Großlieferungen von Schutzausrüstung

Merken
Großlieferungen von Schutzausrüstung

Ab dem Wochenende sollen die ersten Großlieferungen von Schutzausrüstung in Österreich eintreffen. Wie das Gesundheitsministerium am Freitag auf Anfrage mitteilte, sollen bis Samstag elf Millionen Handschuhe, zwei Millionen FFP2- und FFP3-Masken im Land sein. Dazu kommen 1.500 Liter Desinfektionsmittel, die ab nun jede Woche geliefert werden sollen. Am Montag sollen Schutzanzüge kommen.

Der Bund sei vor drei Wochen in die Großbeschaffung eingestiegen, “um akute Versorgungsprobleme zu vermeiden”. Der Ankauf sei nach der offensiven Beschaffung Chinas, als dort die Corona-Krise ausbrach, und nachfolgenden Exportverboten Frankreichs und Deutschlands zum Stillstand gekommen. Zuvor hatten Spitäler, Ärztekammern und andere ihren Bedarf direkt bei Produzenten von Schutzkleidung gedeckt. Das Material kam in vielen Fällen aus Deutschland.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Österreich bietet Griechenland weiterhin Unterstützung beim Schutz der EU-Außengrenze an und stellt zwei Millionen Euro für die Versorgung von Flüchtlingen zur Verfügung. Das sagte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) bei seinem Besuch in Athen am Dienstag, wo er den griechischen Premier Kyriakos Mitsotakis sowie Bürgerschutzminister Michalis Chrysochoidisund Migrationsminister Notis Mitarachi traf. “Österreich und Griechenland sind starke Partner im Kampf gegen illegale Migration und organisierte Kriminalität. Wir sind Verbündete, wenn es um die Sicherheit unserer Staaten und Europas geht. Wir haben eine besondere Beziehung, wir haben eine Sicherheitspartnerschaft aufgebaut”, sagte Nehammer nach einem Arbeitsgespräch mit dem Bürgerschutzminister. “Als Griechenland bedrängt wurde und die gesamte EU von der Türkei erpresst wurde und Menschen mit falschen Versprechungen an die griechisch-türkische Grenze gebracht wurden, gab es für mich keinen Zweifel, dass wir zusammenzustehen.” “EU lebt von Taten” Österreich hatte die griechische Grenzpolizei mit zehn Cobra-Beamten, Drohnen und einem gepanzerten Fahrzeug beim Schutz der Grenze unterstützt, als der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Ende Februar die Grenzen seines Landes zur EU für offen erklärt hatte und tausende Flüchtlinge zur griechischen Grenze marschieren ließ. Das führte zu Zusammenstößen im Grenzgebiet. “Die EU lebt nicht von Worten, sondern von Taten. Es ging um das klare Zeichen, dass wir niemanden alleine lassen. Wir stehen zusammen. Wir gehören zusammen. Wenn wir die griechische Grenzen schützen, schützen wir die österreichische Grenze”, so Nehammer, der davor warnte, dass die Türkei erneut den Druck erhöhe. Europa sei daher neuerlich gefordert, Griechenland zur Seite zu stehen und zu zeigen, “dass wir eine Wertegemeinschaft sind und kein EU-Außengrenzland alleine lassen.” Wann immer es notwendig sei, werde Österreich wieder mit Cobra-Beamten an der Grenze stehen, so der Innenminister. Zwei Millionen Euro für Versorgung Zudem werde Österreich zwei Millionen Euro unter anderem für die medizinische Versorgung von Flüchtlingen in Griechenland über das UNO-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) zur Verfügung stellen. Und man arbeite auch bei der Rückführung von Migranten in ihre Heimatländer zusammen, kündigte Nehammer an. Demnächst würden zwei Charterflüge aus Österreich gemeinsam mit Griechenland starten. Dem mehrmaligen Appell Griechenlands an die restlichen EU-Staaten, Geflüchtete – vor allem Minderjährige – aus den völlig überfüllten Camps auf den Ostägäis-Inseln aufzunehmen, ist Österreich allerdings nicht gefolgt. Die ÖVP lehnte dies bisher strikt ab. Der griechische Amtskollege Nehammers bedankte sich bei Österreich für die Unterstützung und sparte dabei auch nicht mit Pathos: “Die Hilfe Österreichs war von großer Bedeutung und Wichtigkeit. Wir haben als Europäer zusammengehalten und gemeinsam unser Vaterland und die europäischen Werte verteidigt. Wir haben gemeinsam eine neue Seite europäischer Geschichte aufgeschlagen.”

Nehammer sichert Griechenland Unterstützung zu

Der frühere freiheitliche Spitzenpolitiker Johann Gudenus geht auf Konfrontationskurs mit seinem einstigen Parteichef Heinz-Christian Strache, der ebenfalls wegen des Ibiza-Videos zurückgetreten war. Strache sei von Anfang an über die angebliche Oligarchin informiert gewesen und am Laufenden gehalten worden, sagte Gudenus zur APA. Für Treffen in Wien habe Strache lediglich keine Zeit gehabt. “Wenn Strache davon spricht, er hätte keine Ahnung von Absprachen vor dem Treffen auf Ibiza gehabt, dann stimmt das auch so, denn es gab keine Absprachen”, meint Gudenus. “Was er jedoch verdrängt, ist die Tatsache, dass ich ihn über die Existenz der angeblichen Oligarchin und ihr Vorhaben, in Österreich ihr Geld zu investieren, selbstverständlich von Anfang an informiert und am Laufenden gehalten hatte.” Beinahe täglich hätten Personen Gudenus gebeten, sie mit Strache zusammenzubringen, so der ehemalige FPÖ-Klubchef. Bei den mit der angeblichen Oligarchin angedachten Investitionsideen “war dies selbstverständlich, ihn zu unterrichten. Und er wollte solche Leute auch immer kennenlernen”. Auch von Treffen in Wien sei Strache informiert gewesen, hätte aber keine Zeit gehabt. Am Abend auf Ibiza habe er darüber gesprochen, bereits über Einiges Bescheid zu wissen. Zu Straches Aussagen, er sei über Treffen im Vorfeld nicht informiert gewesen, meint Gudenus: “Ich denke, dass er unter anderem deshalb nicht darüber glücklich ist, dass das Ibiza-Video aufgetaucht ist, weil dann sein falsches Konstrukt, ich hätte an der Falle mitgewirkt, zusammenbricht, und auch er endlich einsehen und zugestehen müsste, dass wir beide in die Falle gelockt wurden.” Nicht weiter kommentieren wollte Gudenus die aufgetauchten Fotos, die ihn beim angeblichen Drogenkonsum zeigen sollen und dass er damit möglicherweise erpresst worden sei. Er verwies abermals auf den Schutz des höchstpersönlichen Lebensbereiches und kritisiert die Veröffentlichung des sichergestellten Materials in den Medien. Abermals betont er, dass ein Verfahren gegen ihn auf Grundlage des Suchtmittelgesetzes eingestellt worden sei.

Gudenus: Strache von Anfang an über "Oligarchin" informiert

Derzeit findet rund um den Wiener Schwedenplatz ein Großeinsatz der Polizei statt. Kurz nach 20.00 Uhr waren laut Augenzeugen etliche Schüsse zu hören. Das Innenministerium sprach gegenüber der APA entweder von einem Terroranschlag oder einem Amoklauf. Ein Täter soll tot sein, ein weiterer befand sich möglicherweise auf der Flucht. „Falter“-Chefredakteur Florian Klenk hatte zuvor auf Twitter unter Berufung auf das Innenministerium, dass es einen Angriff auf die Synagoge in der Seitenstettengasse gegeben habe, relativierte das aber in einem weiteren tweet. Oskar Deutsch, der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, schrieb auf Twitter, dass unklar sei, ob der Stadttempel eines der Ziele gewesen sei. Die Synagoge in der Seitenstettengasse sei zum Zeitpunkt der Schüsse bereits geschlossen gewesen. Das Gebiet wurde großräumig abgesperrt. Die Polizei bittet, das Gebiet zu meiden. Die Lage ist derzeit unübersichtlich, möglicherweise sind der oder die Angreifer noch auf der Flucht.

Wiener City: Weiter unklare Lage nach Schüssen

Ein schwere Verkehrsunfall hat sich Montagnachmittag auf der Innkreisautobahn in Fahrtrichtung Passau bei Wels-Oberthan ereignet.

Kleintransporter nach Unfall auf Innkreisautobahn bei Wels-Oberthan umgestürzt

Der Wochenmarkt in Wels hat auch weiterhin Mittwoch und Samstag geöffnet. Das Angebot frische regionale Produkte zu kaufen nehmen auch viele in Anspruch.

Welser Markt

Der Schotte besiegte am Samstag (Ortszeit) bei dem in New York ausgetragenen Turnier von Cincinnati den US-Amerikaner Frances Tiafoemit 7:6(6), 3:6, 6:1. Es war sein erstes Einzel auf der Tour in diesem Jahr. Der 33-Jährige hat das Masters-1000-Event 2008 und 2011 bereits gewonnen. Andy Murray, der in den vergangenen Jahren zweimal an der Hüfte operiert werden musste und immer wieder Spielpausen einlegte, bekommt es nun mit dem Deutschen Alexander Zverev zu tun. Möglich ist für einen der beiden laut Auslosung ein Viertelfinalduell mit dem Österreicher Dominic Thiem.

Tiafoe geschlagen! Andy Murray kehrt mit Sieg zurück