Gründer des Cirque du Soleil will Unternehmen zurückkaufen

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Gründer des Cirque du Soleil will Unternehmen zurückkaufen

Der Gründer des legendären Cirque du Soleil, Guy Laliberte, will das durch die Coronakrise schwer angeschlagene Zirkusunternehmen zurückkaufen. Die Zirkustruppe habe ihm “so viel gegeben”, dass er ihr nun helfen wolle, kündigte der 60-jährige Milliardär am Sonntag im kanadischen Radio an. Genauere Angaben zu seinen Übernahmeplänen machte der Kanadier nicht. Er sagte nur, er habe einen guten Plan.

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  1. anja kollmann sagt:

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Vertreter von 30 Umweltorganisationen aus 20 Ländern sind besorgt um den Erhalt des Welterbe Neusiedler See: In einem Schreiben an das UNESCO-Welterbezentrum wird die Eintragung des Sees in die Rote Liste gefährdeter Welterbestätten verlangt, so die Umweltorganisation Alliance for Nature am Freitag. Anlass sei die erteilte Baugenehmigung für das umstrittene Tourismusprojekt in Fertörakos, hieß es. n dem Brief an Mechtild Rössler, Direktorin des UNESCO-Welterbezentrums, machen die Unterzeichner auf “die zunehmende Bedrohung” der Kulturlandschaft Fertö/Neusiedlersee, einer der grenzüberschreitenden UNESCO-Welterbestätten, aufmerksam. Eine nicht nachhaltige Tourismus- und Immobilienentwicklung innerhalb der Kernzone, die auch als Ramsar-Gebiet und Natura 2000-Gebiet registriert sei, gefährde den außergewöhnlichen universellen Wert des Gebiets. Der Plan, innerhalb der Kernzone auf ungarischer Seite ein neues Vier-Sterne-Hotel mit 100 Zimmern zu bauen, habe am 31. Juli die Baugenehmigung erhalten. Auch ein Parkplatz für 800 Autos solle entstehen. Ebenfalls geplant sei der Bau von Tennisplätzen sowie eine Erweiterung der Hafenanlagen für Segel- und Paddelboote. Die Umweltschützer warnen deshalb vor einem “Überborden des Tourismus”. Das Welterbekomitee solle veranlassen, die Kulturlandschaft Fertö/Neusiedlersee in die Liste der gefährdeten Stätten aufnehmen zu lassen, fordern die Umweltorganisationen in dem Schreiben. “Ihr sofortiges Handeln ist erforderlich, um dieses Welterbe für künftige Generationen zu retten”, appellieren die Unterzeichner an das Welterbekomitee.

Umweltschützer besorgt um Welterbe Neusiedler See

Auch Andreas Stockinger äußert sich zur Lage in Thalheim.

Die Bestände von Wanderfischen sind in Europa seit 1970 um 93 Prozent zurückgegangen. Dies geht aus dem ersten globalen Zustandsbericht zu wandernden Süßwasser-Fischarten des WWF hervor. In Österreich zählen 14 Arten zu der bedrohten Spezies. Hauptursachen sind das hohe Ausmaß der Flussverbauung sowie negative Effekte durch Übernutzung, Verschmutzung und Klimaerwärmung. Laut der gemeinsamen Studie der World Fish Migration Foundation, der Zoological Society of London, der Weltnaturschutzunion IUCN, The Nature Conservancy und dem World Wide Fund for Nature (WWF) sind die Bestände von Wanderfischen seit 1970 im globalen Schnitt um 76 Prozent zurückgegangen. “Besonders schockierend sind die Zahlen aus Europa, wo ein Minus von 93 Prozent verzeichnet wird”, hieß es. “Der drastische Rückgang der Wanderfische ist ein Alarmsignal für den Zustand unserer Flüsse. Wenn sich Fische aufgrund von Hindernissen nicht frei durch Flüsse bewegen können, gilt dasselbe auch für Wasser und Sediment. Gerade in Zeiten der Klimaerwärmung sind lebendige und klimafitte Flüsse unsere wichtigsten Helfer im Kampf gegen Hitze und Trockenheit”, sagte WWF-Gewässerschutzexperte Gerhard Egger. Von den heimischen Fischarten zählen 14 Arten, wie der vom Aussterben bedrohte Huchen, zu den Mittelstreckenziehern mit Wanderrouten von 30 bis zu 300 Kilometern. Der Rückgang der migrierenden Fischarten unterstreicht die bereits beobachtete allgemeine Negativentwicklung von Süßwasserlebensräumen. “Auch in Österreich sind 60 Prozent der Flüsse in keinem guten ökologischen Zustand. Auf der anderen Seite gelten 60 Prozent aller Fischarten als gefährdet, stark gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht”, so der WWF. In Österreich ist laut WWF vor allem die anhaltende Wasserkraftexpansion problematisch. Der hierzulande erfolgte Ausbau ist mit mehr als 5.200 Anlagen bereits überdurchschnittlich hoch und wird trotz des besorgniserregenden Gewässerzustands weiter vorangetrieben. “Entlang unserer Flüsse trifft man im Schnitt alle 900 Meter auf ein Hindernis. Dennoch sind Hunderte weitere Wasserkraftwerke in Planung”, kritisiert WWF-Experte Egger. “Diese kurzsichtige Flussverbauung muss ein Ende haben. Die letzten intakten Gewässer müssen ebenso wie Schutzgebiete vom Kraftwerksbau ausgenommen werden.”

Bestandsrückgang um 93 Prozent bei Europas Wanderfischen

Mit der vorsichtigen, schrittweisen Öffnung mancher Geschäfte in Österreich werden nach den Osterfeiertagen auch die Testkapazitäten auf das Coronavirus erhöht. “Wir haben nun immer mehr Kapazitäten und konnten die Logistikkette entscheidend verbessern”, kündigte Rudolf Anschober am Wochenende an. Einen Schwerpunkt bilden dabei Tests in Alters- und Pflegeheimen, wo Hochrisikopatienten leben. Dort sollen Bewohner und Personal untersucht werden, ob sie möglicherweise mit SARS-CoV-2 infiziert sind. Derzeit liegt die Gesamtzahl der Tests bei annähernd 150.000, durchschnittlich sind es rund 5.000 Tests pro Tag. Die Laborkapazitäten in Österreich würden laut Anschober mittlerweile für die Abwicklung von 20.000 Testungen pro Tag ausreichen, jedoch waren in der vergangenen Woche noch die dafür benötigten Reagenzien knapp. Der Minister hatte Nachschub versprochen.

Testkapazitäten in Österreich werden ab heute erhöht

Die Zahl der Medizin-Anfängerstudienplätze soll auf bis zu 1.900 ausgebaut werden. Das sieht ein Ministerratsvortrag von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) vor. Derzeit gibt es 1.680 Plätze, schon länger fixiert ist im Zug des Aufbaus der Medizin-Fakultät in Linz ein Anstieg auf 1.800 bis 2022. Außerdem soll eine Einrichtung nach Vorbild des deutschen Robert-Koch-Instituts entstehen. Der geplante Ausbau der Anfängerplätze bleibt damit hinter der zuletzt von den Landeshauptleuten geforderten “deutlichen Aufstockung” zurück. Die damalige Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz, Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), nannte Ende des Vorjahrs als Wunschziel rund 3.000 Plätze. Darüber hinaus sieht das Papier mit dem Titel “Uni-Med-Impuls 2030” einen Fokus auf den Bereich Public Health, Epidemiologie und Infektiologie vor. Österreich habe auch dank seiner starken Medizin-Unis die Coronakrise gut bewältigt, so Faßmann in einer der APA übermittelten Stellungnahme. In den Bereichen Epidemiologie bzw. Virologie brauche es aber eine starke Expansion und eine stärkere institutionelle Zusammenarbeit in einem universitätsübergreifenden Institut – als Vorbild nannte er das Robert-Koch-Institut in Deutschland. “Wir haben starke medizinische Universitäten, wir sind wahrscheinlich noch stärker, wenn wir die jeweiligen Spezialitäten dieser Universitäten zusammenbringen über eine interuniversitäre Kooperationseinrichtung, wo auch dann eine Arbeitsteilung erfolgen kann”, so Faßmann. Dieses soll wissenschaftsorientiert sein und keine Konkurrenz zu bestehenden Instituten darstellen. Weitere Vorhaben in dem Papier betreffen eine Attraktivierung der Allgemeinmedizin durch weitere Professuren bzw. curriculare Maßnahmen sowie “unter der Voraussetzung der budgetären Bedeckung” rund 30 zusätzliche, neue Professuren bzw. Laufbahnstellen in innovativen, interdisziplinären oder strategisch relevanten Medizinbereichen. Außerdem sollen erneut die Bestimmungen zur Ärztearbeitszeit angegangen werden – “unter Berücksichtigung des Zusammentreffens von Gesundheitsversorgung, Lehre und Forschung an Medizin-Universitäten bzw. der Fakultät in Linz und den dabei notwendigen Absicherungsanforderungen von Lehre und Forschung”. Verankert werden sollen diese Vorhaben nun “spätestens in den kommenden Leistungsvereinbarungen”. Diese umfassen die Jahre 2022 bis 2024.

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Zurückhaltend gibt sich Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) bezüglich einer möglichen Verschiebung der Sommerferien, falls die Schulen wegen der Coronavirus-Pandemie länger als bis Ostern geschlossen bleiben.”Meine größere Sorge als die Frage, was im Sommer sein wird, ist die Frage, wie wir die nächsten Wochen gestalten werden”, sagte er im Ö1-“Morgenjournal” am Mittwoch.

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