Geschäfte in Deutschland öffnen nach Zwangspause wieder

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Geschäfte in Deutschland öffnen nach Zwangspause wieder

Am Montag dürfen kleinere und mittlere Geschäfte in Deutschland wieder aufsperren. Bundesweit einheitliche Lösungen wären hilfreich, sind aber nicht in Sicht.

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Brasiliens Profifußballer haben Einschränkungen beim Gehalt wegen der Covid-19-Pandemie zurückgewiesen und damit einen Vorschlag der Vereine abgelehnt. Die Spielergewerkschaft FENAPAF schickte dem Repräsentanten der Clubs, Fluminese-Präsident Mario Bittencourt, am Mittwochabend (Ortszeit) ein entsprechendes Schreiben. Die Clubs hatten während der Spielbetrieb stillsteht 25 Prozent weniger Gehalt vorgeschlagen. Die Spieler stimmten jedoch vorgezogenem Kollektivurlaub im April zu, allerdings bei vollem Urlaubsentgelt und dem vorgeschriebenen Drittel eines Monatsgehalts bis zum 4. Mai. Falls die Clubs die Zahlungen nicht bewerkstelligen können, soll der Brasilianische Fußballverband CBF als Bürge für diese einstehen. Viele brasilianische Erstligaclubs sind hoch verschuldet und zahlen Gehälter bereits im regulären Spielbetrieb verspätet.

Brasiliens Fußball-Profis verweigern Gehaltskürzungen

Im US-Staat Nevada mit dem Glücksspielparadies Las Vegas sollen nach wochenlangen Corona-Schließungen die Casinos und Hotels wieder öffnen. Der Gouverneur von Nevada, Steve Sisolak, gab den 4. Juni als Termin bekannt. Nach Mitteilung der Behörden müssen die Casino-Betreiber Hygieneauflagen und Abstandsregeln befolgen sowie den Gästen Schutzmasken anbieten. Auch Fitnesszentren, Schwimmbäder und Wasserparks können ihren Betrieb mit Vorsichtsmaßnahmen wieder aufnehmen, allerdings nur mit Gruppen von maximal 50 Personen. Zur Eindämmung des Coronavirus waren in Nevada Mitte März Spielhallen, Restaurants, Bars, Kinos und Einkaufszentren geschlossen worden. In dem Touristen-Ziel lag das öffentliche Leben seither weitgehend brach.

Casinos in Las Vegas sollen wieder öffnen

Griechenland rechnet nach eigenen Angaben für das Jahresende mit der ersten Lieferung eines Corona-Impfstoffs. “Wenn alles gut geht, wird Griechenland seinen vereinbarten Anteil in sieben Lieferungen erhalten”, sagte Gesundheitsminister Vassilis Kikilias am Dienstag dem Sender Skai TV. “Wir werden mit 700.000 Dosen im Dezember beginnen.” Bis Juni kommenden Jahres werde es dann jedes Monat eine weitere Lieferung des Pharmakonzerns AstraZeneca geben. AstraZeneca arbeitet gemeinsam mit der britischen Universität Oxford an dem Corona-Impfstoff und will diesen nach eigenen Angaben zum Selbstkostenpreis abgeben. Das Präparat erwies sich nach Unternehmensangaben in den ersten beiden Testreihen als für die Probanden gut verträglich und habe für die Bildung von Antikörpern sowie für eine Immunisierung gegen die Lungenkrankheit Covid-19 gesorgt. Die Ergebnisse einer dritten Testphase werden für den Herbst erwartet. Ist diese erfolgreich, soll der Impfstoff danach massenweise produziert und verabreicht werden. Erste Übereinkunft Die Europäische Kommission hatte am Freitag verkündet, dass es eine erste Übereinkunft mit AstraZeneca gebe, “einen potenziellen Impfstoff gegen Covid-19 zu erwerben”. EU-Länder mit niedrigem oder mittlerem Einkommen sollen ihn gratis erhalten. Wenn sich der Impfstoff als “sicher und wirksam” erwiesen habe, werde die EU 300 Millionen Impfdosen erwerben mit einer Option auf den Kauf von hundert Millionen weiterer Dosen durch die EU-Mitgliedstaaten. Griechenland hat die Corona-Pandemie bisher relativ gut überstanden, seine Infektions- und Sterberaten sind im Vergleich zu anderen EU-Ländern gering. Allerdings sind die Infektionszahlen in dem Urlaubsland in diesem Monat stark in die Höhe geschnellt. Australien sichert sich Deal Australien hat sich nach eigenen Angaben den Zugriff auf einen potenziellen Corona-Impfstoff gesichert. Der australische Premierminister Scott Morrison sagte am Dienstag, sein Land habe mit dem schwedisch-britischen Pharmakonzern AstraZeneca eine Vereinbarung getroffen, dass es einen “frühen Zugang” zu dem Corona-Impfstoff erhalte, an dem das Unternehmen derzeit mit der Universität Oxford arbeite. Sollte sich das Mittel als wirksam herausstellen, werde Australien es selbst produzieren und kostenlos an seine Bevölkerung verteilen. “Der Oxford-Impfstoff ist einer der am weitesten fortgeschrittenen und viel versprechendsten der Welt”, sagte Morrison. Sein Land wolle das Mittel in Eigenregie produzieren und an alle 25 Millionen Australier gratis verteilen. Eine abschließende Vereinbarung des Landes mit AstraZeneca über die Kosten des Impfstoffs steht dem Regierungschef zufolge aber noch aus. Auch ein australischer Produzent für die Impfstoff-Herstellung sei noch nicht ausgewählt worden Die Behörden führen die Entwicklung auf die zunehmende Missachtung von Abstandsregeln in Lokalen und anderen öffentlichen Orten zurück. Die Zivilschutzbehörde verhängte als Reaktion nächtliche Ausgangssperren in einigen Regionen, darunter einige der meistbesuchten Urlaubsgebiete. Der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis drohte, wenn die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus nicht eingedämmt werde, werde seine Regierung “drastischere Maßnahmen” ergreifen, “die zweifellos wirtschaftliche Auswirkungen” hätten.

Griechenland erwartet zu Jahresende ersten Impfstoff

Exakt 7.221 Laptops und Tablets sind während der Coronakrise an Bundesschulen ausgeliefert worden, um Jugendliche ohne entsprechende Geräte gratis ausstatten zu können. Das geht aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortung von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) an die NEOS hervor. Mit Abstand die meisten Laptops wurden in Wien und dort an den AHS vergeben. Der Bund wollte mit der Aktion das Homeschooling unterstützen. Die Geräte wurden ab Ende April zugestellt und waren damit erst nach der Intensivphase des Lockdowns verfügbar. Sie mussten von den Schülern mit Ende des Schuljahrs zurückgegeben werden und werden an den entsprechenden Standorten gewartet und danach “ihrem sozialen Zweck entsprechend” wieder an Schüler vergeben. 2.690 Geräte waren in Wien vergeben worden, 1.303 in der Steiermark, 699 in Nieder- und 696 in Oberösterreich. Tiroler Schüler wurden in 605 Fällen bedacht, Salzburger in 514. In Kärnten wurden 369 ausgeliefert, im Burgenland 227 und in Vorarlberg bloß 199. Besonders groß war der Bedarf an den AHS mit 5.398 mobilen Endgeräten. Die BMHS wurden in 1.770 Fällen bedacht, dazu kamen noch 53 vom Bund finanzierte Geräte für Mittelschulen. Wer einen Laptop bzw. ein Tablet benötigt, wurde seitens der Bildungsdirektionen über die Schulstandorte erhoben. Die Kosten der Hilfsleistung liegen bei 4,8 Millionen Euro. Unabhängig von den Bundesschulen wurden auch an den Pflichtschulen Laptops und Tablets ausgegeben. Diese Aktion lief allerdings über die jeweiligen Länder. Aktionen dieser Art sollten künftig nicht mehr nötig sein. Denn gemäß Regierungsplänen wird im Schuljahr 2021/2022 mit einer Gratis-Laptop-Aktion begonnen. Erhalten werden die mobilen Endgeräte jeweils die Schüler der fünften Schulstufe, im ersten Jahr auch die der sechsten.

Mehr als 7.000 Gratis-Computer an AHS und BMHS ausgeliefert

Mit neuem Lenksystem hat Mercedes dem ersten Trainingstag beim Neustart der Formel 1 in Österreich den Stempel aufgedrückt. Weltmeister Lewis Hamilton war am Freitag in beiden Einheiten auf dem Red Bull Ring klar Schnellster und sorgte mit 1:04,304 Min. für die Tagesbestzeit. Teamkollege Valtteri Bottas war jeweils Zweiter. Probleme hatte hingegen Hausherr Red Bull. Seit den Winter-Tests im Februar hatte die Formel 1 pausiert, weil danach wegen Corona die Saison nicht gestartet werden konnte. Dementsprechend groß war die Neugier und Spannung vor dem ersten Vergleich auf der Rennstrecke. Er brachte in Spielberg zunächst einen Punktesieg für Mercedes. Die in Schwarz in die verkürzte Saison startenden “Silberpfeile” waren beim Neustart vorerst einmal die klar schnellsten Autos. Wobei Hamilton noch einmal eine Liga über Bottas fuhr. Fast zwei Zehntel Vorsprung sind auf der Strecke mit der kürzesten Formel-1-Rundenzeit eine Menge. Moderate Temperaturen spielten dem Team von Toto Wolff ebenso in die Hände wie das zweiaxiale Lenksystem, das in Spielberg erstmals im Mercedes zum Renneinsatz kommen soll. Wenn es nicht davor doch noch von Red Bull hinausprotestiert wird. Mit dem Dual-Axis-Steering (DAS) kann der Pilot durch Schieben und Ziehen des Lenkrades die Spur der Vorderräder während der Fahrt verstellen, was vor allem in der Aufwärmrunde oder hinter dem Safety Car Vorteile bringt. “Es war fraglos ein guter Tag, wir hatten keinerlei Probleme”, gab sich Teamchef Wolff im ORF Fernsehen zufrieden. Der Österreicher warnte wie immer aber auch gleich. “Wir wissen jetzt zumindest, dass wir nicht komplett daneben liegen. Abgerechnet wird aber erst am Sonntag.” Man müsse abwarten, was die anderen Teams noch in der Hinterhand hätten, so Wolff. Bei Red Bull gab man sich gelassen, obwohl beide Fahrer Dreher verzeichneten und Max Verstappen nach Platz drei im ersten Training am Nachmittag über Rang acht nicht hinauskam. Sowohl Verstappen als auch Alex Albon machten für ihre Dreher beschädigte Frontflügel und die erhöhten Streckenbegrenzungen verantwortlich. “Vielleicht waren wir heute einfach ein wenig zu aggressiv”, sagte Verstappen, der am Sonntag auf den Spielberg-Hattrick los geht. Hamilton war angetan vom Tag. “Es war großartig, wieder auf der Strecke zu sein. Das neue Auto fühlte sich wirklich gut an”, sagte der Brite, der “Black Lives Matter” am schwarzen Helm trug sowie “End Racism” am Auto zeigte und am Sonntag den Kampf um seinen 7. WM-Titel einläutet. Am besten mit einem Sieg. Seit seinem Debütsieg 2016 ist der Engländer in Österreich nie wieder auf das Podest gekommen. Während Sebastian Vettel seinen 33. Geburtstag mit Platz vier im Ferrari feierte, zeigte auch Racing Point einen starken Start. Der Mexikaner Sergio Perez sorgte als Nachmittags-Dritter für einen Hattrick der Mercedes-Motoren. Umstrittenstes Thema war das DAS-System, das Wolff als “coole Innovation” bezeichnete. “Ich denke, dass man heute protestiert und es dann zu einer Klarstellung der FIA kommt. Wir werden sehen, wer sich durchsetzt. Jedenfalls wollen wir am Sonntag keine Debatte.” Die 71. Formel-1-Saison beginnt Sonntag in Spielberg wegen der langen Corona-Pause mit knapp viermonatiger Verspätung. Das Rennen auf dem Red Bull Ring findet ohne Zuschauer und unter rigorosen Hygiene-Auflagen statt. Eine Woche später folgt ebendort der Grand Prix der Steiermark.

Mercedes in Spielberg auch in Schwarz pfeilschnell

Staats- und Regierungschefs aus aller Welt haben sich für kostenlose Corona-Therapien und -Impfstoffe für alle Menschen weltweit ausgesprochen, sobald die Behandlungsmethoden verfügbar sind. Der Appell richtet sich an die Weltgesundheitsversammlung (WHA), die kommende Woche zu ihrem Jahrestreffen zusammenkommt und eines der Hauptorgane der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist. “Regierungen und internationale Partner müssen sich hinter eine weltweite Garantie stellen, die sicherstellt, dass ein sicherer und effektiver Impfstoff – sobald dieser verfügbar ist – schnell produziert und für alle Menschen in allen Ländern kostenlos zur Verfügung gestellt wird”, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Brief mit mehr als 140 prominenten Unterzeichnern.

Kostenloser Impfstoff für alle