Geschäftsführerposten für Finanzierungsagentur COFAG ausgeschrieben

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Geschäftsführerposten für Finanzierungsagentur COFAG ausgeschrieben

Die im Zuge der Coronakrise neu eingerichtete staatliche Finanzierungsagentur COFAG – Covid-19 Finanzierungsagentur des Bundes GmbH – hat zwei Geschäftsführerposten ausgeschrieben. Laut der Stellenausschreibung im Amtsblatt der “Wiener Zeitung” können Bewerbungen bis zum 13. Juli an den Bundesminister für Finanzen, Gernot Blümel, bzw. die Headhunter-Firma Stanton Chase gerichtet werden.

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Trotz des bitteren Streits über Corona-Bonds bahnt sich ein erster Kompromiss über europäische Finanzhilfen in der Wirtschaftskrise an. Eurogruppen-Chef Mário Centeno sagte der “Süddeutschen Zeitung” (Samstag), er sehe “breite Unterstützung” für ein Paket aus drei Teilen. “Diese drei Maßnahmen bilden ein Sicherheitsnetz von etwa einer halben Billion Euro.” Die Streitfrage gemeinsamer europäischer Schulden würde somit aufgeschoben bis zur “Wiederaufbau-Phase”. Die EU-Staaten hatten sich bei einem Videogipfel vorige Woche über die Frage zerstritten, ob Corona-Bonds – also gemeinsame europäische Anleihen zur Finanzierung der EU-Staaten – in der Krise nötig sind. Italien, Spanien und andere wollen sie, Deutschland, die Niederlande sind dagegen. Die EU-Finanzminister sollen bis Dienstag neue Modelle entwickeln.

Eurogruppen-Chef erwartet Drei-Säulen-Modell

Studierende aus Südtirol, die an einer österreichischen Hochschulestudieren, können nun wieder nach Österreich einreisen. Sie werden an der Grenze als “Pendler-Berufsverkehr” erfasst, damit entfalle die verpflichtende 14-tägige Quarantäne, die sonst bei einer Einreise nötig wäre, teilte das Land Südtirol am Dienstag mit. Ebenso nicht mitführen müssen die Studierenden ein ärztliches Zeugnis. Die Einigung wurde zwischen dem Südtiroler Bildungslandesrat Philipp Achammer (SVP), Bildungsminister Heinz Faßmann und Innenminister Karl Nehammer (beide ÖVP) erzielt. Bisher war es ihnen aufgrund einer Verordnung des Südtiroler Landeshauptmannes Arno Kompatscher (SVP) zwar erlaubt bis zu Grenze zu fahren, die Einreise nach Österreich war jedoch unklar. Die Südtiroler Hochschülerschaft hatte zuvor eine Lösung für die davon betroffenen 6.700 Studierenden gefordert. Der Betrieb an den österreichischen Universitäten wird in den kommenden Wochen wieder schrittweise hochgefahren.

Südtirols Studierende dürfen nach Österreich einreisen

Der Lkw-Konzern Traton will nach Angaben des Betriebsrats 6000 Stellen bei der Tochter MAN streichen. “Die Zahl stimmt. Laut Unternehmen sollen all diese Arbeitsplätze in Deutschland und Österreich wegfallen“, bestätigte Betriebsratschef Saki Stimoniaris der “Börsen-Zeitung”. “Für Steyr wird es nicht so schlimm werden”, sagte der dortige Betriebsratschef in Steyr, Erich Schwarz, auf APA-Anfrage. Wie viele Jobs bei MAN in Steyr wegfallen, blieb vorerst offen. “Das wir im administrativen Bereich abbauen müssen, ist wohl klar”, sagte Schwarz. Derzeit arbeiten rund 2300 Menschen bei MAN Steyr, rund 750 davon in diesem Bereich. “Bei den Arbeitern habe ich keine Sorge, es gibt derzeit eine gute Auftragslage.” Eine coronabedingte Werksschließung, die nichts mit Einsparungen zu tun gehabt habe, sei überwunden. Verhandlungen noch nicht begonnen “Noch haben keine Verhandlungen begonnen”, betonte Schwarz. Er verwies vor allem auch auf Standort- und Beschäftigungssicherungsverträge, die bis Ende 2030 gelten. “Ich nehme an, dass Verträge vom Vorstand und vom Aufsichtsrat eingehalten werden.” Das Management hat bei MAN zuletzt gewechselt. “Die neuen Leute müssen sich ein Bild machen, wie es bei MAN ausschaut”, so Schwarz. Es gehe in Steyr auch darum, den Technologiewandel mitzuvollziehen. “Dass wir dort und da vielleicht ein bisserl zu viel Speck um den Gürtel haben, wissen wohl auch alle. Daher sind Anpassungen zu machen, die in Steyr aber nicht so groß ausfallen werden.” Schwarz weilte als Arbeitnehmervertreter am Mittwoch bei einer Aufsichtsratssitzung des Konzerns in Deutschland. Danach werde aber nicht feststehen, inwieweit der oberösterreichische Standort von den Sparmaßnahmen beim deutschen Lkw-Bauer betroffen sein wird, so Schwarz. Eine Unternehmenssprecherin war am Mittwochvormittag kurzfristig vorerst nicht erreichbar. Aus Konzernkreisen war bereits bekannt geworden, dass MAN bis zu 6000 seiner zuletzt mehr als 36.000 Stammarbeitsplätze streichen will. Darüber kam es zum Streit zwischen Arbeitnehmern und dem alten Management unter Traton-Chef Andreas Renschler, der das Unternehmen inzwischen verlassen hat. Die Verhandlungen mit dem neuen Management haben laut Stimoniaris noch nicht begonnen. “Wir warten erst einmal auf konkrete Vorschläge der Arbeitgeberseite”, bekräftigte er. Standorte in Österreich MAN gehört zur Traton SE, die wiederum mehrheitlich dem Volkswagenkonzern gehört. In Österreich gibt es die MAN Truck & Bus Österreich GesmbH mit Sitz in Steyr und ihren rund 2.300 Dienstnehmern sowie die MAN Truck & Bus Vertrieb Österreich GesmbH mit Sitz in Wien und laut Wirtschafts-Compass 677 Mitarbeitern. Gerüchte, wonach der Standort geschlossen werden könnte, wurden zuletzt im März von mehreren Seiten entkräftet. Danach kam es zum Managementwechsel.

LKW-Konzern MAN streicht 6000 Jobs

Zugang zum Kornspeicher-Park über Stadtplatz möglich.

Durchgang Theater Kornspeicher vorübergehend gesperrt.

Ein Auto ist Dienstagmittag auf der Innkreisautobahn in Wels-Oberthan in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr stand bei den Löschmaßnahmen im Einsatz.

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Die Kinder und Jugendlichen sind nach der Wiederöffnung der Schulen im Mai und Juni mit den coronabedingten Maßnahmen wie Abstandhalten und Schichtbetrieb gut zurechtgekommen. Beinahe 80 Prozent der Schüler gaben an, die Regeln “sehr gut” oder “gut” angenommen zu haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Wien Die Untersuchung ist die Nachfolgerin von zwei Erhebungen (“Lernen unter Covid-19-Bedingungen”) über das Home Learning. Für die nunmehr dritte Online-Befragungswelle wählte das Forschungsteam der Fakultät für Psychologie um Barbara Schober, Marko Lüftenegger und Christiane Spiel nun den Zeitraum von 8. bis 29 Juni. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits alle Schulen wieder geöffnet. Für die ersten Analysen wurden Antworten von rund 2.500 Schülern zwischen zehn und 19 Jahren berücksichtigt. Ein Drittel der Schüler gab an, “sehr gut” mit den neuen Corona-Regeln an der Schule zurechtgekommen zu sein. 46 Prozent griffen zum “gut”, 17 Prozent machten gute wie schlechte Erfahrungen. Nur jeweils knapp zwei Prozent kamen eher schlecht oder schlecht zurecht. Besonders schön empfanden die Kinder und Jugendlichen das Wiedersehen mit Mitschülern und Lehrern, viele schätzten auch die geringere Schülerzahl in der Klasse aufgrund des Schichtbetriebs. Sehr häufig als positiv genannt wurde auch, dass der Lernstoff wieder von Angesicht zu Angesicht vermittelt wurde. Umgekehrt ärgerten sich die Schüler häufig darüber, dass gerade gute Freunde in der anderen Schichtgruppe waren und das Zustandekommen der Zeugnisnoten unklar war bzw. uneinheitlich gehandhabt wurde. Zum Teil genannt wurde auch gesteigerter Leistungsdruck, weil versucht wurde, möglichst viel Stoff in kurzer Zeit nachzuholen. Rund 55 Prozent der Befragten geben an, sich im Vergleich zur Home-Learning-Zeit besser bzw. etwas besser zu fühlen. Knapp jeder Fünfte fühlte sich (etwas) schlechter. Beim restlichen Viertel veränderte sich das Wohlbefinden nicht. Entscheidend dafür, ob man sich besser fühlte, war vor allem der Umstand, wie erfolgreich sich die Schüler bei der Erfüllung ihrer Aufgaben für die Schule wahrnahmen. Generell kamen die Schüler nach der Wiederöffnung der Schulen mit den schulischen Erfordernissen eher besser klar als in der Home-Learning-Phase. 40 Prozent gaben an, dass ihnen die meisten Aufgaben nun besser oder zumindest etwas besser gelingen. Bei 13 Prozent war das Gegenteil der Fall, knapp die Hälfte orteten keine Veränderung. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Lernorganisation. Aus dem Home-Learning “mitgenommen” haben die Schüler vor allem die Wichtigkeit von Lernorganisation für den Erfolg.

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