Gewalt gegen Kinder alarmiert

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Gewalt gegen Kinder alarmiert

Die Zahl der Kinder-Gefährdungsmeldungen ist in der Coronakrise in mehreren Bundesländern zurückgegangen. Aber “das ist eigentlich ein Alarmsignal”, sagte die Salzburger Kinderanwältin Andrea Holz-Dahrenstaedt im Ö1-Morgenjournal am Montag. Der Rückgang sei nicht darauf zurückzuführen, dass es weniger Gewalt gegen Kinder gebe, sondern “weil die schützenden Systeme wegefallen sind”.

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Seit dem Ausbruch der Corona-Krise und den Maßnahmen der Bundesregierung steigerte sich die Zahl der täglichen Mobilfunk-Minuten in Österreich auf mehr als 112 Millionen. Das ist vor allem auf den massiven Anstieg bei Telearbeit zurückzuführen.

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Die OMV-Kernaktionäre – die österreichische Staatsholding ÖBAG und der Staatsfonds der Vereinigten Arabischen Emirate, Mubadala – haben ihren Syndikatsvertrag für die nächsten zehn Jahre verlängert. Das gab die Österreichische Beteiligungs-AG heute (Donnerstag) bekannt. Die Vereinbarung wurde von ÖBAG-Chef Thomas Schmid und dem CEO der Mubadala Petroleum and Petrochemicals Holding, Mussabeh Al Kaabi, in einer virtuellen Sitzung unterzeichnet. Damit werde die seit 1994 bestehende Partnerschaft zwischen Österreich und Abu Dhabi erweitert, heißt es in der Mitteilung. Der Inhalt des Syndikatsvertrages wird geheim gehalten. Modernisierung Zuletzt war der OMV-Syndikatsvertrag im Jahr 2016 zwischen der damaligen österreichischen Staatsholding ÖBIB und der IPIC (International Petroleum Investment Company) verlängert und “modernisiert” worden, wie es damals hieß – und zwar “auf unbestimmte Zeit”, tatsächlich hätte es aber in eineinhalb Jahren eine Ausstiegsmöglichkeit aus dem Vertrag gegeben. Nun binden sich die beiden OMV-Kernaktionäre für ein weiteres Jahrzehnt aneinander, um damit Stabilität zu signalisieren – zumal es nach dem Borealis-Deal Vermutungen gab, Abu Dhabi könnte auch einen Rückzug aus der OMV planen. Sicherheit für Standort “In Krisenzeiten sind stabile Aktionärsstrukturen entscheidend, wenn es um die Sicherung von globalen Unternehmen wie der OMV geht”, sagte ÖBAG-Chef Schmid laut Mitteilung. “Daher ist die Fortsetzung dieser Zusammenarbeit ein großer Erfolg für den Wirtschaftsstandort Österreich.” Die OMV “bleibt ein starker und wichtiger Teil unseres Portfolios”, betonte auch Mubadala-Chef Al Kaabi. Die Mubadala Investment Company hält über ihre Tochter Mubadala Petroleum and Petrochemicals Holding Company 24,5 Prozent der OMV-Anteile. Der ÖBAG gehören 31,5 Prozent der OMV. Die ÖBAG hält derzeit elf staatliche Beteiligungen mit einem Gesamtwert von rund 19,4 Mrd. Euro: OMV, Post, Telekom Austria, Casinos, BIG, APK Pensionskasse, GBK-Bergbau, IMIB, Schoeller-Bleckmann und Fimbag. Der Verbund wird von der ÖBAG für das Finanzministerium gemanagt.

OMV-Syndikat: ÖBAG und Abu Dhabi verlängern Zusammenarbeit

Die weitverbreitete Faustregel zum Alter von Hunden, wonach ein Jahr in etwa sieben Menschenjahren entspricht, halten US-Forscher für unpräzise. Erbgutanalysen zufolge altern die Vierbeiner nämlich nicht in einem konstant schnelleren Tempo als ihre Herrchen, schreiben Trey Ideker von der University of California San Diego und sein Team im Fachjournal “Cell Systems”. Stattdessen altern junge Hunde besonders rasch im Vergleich zum Menschen, später verlangsamt sich der Alterungsprozess dann aber. Statt der einfachen 7-Jahre-Faustregel schlagen die Forscher aufgrund ihrer Untersuchungen an 104 Labrador Retrievern eine etwas kompliziertere Formel vor: “Menschenalter = 16 ln(Hundealter) + 31”. Demnach wäre ein einjähriger Hund altersmäßig nicht mit einem sieben, sondern mit einem 31 Jahre alten Menschen vergleichbar, ein vier Jahre alter Hund mit einem 53 Jahre alten Menschen. Mit neun hätte ein Hund dann das vergleichbare Menschenalter von 66 Jahren erreicht. Bei ihrer Analyse konzentrierten sich die Forscher auf winzige Veränderungen der DNA. Diese zahlreich vorkommenden DNA-Methylierungen gibt es sowohl beim Menschen als auch bei Hunden. Die Methylierungen bilden bestimmte Muster im Erbgut, die auf die Lebensphase eines Individuums schließen lassen. Das machten sich die Forscher zunutze und stellten einen Zusammenhang zwischen den altersabhängigen Mustern bei Hunden und denen bei Menschen her. Aus ihren Ergebnissen leiteten sie die neue Formel ab. Es sei wichtig, den Alterungsprozess von Hunden besser zu verstehen, sagte Ideker laut Pressemitteilung seiner Universität. So nutzten Tierärzte oft noch die alte 7-Jahre-Faustregel und machen davon diagnostische und therapeutische Entscheidungen abhängig. Es müsse aber noch weitere Untersuchungen geben, schreiben die Forscher. So sei die neue Formel nur auf Grundlage der untersuchten Labrador Retriever entstanden. Für andere Hunderassen, die eine niedrigere oder höhere Lebenserwartung haben, könnte die Formel abweichen. Seinen eigenen Hund sehe er jetzt mit anderen Augen, sagte Ideker. “Ich habe eine sechs Jahre alte Hündin. Sie geht noch mit mir joggen, aber ich realisiere jetzt, dass sie vielleicht doch nicht mehr ganz so jung ist, wie ich dachte.”

1 Hundejahr = 7 Menschenjahre? Forscher widersprechen

Das österreichische Schwimm-Team nimmt nach dem ersten Tag des Vierländerkampfs mit Ungarn, Polen und Tschechien in Budapest den dritten Rang ein. Felix Auböck in 1:46,64 Minuten über 200 m Kraul und Valentin Bayer über 100 m Brust in 1:00,27 gelangen bei ihren Siegen OSV-Rekorde. Für den dritten OSV-Erfolg am Freitag sorgte Caroline Pilhatsch über 50 m Rücken in 28,03 Sekunden. Der Ende April aus den USA zurückgekehrte Auböck hat über 800 m schon das Olympia-Limit erreicht. Am Freitag verbesserte er über 200 m Kraul seinen Landesrekord von den Sommerspielen in Rio 2016 um 0,60 Sekunden auf 1:46,64 Minuten. Um die Olympianorm geht es erstmals nach der Corona-Pause wieder bei den Staatsmeisterschaften ab 1. August in Graz. In Budapest blieb der 23-Jährige schon einmal 0,38 Sekunden unter der Norm und gewann vor 200-m-Delfin-Weltmeister Christof Milak (HUN). “Dass es so gut läuft und gleich mit österreichischem Rekord, hätte ich nicht gedacht”, sagte Auböck. “Es ist sehr erfreulich, dass ich auch unter der Olympia-Norm war.” Bayer löste mit dem Sieg über 100 m Brust in 1:00,27 Minuten vor Olympia-Teilnehmer Christopher Rothbauer (1:01,65) diesen als OSV-Rekordhalter ab. Er blieb 0,26 Sekunden unter der bisherigen Rekordmarke und verbesserte seine persönliche Bestleistung um nicht weniger als 0,56 Sekunden. “Es war ein überraschend gutes Rennen”, meinte der Brustlagen-Spezialist. “Aber es hat alles extrem gut gepasst, darauf kann man aufbauen.” Für einen weiteren OSV-Sieg sorgte Caroline Pilhatsch über 50 m Rücken in 28,03 Sekunden. Die für die Olympischen Spiele in Tokio bereits qualifizierte Marlene Kahler wurde über 200 m Kraul in persönlicher Bestzeit von 1:59,76 Minuten sowie über 1.500 m Kraul in 16:36,83 Minuten jeweils Zweite. Gastgeber Ungarn führte nach dem ersten Tag mit 156 Punkten vor Polen (138) und Österreich (130). Das OSV-Aufgebot hatte nach acht der 13 Rennen des Tages geführt, über 100 m Delfin und 400 m Lagen gab es aber keine Spitzenplätze mehr.

Schwimm-Rekorde von Auböck und Bayer in Budapest