Es hat sich jedoch keiner davon bestätigt. Nachdem jedoch immer häufiger bestätigte Erkrankungen vorliegen, besteht die Möglichkeit, dass auch in Oberösterreich ein Erkrankungsfall auftritt. Aus diesem Grund haben sich heute alle relevanten Entscheidungsträger getroffen, um nach einer Lagebeurteilung das weitere Vorgehen bei einem Krankheitsfall in Wels abzustimmen. Teilnehmer bei diesem Gipfeltreffen waren Bürgermeister Dr. Andreas Rabl, die Vizebürgermeister Gerhard Kroiß und Silvia Huber, Magistratsdirektor Dr. Peter Franzmayr, die Amtsärztinnen Dr. Claudia Folger und Dr. Tina Angleitner, Ärztlicher Leiter Dr. Thomas Muhr und Dr. Rainer Gattringer (Klinikum Wels-Grieskirchen), Robert Radmayr, MSc, MBA und Stefan Buder (Rotes Kreuz), Stadthauptfrau Dr. Alexandra Löberbauer (Landespolizeidirektion OÖ), Kommandant Oberst Klaus Hübner und Alexandra Koller (Stadtpolizeikommando Wels) sowie Kommandant Ing. Franz Humer, BSc, Roland Weber und Gerhard Filla (Feuerwehr Wels). Im Rahmen dieses Treffens ist man zu dem Ergebnis gelangt, dass die Bevölkerung bestmöglich über die Vorkehrungsmaßnahmen zur Vermeidung von Ansteckungen zu informieren ist. Insbesondere ist darauf hinzuweisen, dass in einem Verdachtsfall nicht das Krankenhaus oder der Hausarzt aufgesucht werden soll, sondern die Hotline 1450 anzurufen ist. Festzuhalten ist, dass derzeit in Wels noch kein Verdachtsfall bestätigt wurde. Es besteht auch kein Grund zu Hamsterkäufen oder Panik. Die in Wels stattfindenden Veranstaltungen können, auch nach Rücksprache mit dem Land, wie geplant durchgeführt werden. Experten betonen, dass derzeit generell eine Grippewelle kursiert und die Symptome jenen einer Coronavirus-Erkrankung sehr ähneln. Bestimmte Coronaviren können allerdings eine schwere Infektion der unteren Atemwege bedingen, weshalb immer wieder von der neuen Lungenerkrankung gesprochen wird. Die Coronavirus-Erkrankung verläuft in 82 Prozent aller Fälle mild, zu 14 Prozent mittel bis schwach und lediglich zu vier Prozent schwer. Der Fahrplan, wie im Falle einer bestätigten Erkrankung in Wels umgegangen wird, steht fest. Alle beteiligten Stellen – Krankenhaus, Ärzte, Rotes Kreuz und Politik – arbeiten engmaschig zusammen. Die Testungen finden bei den Betroffenen zu Hause statt. Es gibt einheitliche Regelungen für Kindergärten und Schulen, die bundesweit von der Regierung erlassen werden. Das wichtigste Mittel gegen das Coronavirus ist laut Ärzten Händewaschen und Händedesinfizieren. Nähere Informationen gibt es auf der Website des Sozialministeriums unter www.sozialministerium.at im Internet. Unter Tel. +43 800 555 621 beantworten Experten der AGES Fragen rund um das Coronavirus. Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Wels ist im Fall einer bestätigten Erkrankung vorbereitet, aber es besteht kein Grund zur Panik. Jeder weiß genau, was zu tun ist.“ Gesundheitsreferentin Vizebürgermeisterin Silvia Huber: „Wichtig ist, bei Verspüren von Symptomen zu Hause zu bleiben, den Arzt zu kontaktieren oder die Hotline 1450 anzurufen, um dort die entsprechenden Auskünfte zu erlangen. Oberstes Ziel ist es, eine Ausbreitung einzudämmen. Bitte auch die entsprechenden Reisewarnungen ernst nehmen! Es braucht jetzt diese Politik der ruhigen Hand, jegliche Panik bringt nichts.“ Dr. Thomas Muhr, ärztlicher Direktor Klinikum Wels-Grieskirchen: „Das Klinikum Wels-Grieskirchen ist standardisiert vorbereitet. Sich selbst schützen kann man am besten – wie bei jeder Tröpfcheninfektion (auch bei der Grippe) – durch häufiges und regelmäßiges Händewaschen und durch Vermeidung des Kontaktes zu Erkrankten! Daher ist ganz wichtig: Möglicherweise Erkrankte sollen zu Hause bleiben und sich telefonisch beim Hausarzt oder beim Hausärztlichen Notdienst melden. Bei Unsicherheit bitte die Gesundheitshotline 1450 kontaktieren.“

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