Gemeinderatssitzung - Bildung, Ordnungswache und Tandem

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Sebastian Vettel erwartet beim Formel-1-WM-Start in den kommenden beiden Wochen in Spielberg knappe Abstände. Zwei Rennen an aufeinanderfolgenden Wochenenden am gleichen Ort seien auch für ihn neu. “Ich denke, dass die Perfektion noch höher liegen wird”, sagte der vierfache Weltmeister in einem Video-Interview seines Teams Ferrari. Das betrifft vor allem das zweite Rennen. Dort habe man die Möglichkeit, aus den Fehlern des Auftakts zu lernen und besonders im Strategie-Bereich zu reagieren. Vettel: “Es wird wichtig sein, die Erfahrung aus dem ersten Wochenende mit ins zweite zu nehmen, und dass man sich steigert.” Die WM-Saison beginnt wegen der Coronavirus-Pandemie mit dreieinhalb Monaten Verspätung. Dem Grand Prix von Österreich am 5. Juli folgt am 12. Juli in Spielberg noch der Grand Prix der Steiermark. “Österreich ist, glaube ich, eine tolle Strecke”, sagte Vettel, der auf dem Red Bull Ring noch nie gewonnen hat. “Es hat auf jeden Fall alles, das es braucht.” Vettel startet in der Steiermark in seine letzte Saison als Ferrari-Fahrer. Am Freitag feiert er dort seinen 33. Geburtstag, seine Zukunft über das Vertragsende hinaus ist weiterhin offen. Mit seinem jungen Teamkollegen Charles Leclerc hatte er diese Woche in Mugello in einem 2018er-Auto Gas gegeben, um wieder in den Rhythmus zu kommen. “Zu allererst freue ich mich, dass es wieder losgeht. Nach doch so einer langen Zwangspause tut es allen gut”, betonte Vettel – auch wenn es ohne Zuschauer an der Strecke “komisch” und “nicht das Gleiche” sein werde. Die acht bisher fixierten Europarennen im Notkalender sind allesamt als Geisterrennen geplant. Eine Woche nach dem zweiten Spielberg-Rennen geht es in Ungarn weiter. Danach ist auch in Silverstone eine Doppelveranstaltung (2. und 9. August) geplant. Unmittelbar darauf folgt Barcelona (16. August). “So viele Rennen in so kurzer Zeit werden anstrengend sein”, meinte Vettel. “Aber ich denke, ich bin vorbereitet. Ich habe meine Zeit gut genutzt, um fit zu sein.”

Vettel erwartet für Spielberg-Auftakt enge Rennen

Fünf Minuten zitieren Ehrenamtliche Gedichte, lesen eine Kurzgeschichte vor oder musizieren – alles am Telefon. Das Projekt “Fünf Minuten Kultur zum Zuhören” im Landkreis Kulmbach nördlich von Bayreuth (Deutschland) soll Kulturerlebnisse in der Corona-Krise ermöglichen, erzählte Initiatorin Heike Söllner. Auf Bestellung rufen Kulturschaffende ab sofort dienstags an und lesen, musizieren oder singen für ihre Mitbürger. “Ich stelle mir vor, das ist ein bisschen wie Telefonseelsorge”, meinte Robert Thern, der bei dem Projekt Kurzgeschichten vorlesen und gemeinsam mit seiner Frau musizieren wird. “Das sind Leute, die brauchen ein bisschen Sonnenschein.” Jeder könne sich telefonisch oder online für das Projekt anmelden, betonte Söllner. Die Teilnehmer dürfen sich dann fünf Minuten Gedichte, Gesang, Lieder zum Mitsingen, Instrumentales, Kurzgeschichten oder auch Weihnachtliches wünschen. “Wir versuchen, auf alle Wünsche einzugehen. Also wenn man einen ganz bestimmten Autor hören will oder sich ein bestimmtes Lied wünscht, das man schon ewig nicht mehr gehört hat.”

Fünf Minuten Kultur am Telefon: Ehrenamtliche im Einsatz

Der deutsche Virologe Christian Drosten hat davor gewarnt, die Corona-Pandemie als bereits erledigt zu betrachten. “Wir stehen mitten in der Entwicklung, wenn nicht gar am Anfang”, erklärte der Leiter des Instituts für Virologie an der Berliner Charité in der ZIB 2.

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