Gemeinnützige Stiftung will Künstler unterstützen

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Gemeinnützige Stiftung will Künstler unterstützen

Im Zuge der Coronakrise gibt es von vielen Seiten Unterstützungserklärungen für Künstler und Kulturschaffende, die mit Einnahmeausfällen zu kämpfen haben. Die gemeinnützige Initiative “Stiftungen helfen Künstlern” will vor allem für jene Künstler da sein, die nicht auf staatliche Unterstützung zählen können. Prominente Unterstützer der Stiftung sind unter anderem Schriftstellerin Julya Rabinowich und Opernsängerin Angelika Kirchschlager.

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Die Mediengruppe RTL Deutschland will inmitten der Coronakrise ihr Programm ausbauen. “Man hätte damit rechnen können, dass unsere Programmvielfalt abnimmt durch die Coronakrise und dass wir produktionsbedingt an programmlicher Bandbreite verlieren. Das Gegenteil ist richtig”, sagte der Geschäftsführer Inhalte & Marken der Mediengruppe, Stephan Schäfer, der dpa. Bei den Eigenproduktionen stelle man beim Sender RTL inzwischen einen Rekord auf, betonte Schäfer. “Wir produzieren mit unseren Partnern inzwischen 91 Prozent lokale Inhalte in Unterhaltung und Information. Das heißt: Wir schaffen es, zu 91 Prozent hier realisierte Eigenproduktionen zu zeigen.” Bei Vox liege der Wert bei aktuell 66 Prozent. “Wir wollen diejenigen in Deutschland sein, die am nächsten an ihrem Publikum dran sind.” Die Mediengruppe RTL Deutschland investiert nach eigenen Angaben jährlich rund eine Milliarde Euro in die Kreation und Produktion eigener Inhalte. “Streamingservice massiv ausbauen” Die Strategie von RTL, in die Streaming-Plattform TVNOW zu investieren, setzt das Unternehmen fort. “TVNOW ist ein strategisches Wachstumsprojekt. Das Angebot unseres Streamingservice werden wir massiv ausbauen”, sagte Schäfer. In der kommenden TV-Saison sind unter anderem diese Programminhalte geplant: RTL setzt auf einen Spielfilm über Boris Becker. Der Film “Boris Becker: Sein Weg nach Wimbledon” zeigt die Sportgeschichte der deutschen Tennislegende. Bei der Musikshowreihe “Big Performance – wer ist der Star im Star?” schlüpfen Prominente in die Rolle ihrer Lieblings-Musiklegenden. Zudem überträgt RTL im Herbst die Trauung von Schlagerstar Michael Wendler und seiner Laura live – wenn die Coronasituation es zulässt. Beim Sender Vox ist Designer Guido Maria Kretschmer neben dem bestehenden Format “Shopping Queen” in einer neuen Show zu sehen: “Guidos Deko Queen”. Kretschmer gibt – wie in der anderen Sendung auch – ein Motto vor. Zwei Kandidaten treten gegeneinander an und müssen innerhalb eines gesteckten Zeitrahmens das Motto umsetzen. Auf der Streamingplattform TVNOW werden im Bereich Fiction elf neue Serien gezeigt. Darunter ist die Serie “Glauben”, bei der der Schriftsteller Ferdinand von Schirach die Drehbücher geschrieben hat. Daneben sind Iris Berben und Heiner Lauterbach in der Serie “Unter Freunden stirbt man nicht” zu sehen. Zur Mediengruppe RTL Deutschland gehören acht Free-TV-Sender – darunter RTL, Vox und ntv -, vier Pay-TV-Sender und der Streamingservice TVNOW. Die Mediengruppe ist Teil der zum Konzern Bertelsmann zählenden RTL Group mit Sitz in Luxemburg.

RTL plant Spielfilm über Boris Becker

Jakob Pöltl und die San Antonio Spurs befinden sich aktuell wie 21 weitere Teams der National Basketball Association (NBA) in der abgeschotteten Welt des Walt Disney World Resorts in Orlando. Der Wiener hat sich inzwischen an das “relativ simple” Leben in der “Bubble” gewöhnt. “Ich verbringe die meiste Zeit im Training oder im Hotelzimmer”, berichtete Pöltl in einer Aussendung am Montag. “Es gibt trotzdem genug Gelegenheiten, um mich mit den Teamkollegen zu treffen, zum Beispiel zum Essen. Wir können Tischtennis spielen, hatten am Samstag sogar ein Turnier, es kommt also genug Abwechslung und Spaß rein. Ich habe mich gut eingelebt, der Fokus liegt aber natürlich ganz klar auf dem Training”, betonte Österreichs NBA-Pionier, der wie alle anderen Spieler in der “Bubble” auch täglich auf das Coronavirus getestet wird. Im laut Pöltl “recht intensiven, aber nicht übertriebenen” Training stehe derzeit nach der langen Zwangspause das “5 gegen 5” im Mittelpunkt, “nachdem wir so lange keine Match-Situationen trainieren konnten. Es fühlt sich immer noch ein bisschen komisch an, keine Frage. Der Einstieg ins Mannschaftstraining ist nicht leichtgefallen, war eher holprig, obwohl wir konditionell gut vorbereitet waren. Ich glaube nicht, dass wir schon zu hundert Prozent zurück sind”, meinte der 24-jährige Center, der aber “zuversichtlich” ist, “dass wir zu alter Stärke zurückfinden”. Aufgrund der Ausfälle der “Big Men” LaMarcus Aldridge und Trey Lyles ist Pöltl nun noch mehr gefordert. “Ich rechne natürlich mit mehr Spielzeit als in der regulären Saison. Druck mache ich mir nur selbst, aber positiven Druck”, sagte der 2,13 Meter große Hüne, für den es am Donnerstag (ab 21.00 Uhr MESZ) mit dem ersten von drei Testspielen losgeht. Der Gegner ist dabei mit dem von “MVP” Giannis Antetokounmpo angeführten NBA-Spitzenreiter Milwaukee Bucks gleich ein echter Gradmesser, auch wenn dieses erste Match nach der langen Pause nur 40 statt 48 Minuten dauert, um die Verletzungsgefahr zu reduzieren. Die anderen beiden Tests – am Samstag gegen die Brooklyn Nets und am Dienstag in einer Woche gegen die Indiana Pacers – gehen dann aber bereits wieder über die volle Distanz. “Für alle Teams ist es wichtig, endlich wieder ein echtes Spiel mit normalen Rotationen zu haben”, unterstrich Pöltl die Bedeutung dieser drei Partien in der Vorbereitung. “Es geht ums Reinkommen, um ein Herantasten und darum, sich in kurzer Zeit möglichst stark zu verbessern.” Trotz der Ausfälle von Aldridge und Lyles hoffen die Spurs, ihre seit 1998 währende Play-off-Rekordserie fortsetzen zu können. Aktuell steht der fünffache NBA-Champion (zuletzt 2014) aber nur auf Platz zwölf der Western Conference. Zum Restart-Auftakt treffen Pöltl und Co. in der Nacht auf den 1. August (ab 2.00 MESZ) auf die Sacramento Kings, die mit einem Sieg überholt werden könnten.

Leben in der NBA-"Bubble" laut Pöltl "relativ simpel"

Im Salzburger Finanzskandal startet am Mittwoch am Landesgericht Salzburg das Hauptverfahren gegen die ehemalige Budgetreferatsleiterin der Landesfinanzabteilung Salzburg, Monika Rathgeber. Der Untreue-Vorwurf betrifft den Abschluss von über 100 Swaps mit einem Gesamtschaden von rund 35 Millionen Euro zum Nachteil des Landes Salzburg. Rathgeber soll laut Anklage der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft die Zins-und Währungstauschgeschäften sowie andere hochkomplexe Derivate im Tatzeitraum 2009 bis 2012 entgegen einer ausdrücklichen Verbotsweisung abgeschlossen haben. Der Prozess wurde vorläufig nur für den Mittwoch anberaumt. Rathgeber ist in der Finanzcausa bereits dreimal rechtskräftig verurteilt worden.

Vierter Prozess gegen Rathgeber im Salzburger Finanzskandal

Papst Franziskus hat nach der Explosion in Beirut 250.000 Euro gespendet. Der Betrag soll die libanesische Kirche in dieser “Zeit der Schwierigkeiten und des Leides” unterstützen, berichtete der Vatikan am Freitag. Die Spende wurde über die apostolische Nuntiatur in Beirut geliefert und soll zur Unterstützung von betroffenen Personen dienen. Katholische Einrichtungen wie Caritas Libanonsind an vorderster Front engagiert, um die Bevölkerung zu unterstützen, hieß es. Papst Franziskus hatte bei der Generalaudienz am Mittwoch bereits zum Gebet für den Libanon aufgerufen. Schönborn lobt “beispielhafte Nächstenliebe” Kardinal Christoph Schönborn hat sich nach der verheerenden Explosion im Beiruter Hafen an die Bevölkerung des Libanon gewandt. In einer Videobotschaft in französischer Sprache brachte er laut Kathpress seine Erschütterung und seinen Schmerz angesichts der Katastrophe zum Ausdruck, bei der mehr als 150 Menschen gestorben und über 5.000 Personen verletzt worden waren. Der Wiener Erzbischof versicherte den Libanesen seine Anteilnahme und Gebete und “alle uns möglichen Anstrengungen, um euch Hilfe zukommen zu lassen”. Schönborn betonte zudem auch seine tiefe Verbundenheit mit den christlichen Kirchen des Landes. Er danke ihnen für die an den Tag gelegte konkrete Nächstenliebe und Nothilfe “für die, die am meisten unter diesem Unglück leiden”. “Euer Glaube, eure Menschlichkeit und euer Mut sind für uns ein Beispiel und geben uns viel Hoffnung”, sagte Schönborn in der Videobotschaft, die er über seinen Twitter-Account @KardinalWien übermittelte und rasch Verbreitung fand. Zuversichtlich zeigte sich der Kardinal, dass die libanesischen Christen aus dem “Vertrauen auf Jesus, auf Unsere Liebe Frau vom Libanon, auf den Heiligen Charbel” Kraft schöpfen würden, um “durch Liebe und Hingabe siegreich zu sein in dieser Bedrängnis und Prüfung”. Aus diesem tiefen Glauben heraus sei es möglich, dass aus der Katastrophe trotz der vielen Toten und Verletzten “Gutes für Seele und Leib” hervorgehe. Hilfsaktion startet Der ORF und “Nachbar in Not” haben eine gemeinsame Hilfsaktion nach der verheerenden Explosion in Beirut gestartet. Nach der Katastrophe im Hafen von Libanons Hauptstadt gibt es über hundert Tote, mehr als 300.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren. Alle Infos zu Projekten und Spendenmöglichkeiten gibt es auf nachbarinnot.ORF.at und im ORF-Teletext auf Seite 681. Der Libanon steuere auf eine humanitäre Krise zu, sagte Rotkreuz-Generalsekretär Michael Opriesnig in einer Aussendung. “Die nächsten Wochen werden entscheidend sein, um eine Katastrophe nach der Katastrophe zu verhindern. Wichtig wird auch mittelfristige Hilfe für all diese Menschen sein.” Der Schutz und die Versorgung der Betroffenen stehe nun an erster Stelle. Sie werden mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Hygienematerial und anderen Nothilfegütern versorgt. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz sah die internationale Hilfe gefordert, um den Menschen in Beirut beizustehen. Der ORF unterstütze daher in all seinen Medien und Landesstudios die Nachbar in Not-Hilfe. “Denn die Auswirkungen dieser Katastrophe werden für die Menschen im Libanon noch lange zu spüren sein”, so Wrabetz.

Papst spendet 250.000 Euro

Die Verhandlungen zwischen der deutschen Bundesregierung und der Lufthansa über ein milliardenschweres Rettungspaket für die angeschlagene Fluggesellschaft sind auf der Zielgeraden. Die Lufthansa bestätigte in der Nacht auf Donnerstag in einer Pflichtmitteilung an die Börse, dass das Management aktuell “fortgeschrittene Gespräche” zur konkreten Ausgestaltung eines Stabilisierungspakets führe. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am Mittwoch gesagt, bei Verhandlungen mit der Lufthansa sei “in Kürze” mit einer Entscheidung zu rechnen.

Verhandlungen über Rettungspaket für Lufthansa auf der Zielgeraden

Für viele Menschen kehrt langsam wieder der Alltag “nach Corona” ein. In einer Umfrage für die Immobilien-Plattform ImmoScout24 haben 500 Teilnehmer Bilanz über die Zeit der Einschränkungen der vergangenen rund 100 Tage gezogen. 31 Prozent hat die Zeit zu Hause gut getan, 41 Prozent “werden die Ruhe vermissen”. Urlaub zu Hause ist für 43 Prozent laut der Erhebung “eine echte Alternative geworden”.   Für jeden Fünften war die Zeit zu Hause mit Homeschooling und Kinderbetreuung allerdings Stress pur. Diese Befragten gaben an, jetzt deutlich urlaubsreifer und erholungsbedürftiger zu sein als sonst, berichtete ImmoScout. Frauen seien überproportional betroffen (23 Prozent), bei den Männern sei der Anteil mit 14 Prozent deutlich niedriger. Für 31 Prozent hat sich laut der Umfrage die Zeit daheim mit wenig Aktivität und die Ruhe im öffentlichen Raum mit wenig Verkehr positiv auf Wohlbefinden und Gesundheit ausgewirkt. Das treffe auf Männer etwas stärker zu (32 Prozent) als auf Frauen (29 Prozent). Jeder Zweite äußerte die Ansicht, dass auch künftig weniger Aktivität dem eigenen Wohlbefinden zuträglich wäre. Dem stimmen Männer mit 53 Prozent stärker zu als Frauen mit 46 Prozent. Generell sehnen sich die 40- bis 50-Jährigen am stärksten nach mehr Entspannung auch in normalen Zeiten.

Gut 40 Prozent werden "nach Corona" die Ruhe zu Hause vermissen