Gemeinnützige Stiftung will Künstler unterstützen

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Gemeinnützige Stiftung will Künstler unterstützen

Im Zuge der Coronakrise gibt es von vielen Seiten Unterstützungserklärungen für Künstler und Kulturschaffende, die mit Einnahmeausfällen zu kämpfen haben. Die gemeinnützige Initiative “Stiftungen helfen Künstlern” will vor allem für jene Künstler da sein, die nicht auf staatliche Unterstützung zählen können. Prominente Unterstützer der Stiftung sind unter anderem Schriftstellerin Julya Rabinowich und Opernsängerin Angelika Kirchschlager.

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Große Auslagenscheibe bei Verkehrsunfall in Wels-Innenstadt zu Bruch gegangen

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Keine gemeinsamen EU-Regln zu Schnelltests auf Flughäfen

Die angekündigte Lockerung der Coronavirus-Maßnahmen in Österreich hat auch international Aufmerksamkeit erregt. “Kurz fährt Österreich hoch!”, titelte das deutsche Boulevardblatt “Bild” am Montagnachmittag in großen gelben Lettern im Internet, neben einem Bild des Bundeskanzlers mit Schutzmaske. “In Österreich gibt es wegen der Corona-Krise mit die strengsten Einschränkungen Europas. Jetzt plant das Land, die Maßnahmen ganz langsam und behutsam zu lockern”, schrieb die “Bild”-Zeitung. Ähnlich die Aufmachung des Schweizer Boulevardblatts “Blick”. “Exit-Plan aus der Corona-Krise – mit eingebauter Notbremse. Österreich öffnet am 14. April die Läden”, war auf der “Blick”-Startseite bildschirmfüllend zu lesen. Aufmacher war Österreich am Montagnachmittag auch auf den Seiten von “Welt” und “Spiegel Online”. “Kurz legt hinter der Schutzscheibe die Maske ab und erklärt die nächsten Schritte”, titelte das Springer-Blatt. “Österreich will Anti-Corona-Maßnahmen schrittweise lockern”, war in der Onlineausgabe des Hamburger Magazins zu lesen.

Großes Medienecho für Österreichs Lockerungsmaßnahmen

Die Anzahl der nach einer Infektion mit dem Coronavirus wieder erholten Patienten hat die 10.000er-Marke überschritten. Wie es Samstagvormittag aus dem Innenministerium (Stand 9.30 Uhr) hieß, sind nun 10.214 Menschen nach einer Covid-19-Erkrankung wieder genesen. 208 Erkrankte werden derzeit auf einer Intensivstation betreut. Dies sind um 19 weniger als 24 Stunden davor.

Zahl der Genesenen bei über 10.000

Die Regierung hat am Mittwoch angekündigt, den “Härtefallfonds” für Kleinstunternehmen und Bauern bis Mitte März zu verlängern. Der Unterstützungsfonds für Non Profit Unternehmen (NPO) wird laut Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) vorerst bis Jahresende laufen. “Die Instrumente, die sich bewährt haben, wollen wir verlängern”, sagte Kogler. Die maximale Förderhöhe aus dem Härtefallfonds wird außerdem auf 30.000 Euro aufgestockt. Der Härtefallfonds soll Kleinstunternehmen, freien Dienstnehmern und Bauern helfen, die wegen der Coronakrise in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Die maximale Förderhöhe beträgt künftig zwölf mal 2500 Euro (also in Summe 30.000), wie Finanzminister Gernot Blümel im Pressefoyer nach dem Ministerrat sagte. Der Fonds ist mit zwei Milliarden Euro dotiert. Ausgezahlt wurden Wirtschaftskammer und Agrarmarkt Austria (AMA) nach Regierungsangaben bisher aber erst 600 Millionen Euro. Den Non Profit Organisationen und Vereinen wurden bisher 200 Mio. Euro zugesagt, wie Landwirtschaftsministerin Elisabeh Köstinger (ÖVP) sagte. Die Unterstützungsmaßnahmen für NPOs sowie der Überbrückungsfonds für Künstlerinnen und Künstler läuft vorerst bis Jahresende. Laut Kogler wurde für eine Verlängerung um ein weiteres Quartal aber bereits “budgetäre Vorsorge getroffen”.

Der Härtefallfonds soll bis Mitte März verlängert werden