Grafik: Covid-19-Kranke in den Spitälern

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Bei 25,6 Prozent von 161.695 Bürgern in der Lombardei getesteten Bürgern sind Antikörper gegen das neuartige Coronavirus nachgewiesen worden. Bei 102.329 untersuchten Mitarbeitern im Gesundheitswesen lag die Quote dagegen bei rund zwölf Prozent, teilten die lombardischen Regionalbehörden am Freitag mit. Die Lombardei war von dem Ausbruch in Italien besonders schwer betroffen. 150.000 Menschen sollen italienweit Antikörper-Tests bekommen. Bisher haben sich 28.000 Italiener diesen Testungen unterzogen, 41.000 meldeten sich für Antikörper-Tests an. Der für den Coronavirus-Notstand zuständige Regierungskommissar Domenico Arcuri rief am Freitag weitere Bürger auf, sich dem Test zu unterziehen. Ab dem kommenden Montag wird in ganz Italien die Warn-App “Immuni” im Kampf gegen die Corona-Pandemie aktiv sein. Die Anwendung auf dem Smartphone soll Bürgern einen Hinweis senden, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Die kostenlose App, die ein Mailänder Unternehmen entwickelt hat, wurde diese Woche in vier italienischen Regionen getestet.

In der Lombardei haben 25 Prozent der Bürger Antikörper

Nach der mutmaßlichen Vergewaltigung einer 16-Jährigen durch rund 30 Männer sind in ganz Israel Menschen zur Unterstützung des Mädchens auf die Straßen gegangen. Medienberichten zufolge gab es am Donnerstagabend Veranstaltungen an mehr als 30 Orten im ganzen Land mit tausenden Teilnehmern. Sie riefen Sprüche wie “Du bist nicht allein”. Die mutmaßliche Gruppenvergewaltigung in der Küstenstadt Eilat hat in Israel Zorn und Entsetzen ausgelöst. Nach Medienberichten soll die 16-Jährige dort mit einer Freundin auf Urlaub gewesen sein. Gemeinsam mit Bekannten der Freundin hätten die beiden Alkohol getrunken. Als die 16-Jährige in einem Hotelzimmer auf die Toilette gegangen sei, soll es dort Ende vergangener Woche zu der Tat gekommen sein. Die genauen Umstände waren unklar. Mehrere Verdächtige sollen festgenommen worden sein. Die Rede ist auch von Videoaufnahmen der Tat. Die Polizei bildete den Berichten zufolge eine Sonderkommission. Nähere Angaben machte sie aber bisher nicht. Die Nachrichtenseite “ynet” zitierte die Anwältin eines Tatverdächtigen mit der Behauptung, die Jugendliche habe “die Männer herbeigerufen”. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu nannte den Fall “erschütternd” und ein “Verbrechen gegen die Menschlichkeit”. Er forderte ein hartes Vorgehen gegen die mutmaßlichen Täter.

Gruppenvergewaltigung von 16-Jähriger: Proteste in Israel

Die im Corona-Lockdown angebotene Sonderbetreuungszeit für Eltern könnte verlängert werden. Arbeits- und Familienministerin Christine Aschbacher (ÖVP) setzt sich “dafür ein, dass sie auch für den Herbst möglich bleibt”, sagt sie im “Presse”-Interview (Mittwoch-Ausgabe). Die Maßnahme läuft nach aktuellem Stand Ende September aus. Der Ruf nach Verlängerung war angesichts des nahenden Schulbeginns bereits zu hören. So forderte Ingrid Moritz von der Arbeiterkammer Wien unter Hinweis auf bei roter Ampel drohende Schul- oder Kindergartenschließungen, Eltern weiter diese Möglichkeit zu geben. Sie plädierte aber für 100 statt bisher 30 Prozent Refundierung an den Arbeitgeber und einen Rechtsanspruch für die Eltern. Nach dem bisherigen Modell konnten Arbeitnehmer nur wenn der Dienstgeber zustimmt drei Wochen freinehmen, wenn sie wegen Schul- und Kindergartenschließungen keine Möglichkeit zur Betreuung von Kindern oder Behinderten haben. Ein Drittel der Lohnkosten übernahm der Staat. Ausgenommen waren u.a. öffentlich Bedienstete und freie Dienstnehmer. Keinen rechtlichen Druck machen will Aschbacher für die verstärkte Beteiligung der Väter an der Kinderbetreuung. Sie appellierte “an die Eigenverantwortung und Partnerschaftlichkeit” und verwies – etwa auch in Sachen Karenz – auf das Prinzip der Wahlfreiheit. Auch die Verankerung eines Rechts auf Home-Office lehnt sie ab. “Wir sind für Lösungen auf der Betriebsvereinbarungsebene”, erteilte sie der Forderung nach einem Rechtsanspruch eine Absage.

Aschbacher will Sonderbetreuungszeit für Eltern verlängern

Die britische Modedesignerin Vivienne Westwood hat am Dienstag in einem riesigen Vogelkäfig vor einem Londoner Gericht die Freilassung von Wikileaks-Gründer Julian Assange gefordert. “Ich bin Julian Assange” stand auf dem Käfig, in dem die 79-Jährige im knallgelben Outfit saß, um einem Kanarienvogel ähnlich zu sehen. Westwood beschimpfte die USA als korruptestes Land der Welt. Umringt war sie von Demonstranten, die in Sprechchören riefen “Lasst Julian Assange frei”. Der Protest war von ihrem Sohn Joe Corre organisiert worden. Der gebürtige Australier Assange (49) sitzt seit etwa einem Jahr im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh Prison im Südosten der Hauptstadt. Ihm droht die Ausweisung in die USA. Die US-Justiz wirft ihm vor, der Whistleblowerin Chelsea Manning geholfen zu haben, geheimes Material von US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan zu veröffentlichen. Dabei soll Washington zufolge insbesondere die Sicherheit von US-Informanten aufs Spiel gesetzt worden sein. Bei einer Verurteilung in allen Anklagepunkten drohen Assange bis zu 175 Jahre Haft. Assange bestreitet die Vorwürfe. Die Wikileaks-Enthüllungen hatten auch zur Aufdeckung von Kriegsverbrechen durch US-Soldaten geführt.Assange hatte sich aus Angst vor einer Auslieferung an die USA 2012 in die ecuadorianische Botschaft in London geflüchtet. Damals lag gegen ihn ein europäischer Haftbefehl wegen Vergewaltigungsvorwürfen in Schweden vor. Die Ermittlungen wurden jedoch später eingestellt. Die britische Polizei verhaftete Assange im April 2019, weil er mit der Flucht in die Botschaft gegen Kautionsauflagen verstoßen hatte. Im Mai 2019 wurde er zu einer Haftstrafe von 50 Wochen verurteilt. Wegen des Auslieferungsantrags der USA ist er immer noch im Gefängnis. Prozesstermine sind auch für September anberaumt.

Designerin Westwood demonstriert für Assange im Vogelkäfig

Es gelte “keine Reisewarnung (höchste Stufe 6 bei den Sicherheitsstufen, Anm.) für die ganze Welt”, die sechsstufigen Reisehinweise für Österreicher, die ins Ausland wollen, seien aber allgemein im Zuge der Corona-Krise hinaufgesetzt worden, hieß es am Montag aus dem Außenministerium auf Anfrage der APA. Eine Reisewarnung gilt für 29 Staaten. Doch selbst für diese gebe es kein Reiseverbot. “Das Außenministerium rät aber dringlichst von jeglichen Reisen ab”, betonte das Ministerium u.a. mit Verweis auf stark begrenzten Möglichkeiten, Österreicher im Notfall nach Hause zurückholen zu können.

Reisewarnungen für 29 Staaten, aber kein Reiseverbot

Die Feuerwehr wurde Dienstagmittag zu einem Heckenbrand nach Weißkirchen an der Traun (Bezirk Wels-Land) alarmiert.

Brand einer Thujenhecke in Weißkirchen an der Traun