Gesundheitsministerium betont: Kein Lockdown in Vorbereitung

Merken
Gesundheitsministerium betont: Kein Lockdown in Vorbereitung

Das Gesundheitsministerium hat am Mittwoch die Behauptung von FPÖ-Chef Norbert Hoferzurückgewiesen, dass ein zweiter Lockdown ab 23. Oktober und damit noch vor dem Allerheiligen-Wochenende vorbereitet werde. Davon könne keine Rede sei, so eine Sprecherin auf APA-Anfrage im Ministerium.

Es handle sich um gezielt gestreute Gerüchte, meint man im Ministerium. Ein zweiter Lockdown sei nur dann vorgesehen, wenn das Gesundheitssystem vor dem Zusammenbruch stehe, und davon könne keine Rede sein. In erster Linie gehe es zurzeit um gezielte Maßnahmen (wie die vorverlegte Sperrstunde in der Gastronomie) dort, wo die Corona-Ampel die Notwendigkeit dafür aufzeige. Mit der jüngsten Covid-Gesetzesnovelle hätten die Länder die Möglichkeit dafür bekommen.

Auch Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) persönlich schließt den Lockdown aus, und zwar im aktuellen “Falter”. “Nein. Den wird es nicht geben”, sagte er dort.

Hofer hatte zuvor in einer Aussendung behauptet, “gut informierte Kreise im Umfeld der Kabinette” würden den 23. Oktober als Termin für einen zweiten Lockdown nennen.

Teilen auf:
Kommentare:
  1. GIUSEPPE PALERMO sagt:

    echt?????????????????

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Im Juni outete sich “Riverdale”-Star Lili Reinhart als bisexuell – nun enthüllt sie neue Details. In einem Interview mit “Flaunt” erzählte sie, dass sie schon im jungen Alter wusste, dass sie sich auch zu Frauen hingezogen fühlt. Dass sie sich mit ihrem Coming-out Zeit ließ, hat jedoch einen guten Grund: “Weil ich immer nur in heteronormativen Beziehungen war, wusste ich, dass es einfach für die Medien und andere Außenstehende sein würde, mir vorzuwerfen, dass ich das Ganze fake, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Damit wollte ich mich nicht auseinandersetzen. Aber für meine engen FreundInnen war meine Bisexualität nie ein Geheimnis.”

Lili Reinhart: "Ich wusste schon lange, dass ich auch auf Frauen stehe"

Nach mehreren anderen europäischen Ländern hat nun auch Rumänien wegen der hohen Coronavirus-Infektionszahlen Österreich auf seine “rote Liste” für Einreise gesetzt. Das beschloss die Regierung in Bukarest am späten Montagabend. Damit müssen Einreisende aus Österreich ab Mittwoch für 14 Tage in Quarantäne, ab dem achten Tag können sie einen PCR-Test durchführen lassen – fällt dieser negativ aus, wird ihre Quarantäne am zehnten Tag aufgehoben. Ausnahmen gelten für Reisende, die weniger als drei Tage in Rumänien bleiben. Für sie reicht bei der Einreise ein bis zu 48 Stunden alter PCR-Test. Die neuen Einreisebestimmungen Rumäniens richten sich auch gegen Spanien, Frankreich, Belgien, Großbritannien und dutzende weitere Länder – quasi für alle Staaten, deren Coronavirus-Inzidenzwert bei über 1,5 liegt. Wien, Vorarlberg und Tirol Der Krisenstab der rumänischen Regierung beschloss unterdessen auch zahlreiche Einreisebeschränkungen auf lokaler Ebene – etwa die Abriegelung von Ortschaften mit Infektionsclustern sowie die Schließung von Restaurants, Cafés und Kinos in Städten/Ortschaften mit hohen Fallzahlen u.a. auch in der Hauptstadt Bukarest, die schon seit Wochen die meisten täglichen Corona-Neuinfektionen (über 500) aufweist. Die täglichen Fallzahlen Rumänien sprengten in den vergangenen Wochen erstmals die 2000-Marke. Insgesamt haben sich in Rumänien seit Ausbruch der Pandemie 137.491 Personen (Stand von Montag) mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert, 108.526 sind inzwischen genesen, 5.048 erlagen den Folgen ihrer Infektion. Österreich verhängte bereits im Sommer eine Reisewarnung für Rumänien. Deutschland, Belgien und Slowenien setzten unterdessen Wien, Vorarlberg und Tirol bereits auf ihre “rote Liste”. Die Schweiz verhängte neben Wien auch gegen Niederösterreich und Oberösterreich eine Reisewarnung. Einschränkungen gibt es auch bei Einreisen in die Niederlande aus Wien und Innsbruck.

Rumänien verschärft Einreisebestimmungen für Österreich

Eine junge Frau ist in der Nacht auf Montag vor beziehungsweise in ihrer Wohnung von einem jungen Mann – die beiden kennen sich offenbar – niedergestochen und schwer verletzt worden.

Frau in Wels-Vogelweide niedergestochen und schwer verletzt

Zumindest für ein halbes Jahr sollen die tschechischen Grenzen geschlossen bleiben, sagte der Leiter des tschechischen Coronavirus-Krisenstabs, der Epidemiologe Roman Prymula. Ausländer dürfen aus-, aber nicht wieder einreisen. Ausnahmen für Berufspendler, auch LKW-Fahrer dürfen Grenzen passieren.

Tschechische Grenzen monatelang geschlossen