Grenzübergänge zu Tschechien, Slowakei und Ungarn werden geöffnet

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Grenzübergänge zu Tschechien, Slowakei und Ungarn werden geöffnet

Ab Sonntag 0.00 Uhr werden neben Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz auch die bisher geschlossenen Grenzübergänge zu Tschechien, Slowakei und Ungarn wieder geöffnet, teilte das Innenministerium am Samstag in einer Aussendung mit. Damit werde der freie Personen- und Warenverkehr erleichtert und die Situation insbesondere für Pendler und Menschen im grenznahen Raum verbessert.

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Indien ist mit fast 700.000 Coronavirus-Infektionsfällen auf Platz drei der weltweit am stärksten betroffenen Länder gerückt. Wie das Gesundheitsministerium am Montag mitteilte, wurden binnen 24 Stunden rund 24.000 weitere Infektionen gezählt. Die Zahl stieg damit auf 697.358. Der Subkontinent überholte damit Russland, wo mehr als 681.000 Fälle registriert wurden. Die Zahlen in Indien steigen schneller an, seit die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie deutlich gelockert wurden, um die Wirtschaft anzukurbeln. Während des strikten Lockdowns waren Millionen Menschen arbeitslos geworden, viele hatten Angst zu verhungern. Am stärksten betroffen sind die indischen Metropolen: Neu Delhi und Mumbai zählten beide rund 100.000 Infektionsfälle. In der Hauptstadt starben rund 3.000 Menschen, in Mumbai fast 5.000. Inzwischen werden Neu Delhi die Krankenhausbetten knapp. Die Regierung lässt temporäre Corona-Krankenhäuser einrichten – unter anderem in Zügen, Hotels und in einem großen Zentrum, in dem 10.000 Betten aus Karton stehen. Insgesamt starben in Indien nach offiziellen Angaben bisher 19.963 Menschen an dem Virus und damit deutlich weniger als in vielen anderen stark betroffenen Staaten. Die Vereinigten Staaten zählten 129.891 Tote und damit die meisten weltweit, gefolgt von Brasilien mit 64.867.

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In Japan könnte der in der Coronakrise verhängte Notstand für die Hauptstadt Tokio und ihr Umland in der kommenden Woche aufgehoben werden. Ministerpräsident Shinzo Abe sagte am Donnerstag, derzeit würden die Regelungen in Tokio, Hokkaido und anderen Regionen weiter gelten. Am Montag werde seine Regierung mit Experten über die Lage beraten. “Sollte die derzeitige Lage andauern, ist es möglich, den Notstand zu beenden.”  

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“Es ist bekannt, dass die PCR-Tests eine gewisse Fehlerquote haben und damit auch falsch-positive Ergebnisse produzieren”, erklärte Ralph Denk, Teamchef des deutschen Rad-Rennstalls Bora-hansgrohe und fordert die Möglichkeit eines B-Tests sowie zertifizierte Labore. Denn nach zwei positiven Tests kommt das Tour-Aus für ein Team. Die Bora-Equipe war am Dienstag beim Bretagne Classic selbst Leidtragende eines wohl falschen Testergebnisses eines Fahrers gewesen. Die gesamte Mannschaft wurde vom Start zurückgezogen – ein Nachtest erwies sich jedoch als negativ. Bei der am Samstag startenden Tour, dem wichtigsten Rennen des Jahres, hätte ein falsches Testresultat noch gravierendere Folgen. Denk fordert zweiten Test “Wir brauchen Sicherheit, was die Testverfahren und Strategie angeht. Haben wir das nicht, werden wir bald sehr ernste Probleme bekommen, denn wer will schon als seriöses Unternehmen in ein Lotteriespiel investieren. Ich denke, hier muss man umgehend nachjustieren“, erklärte Denk in einer Team-Aussendung. Tour-Veranstalter A.S.O. hat angekündigt, dass ein Team bei zwei positiven Tests innerhalb von sieben Tagen – alle Betreuer eingeschlossen – von der dreiwöchigen Rundfahrt ausgeschlossen wird. Denk fordert wie bei den Anti-Dopingtests die Möglichkeit einer Überprüfung durch einen zweiten Test. “In der aktuellen Teststrategie der UCI fehlt diese Absicherung völlig”, ärgerte sich der Bayer und sprach sich bei der Testauswertung für zertifizierte Labore aus. “Es geht hier um Sportler, die sich Wochen und Monate auf ein Rennen vorbereiten und dann vielleicht wegen eines falschen Befundes nicht starten dürfen. Es geht aber auch um Präsenz in den Medien, also Werbewert, auf dem die Engagements unserer Sponsoren basieren.” Die Gesundheit aller Beteiligten müsse im Vordergrund stehen. “Aber es kann nicht sein, dass auf alle anderen Aspekte keinerlei Rücksicht genommen wird”, meinte Denk.

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