Große Verunsicherung bei chronisch Kranken

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Große Verunsicherung bei chronisch Kranken

Eine gesetzliche Regelung zum besonderen Schutz von Risikogruppen bzw. -Patienten in der Coronavirus-Krise ist noch ausständig, wird erst für die erste Mai-Hälfte erwartet. Nachdem die Maßnahme hinsichtlich dieser gefährdeten Personen von der Bundesregierung bereits Ende März angekündigt worden war, herrscht im Kreis der potenziell Betroffenen Unsicherheit, es gibt etliche Fragen.

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Im Mutter-Kind-Pass vorgeschriebene Untersuchungen können angesichts der Corona-Krise verschoben werden, ohne dass es zu einer Kürzung des Kinderbetreuungsgeldes kommt. “Die regelmäßigen Untersuchungen sind wichtig”, betonte Arbeits- und Familienministerin Christine Aschbacheram Mittwoch. Es müsse aktuell aber abgewogen werden, ob die Untersuchung notwendig ist oder ob es besser ist, zuhause zu bleiben. Die individuelle Situation solle aber mit dem Arzt besprochen werden. “Sollte derzeit ein vorgesehener Termin versäumt werden, hat das keine Auswirkungen auf das Kinderbetreuungsgeld”, so Aschbacher.

Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen können verschoben werden

Die Einsatzkräfte standen Donnerstagfrüh in einem Mehrparteienwohnhaus in Wels-Vogelweide im Einsatz, nachdem in einer Wohnung Kochgut angebrannt ist.

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Ampel-Chaos und steigende Infektionszahlen – Gesundheitsminister sieht “erste Lage”, das Land befinde sich jetzt an einer wichtigen “Weggabelung”. Die Regierung hat sich nach dem Ministerrat zu Wort gemeldet, um einen Überblick über die aktuelle Corona-Lage und mögliche weitere Maßnahmen zu geben. Wenn bei Feiern in den eigenen vier Wänden die Corona-Regel missachtet werden, hat der Staat keine Handhabe. Bei Partys in geschlossener Gesellschaft denkt die Regierung über die Einführung einer Sperrstunde nach. Außenminister Alexander Schallenberg bergann und verkündete, dass sich der Ministerrat darauf geeinigt hat, die Hilfe für Flüchtlinge vor Ort in Griechenland auf zwei Millionen Euro zu erhöhen. “Wir helfen effizient und wir helfen vor Ort.” Der Innenminister werde heute vor Ort Hilfsgüter verteilen. Auch der Auslandskatastrophenfond werde deutlich auf gestockt, nämlich von 25 auf 50 Millionen Euro. Damit helfe man “verantwortungsvoll, konkret und ohne Populismus”. Laut Schallenberg sei die Reisewarnung aus Deutschland noch nicht offiziell ausgegeben worden, dazu werde es aber im Laufe des Nachmittags wohl kommen. Informationen über weitere Reisewarnungen für Österreich habe er aktuell keine. Anschober: Sorge über aktuelle Entwicklung Gesundheitsminister Rudolf Anschober gab anschließend einen Überblick über die aktuellen Corona-Zahlen. “Was mich mit großer Sorge erfüllt”: Man sei aktuell bei 32-35 Jahren bei den positiven Fällen, die dafür sorgt, dass es weniger Hospitalisierungen gibt. “Jetzt merken wir erstmals, dass auch wieder die Zahl der Hospitalisierungen steigt und das macht uns Sorgen.” Nun befinde man sich in einer Schlüsselsituation, “an einer Weggabelung, an der wir stehen”. Eine Prognose zeige, dass sich die Infektionszahlen auf dem aktuellen Niveau einpendeln können. Aber eine andere sehe mögliche Neuinfektionen pro Tag in der Höhe von 1.500 vorher. Nun müsse man alles tun, damit sich die zweite nicht bewahrheitet. Nur so habe man “gute Chancen”, einen zweiten Lockdown zu verhindern. Denn: “Die aktuellen Zahlen sind deutlich zu hoch.” Bei Großveranstaltungen und bei Ansteckungen bei privaten Veranstaltungen “haben wir ein Problem”, so Anschober. Hier müsse es Obergrenzen geben. Zudem sei es nun essenziell, dass die Bereiche der Risikogruppe geschützt werden, “damit wir das Überspringen von jüngeren Infizierten zu Älteren, die gefährdet sind, verhindern”. “Mehr Risikobewusstsein” In einer Videokonferenz am Mittwochvormittag mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Vizekanzler Werner Kogler (Grüne), Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne), Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) und Vertreter der von Ampel-Orange betroffenen Regionen habe man über die derzeitige Situation beraten. Das Gespräch sei laut Anschober sehr gut und konstruktiv verlaufen. Anschober verteidigte die Corona-Ampel erneut, diese sei ein wichtiges Werkzeug. Entscheidend sei weiterhin das Einhalten der Hygienemaßnahmen, Abstandsregeln und Maskenvorschriften. Es brauche jedoch “wieder mehr Risikobewusstsein”, man müsse Verantwortung für sich und andere übernehmen. Zudem müssen in orangen Regionen die Screening-Programme ausgeweitet werden.

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