Großveranstaltungen bis 31. August nicht möglich

Merken
Großveranstaltungen bis 31. August nicht möglich

Nachdem es bereits zu einer schrittweisen Öffnung der Geschäfte gekommen ist, soll auch das Kulturleben in den kommenden Wochen langsam wieder anlaufen. Konkret sollen Mitte Mai Museen und “Orte der Präsentation im künstlerisch-kulturellen Bereich” wieder öffnen können, sagte Vizekanzler und Kulturminister Werner Kogler (Grüne).

Teilen auf:
Kommentare:
  1. GIUSEPPE PALERMO sagt:

    mamma mia : Ich bin ohne arbeit

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Im Schnitt stehen jedem Schüler und jeder Schülerin (10. Schulstufe) 1,3 Computer für Unterrichtszwecke zur Verfügung. Im Durchschnitt der OECD-Länder sind es 0,8 Geräte. Das zeigt die Spezialauswertung der PISA-Studie 2018 „Effective Policies, Successful Schools“. Um die Digitalisierung weiter voranzutreiben, setzt das Bildungsministerium derzeit den 8-Punkte-Plan zur Digitalisierung um. Im Sommer bildeten sich rund 10.000 Lehrkräfte mit dem digitalen Weiterbildungsprogramm MOOC fort, um sich auf mögliche Phasen des Distance Learnings vorzubereiten. 2021 werden alle fünften und sechsten Schulstufen mit digitalen Endgeräten ausgestattet. Auch das Portal Digitale Schule wird derzeit auf den Weg gebracht. Bildungsminister Heinz Faßmann dazu: „Dass die OECD Österreich ein gutes Zeugnis ausstellt, freut mich, ist für mich aber kein Grund mich auszuruhen. Mit der Umsetzung des 8-Punkte-Plans treiben wir die Digitalisierung in den österreichischen Schulen weiter voran. Wir schaffen das Schulbuch nicht ab, sondern ergänzen die Kulturtechniken durch eine weitere.“ Ein weiteres Thema der Studie ist das Unterstützungspersonal an Österreichs Schulen. In diesem Bereich werden Lehrkräfte noch zu oft abgezogen, um organisatorische Aufgaben zu erledigen. Das Bildungs-und das Arbeitsministerium haben darauf bereits reagiert. Bis zu 1.000 Langzeitsarbeitslose entlasten die Pflichtschulen bei Verwaltungstätigkeiten. Arbeitsministerin Christine Aschbacher sagt: „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben den Arbeitsmarkt massiv getroffen und viele Arbeitsplätze gefährdet. Aus diesem Grund haben wir gemeinsam ein Modell entwickelt, um Langzeitarbeitslose, benachteilige Personen am Arbeitsmarkt oder Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger für den administrativen Einsatz in Schulen fit zu machen. Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen in dieser herausfordernden Zeit und geben arbeitssuchenden Menschen eine Perspektive am Arbeitsmarkt.“

Österreichs Schulen sind digital gut ausgestattet

Cam Newton, der ehemals wertvollste Spieler (MVP/2015) der National Football League (NFL), steht vor einem Wechsel zu den New England Patriots. Der 31-jährige Quarterback habe einen Einjahresvertrag beim sechsfachen Super-Bowl-Champion unterschrieben, berichtete der US-Sportsender ESPN am Montag. Newton, der bis März bei den Carolina Panthers unter Vertrag stand, soll den zu den Tampa Bay Buccaneers abgewanderten 42-jährigen Superstar Tom Brady ersetzen. Brady hatte die Patriots zu allen sechs NFL-Titeln (2002, 2004, 2005, 2015, 2017 und 2019) geführt. Cam Newton, der im Draft 2011 als Erster ausgewählt worden war, hatte Carolina 2016 ins Endspiel geführt, dieses jedoch mit 10:24 klar gegen die Denver Broncos verloren. In der vergangenen Saison machte Newton verletzungsbedingt nur zwei Spiele. Aktuell arbeitet er an seinem Comeback nach einer Fußverletzung.

Cam Newton wechselt in der NFL von Carolina zu den Patriots

Der 21-Jährige, der in der Nacht auf Freitag in einer Gemeinde im Bezirk Schärding im Innviertel zuerst seine Ex-Lebensgefährtin und dann zwei Kinder zu töten versucht haben soll, ist geständig. Der Verdächtige werde am Samstag in die Justizanstalt Ried im Innkreis eingeliefert. Die Staatsanwaltschaft werde U-Haft beantragen, so der Sprecher, Alois Ebner, Samstagvormittag gegenüber der APA. Das Motiv der Tat soll das Beziehungsende und Eifersucht wegen eines mutmaßlichen neuen Freundes der 26-jährigen Ex-Lebensgefährtin gewesen sein. Der Verdächtige und die 26-Jährige – beide Österreicher – leben schon einige Zeit getrennt, der Mann dürfte sich aber wegen der gemeinsamen zehn Monate alten Tochter immer wieder im Mehrparteienhaus, in dem sich die Tat ereignete, aufgehalten haben. Auslöser für die dramatischen Geschehnisse in der Nacht auf Freitag dürfte laut Ebner gewesen sein, dass der Verdächtige am Handy seiner Ex-Lebensgefährtin Hinweise auf eine neue Beziehung gefunden habe: “Der 21-Jährige hat offenbar gehofft, dass sich die Beziehung wieder einrenkt – doch dabei erkannte er, dass es mit der Beziehung nichts mehr werden wird und das dürfte ihn so in Rage gebracht haben.” Der junge Mann soll zunächst seine Freundin im Schlafzimmer bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben. Danach schnappte er sich die Kinder – seine zehn Monate alte Tochter und den fünfjährigen Stiefsohn – und steckte sie in eine mit Wasser gefüllte Badewanne. Danach warf er einen am Strom angesteckten Toaster ins Wasser. Scheinbar wollte er im Zuge dessen Selbstmord begehen, denn er stellte auch seinen Fuß ins Wasser. Der Fehlerstrom-Schutzschalter unterbrach jedoch den Stromkreis und die drei überlebten. Der 21-Jährige ließ jedoch vom Vorhaben nicht ab, seine Familie zu töten: Er ging mit den Kindern wieder zurück ins Schlafzimmer, holte zwei Gaskartuschen und öffnete das Ventil. Trotz des ausströmenden Gases begann jedoch das zehn Monate alte Kind so laut zu schreien, dass die Mutter wieder zu sich kam. Sie fragte den Mann, was er mache. Daraufhin öffnete er noch das Fenster und flüchtete mit dem Moped zu seinem einige Kilometer entfernten Elternhaus. Dort unternahm er einen weiteren Selbstmordversuch mit Tabletten. Als der 21-Jährige aber wieder aufwachte, verließ er das Haus und kaufte sich eine Tageskarte zum Fischen. Dort hat die Polizei den Verdächtigen dann auch mehrfach am Handy angerufen, nachdem die Frau Freitagmittag Anzeige erstattet hatte. Irgendwann hat der Verdächtige auch abgenommen und sich von einem Kriminalbeamten überreden lassen, sich zu stellen. Der Verdächtige wurde von einem Freund zur Polizeiinspektion gebracht, so Ebner. Bei der Vernehmung zeigte sich der Verdächtige voll geständig. Die Aussagen des 21-Jährigen und des Opfers würden auch übereinstimmen. Es gibt laut Staatsanwaltschaftssprecher keine Hinweise, dass der Täter bei der Tat nicht voll zurechnungsfähig gewesen sein sollte. Gegen den 21-Jährigen wird wegen dreifachen versuchten Mordes ermittelt.

Dreifacher Tötungsversuch in OÖ: 21-Jähriger geständig

Die EU-Kommission hat die Mitgliedstaaten davor gewarnt, im Kampf gegen das Coronavirus nachzulassen. Die Behörde veröffentlichte am Mittwoch eine Mitteilung, um die EU auf “künftige Covid-19-Ausbrüche” vorzubereiten. Sie empfiehlt darin unter anderem eine Ausweitung der Corona-Tests und Kontaktverfolgung bei Infektionen. Brüssel forderte die Mitgliedstaaten auch auf, die Möglichkeit der gemeinsamen Beschaffung von Schutzkleidung und Medikamenten zu nutzen sowie besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen wie ältere Menschen zu schützen. “Jetzt ist nicht die Zeit, in unserer Wachsamkeit nachzulassen”, erklärte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides. “Das Virus zirkuliert noch immer.” “Starkes und gemeinsames Handeln” sei nötig, um weitere große Ausbrüche zu verhindern und Europas Bürger zu schützen. Die EU hat im Gesundheitsbereich kaum eigene Kompetenzen. Die Kommission fordert deshalb mit ihrer Mitteilung vor allem eine bessere Abstimmung, Informationspolitik und Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten. Angesichts von Befürchtungen einer zweiten Corona-Welle im Herbst empfiehlt sie den EU-Regierungen auch, Impfungen gegen die normale Grippe auszuweiten, “um zusätzlichen Druck auf die ohnehin bereits belasteten Gesundheitssysteme zu vermeiden”. Die EU wolle “die Lehren aus den vergangenen Monaten ziehen”, erklärte Vize-Kommissionspräsident Margaritis Schinas. Durch gründliche Planung müsse “Improvisieren” in Zukunft vermieden werden. Ziel müsse “eine Stärkung der Vorsorge an allen Fronten” sein. Dabei gehe es auch darum, “den Binnenmarkt und seine Hauptfreiheiten zu erhalten und den Weg für eine wirtschaftliche und soziale Erholung zu ebnen”. Das in London ansässige Büro für investigativen Journalismus (TBIJ) veröffentlichte am Mittwoch eine detaillierte Darstellung der chaotischen Reaktion der EU und ihrer Mitgliedstaaten in den ersten Wochen der Pandemie. Sie führt unter anderem auf, dass nicht ausreichend Schutzkleidung zur Verfügung stand oder Regierungen ihren Export in andere EU-Staaten untersagten. Auch bei Grenzschließungen wegen der Virusausbreitung fehlte demnach ein abgestimmtes Vorgehen.

EU-Kommission warnt Mitgliedstaaten vor Nachlässigkeit

Ein Auto ist Samstagfrüh nach einem Verkehrsunfall mit vermutlich zwei parkenden Autos in Wels-Innenstadt zur Seite umgekippt. Die Feuerwehr musste eine Person aus dem Fahrzeug befreien.

Menschenrettung: Auto bei Verkehrsunfall in Wels-Innenstadt auf die Seite gekippt

Das Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus wird 40. Am 17. Juli 1980 wurde es nach langjährigen Diskussionen vom damaligen Bundespräsidenten Rudolf Kirchschläger eröffnet. Seitdem wurde das Gebäude 1996/97 bzw. 1998 zweimal erweitert und vor 15 Jahren abermals ausgebaut und generalsaniert. In den kommenden Jahren steht die nächste Sanierung an. Über 400.000 Gäste begrüßt das Festspielhaus pro Jahr. Betrieben wird das Haus ganzjährig von der Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus GmbH mit der Stadt Bregenz als alleiniger Eigentümerin. Rund zwölf Millionen Besucher strömten seit der Eröffnung in den markanten Bau am Bodenseeufer, die Auslastung des Hauses über das ganze Jahr gesehen liegt bei rund 93 Prozent. Im vergangenen Jahr wurden bei 349 Veranstaltungen rund 438.080 Besucher – inklusive der 249.500 Festspiel-Gäste – gezählt. 1955 wurde ein erster Ideenwettbewerb zur Planung eines Festspielhauses durchgeführt. Damals stand die Seetribüne für die Festspiele noch hinter dem Bregenzer Fußballstadion, und die Sporthalle wurde als “Festspielhaus” genutzt. Die erste Aufführung im Rahmen der Bregenzer Festspiele hatte 1946 auf zwei Kieskähnen in der Bregenzer Bucht stattgefunden. 1971 wurde die Idee geboren, das Festspielhaus mit der Seetribüne zusammenzulegen, ehe schließlich 1974 der Bregenzer Architekt Wilhelm Braun den Auftrag für Planungsarbeiten für das Festspiel- und Kongresshaus am neuen Standort erhielt. In den Jahren 1977/78 wurde das Festspielhaus neu gebaut, ein Jahr später erstmals die Seeaufführung – Puccinis “Turandot” – an heutiger Stelle dargeboten. Im Juli 1980 wurde das Festspielhaus schließlich feierlich eröffnet. Die rasant positive Entwicklung der Bregenzer Festspiele führte dazu, dass das Festspielhaus 1996/97 durch Zubauten (Verwaltungstrakt, Seestudio und Werkstattbühne) auf die doppelte Kubatur vergrößert wurde. 1998 wurde die Osttribüne auf der Seebühne erweitert und die Sitzplatzkapazität von 4.600 auf rund 7.000 ausgebaut. Der bisher letzte Meilenstein in der Geschichte des Festspielhauses datiert aus den Jahren 2005/06: Für 38,5 Mio. Euro wurde das Gebäude nochmals größer gestaltet und generalsaniert. Unter anderem wurde auch der Große Saal mit rund 1.600 Sitzplätzen erneuert. Nun steht von voraussichtlich 2021 bis 2024 die nächste Sanierung an, die diesmal auch Seebühne und -tribüne umfasst – sie wurden bereits mehrfach repariert, aber nie saniert. Investiert werden insgesamt rund 55 Mio. Euro. Auf dem Sanierungsplan stehen die Außenhülle des Gebäudes, die rund 40 Jahre alte Bühnentechnik des Haupthauses und die technische Infrastruktur der Werkstattbühne, die außerdem einen Zubau erhalten soll. Veranstaltungshighlights hatte das Bregenzer Festspielhaus in den vergangenen 40 Jahren auch abseits der Festspiele viele zu bieten. Tänzer-Legende Rudolf Nurejew gab sich ebenso die Ehre wie Dirigent Leonard Bernstein oder die Popstars Elton John, Peter Gabriel, Herbert Grönemeyer oder Falco, die auf der Seebühne auftraten. 2006 trafen sich die EU-Verkehrsminister im Festspielhaus, und 2008 war sogar Daniel Craig alias James Bond zu Dreharbeiten für das Bond-Abenteuer “A Quantum of Solace” zu Gast.

Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus wird 40 Jahre alt