Grünes Licht für weitere Staatshilfen an ÖBB und Westbahn

Merken
Grünes Licht für weitere Staatshilfen an ÖBB und Westbahn

Den Angaben zufolge erhalten die ÖBB für den Zeitraum 8. Februar bis 7. April in Summe 24,4 Mio. Euro und der Konkurrent Westbahn für den selben Zeitraum 4,9 Mio. Euro.

“Es ist wichtig, dass die Pendlerinnen und Pendler jetzt Gewissheit haben, dass der Fahrplan nicht reduziert wird. Gleichzeitig haben auch die Unternehmen jetzt wirtschaftliche Planungssicherheit. Und nicht zuletzt können die Steuerzahler darauf vertrauen, dass wir auch in der Krise sorgsam mit ihrem Geld umgehen. Wir sind so streng wie nötig und so kulant wie möglich, auch bei Staatsbetrieben”, erklärte Blümel in der Mitteilung.

Zwischen Blümel und der grünen Klima- und Verkehrsministerin Leonore Gewessler hatte es in den vergangenen Tagen einen Disput um die Hilfsgelder an ÖBB und Westbahn gegeben. Während Gewessler öffentlich auf die Verlängerung der Notvergabe drängte, zeigte Blümel Bedenken, weil es noch offene Fragen gäbe. Diese seien nun beantwortet, hieß es vom Blümel-Sprecher am Sonntag.

Sowohl ÖBB als auch Westbahn hatten gesagt, ohne Staatshilfe seien sie gezwungen, die Anzahl der Züge auf der Strecke zwischen Wien und Salzburg zu reduzieren. Die Westbahn wollte bereits ab morgen, Montag, die Hälfte ihrer Verbindungen streichen. Die bisherige Notvergabe war vergangenen Sonntag ausgelaufen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die Traun als Naherholungszone in den Mittelpunkt rücken. Das wünschen sich viele Welser. Die umgesetzten Maßnahmen sind bis dato aber äußerst überschaubar. Auch laut der ÖVP – die jetzt die alten Messehallen früher als geplant wegreissen lassen will. Und nicht nur in Wels ist die Traun Thema – auch in Thalheim laufen die Planungen für ein Traunschiff auf Hochtouren.

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat in Israel ein Allzeit-Hoch erreicht. Wie das nationale Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte, wurden für Montag 1.681 Fälle gemeldet – so viele wie nie zuvor an einem Tag in dem Land seit Beginn der Pandemie. Getestet wurden an dem Tag 25.825 Menschen, die Ansteckungsquote betrug demnach 6,5 Prozent. Auch dies ist ein Höchstwert. Zum Vergleich: Die Zahl der täglichen Neuinfektionen war Mitte Mai in Israel noch im niedrigen zweistelligen Bereich gelegen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wurde zu Beginn der Pandemie für sein Krisenmanagement gelobt. Inzwischen steht er aber stark in der Kritik. Vorgehalten werden ihm unter anderem zu schnelle umfassende Lockerungen. Insgesamt wurden in Israel bisher mehr als 41.200 Infizierte registriert. Die Wirtschaft des Landes ächzt unter den Folgen der Krise, die Arbeitslosigkeit liegt bei mehr als 20 Prozent. Zur Abmilderung der ökonomischen Konsequenzen hat die Regierung ein milliardenschweres Hilfspaket beschlossen. In mehreren Städten gelten für Viertel Ausgangsbeschränkungen.

Israel meldet wieder Rekordwert an Neuinfektionen

Die Stars der MotoGP haben am heutigen Ostersonntag ein Rennen auf dem Red-Bull-Ring bestritten – freilich ein virtuelles. Es handelte sich um die zweite Ausgabe des “MotoGP Virtual Race”, wo “echte” Fahrer auf der originalen virtuellen Strecke gegeneinander antreten.

Ein virtuelles Rennen auf dem Red-Bull-Ring

Genau wie beim Wandern ist auch in der Wintersaison ein gewisses Maß an Vorbereitung wichtig: Abgesehen vom Wachsen der Ski und der richtigen Bindungseinstellung ist auch gezieltes körperliches Training von Vorteil, um das Verletzungsrisiko zu reduzieren. Die Klinikum-Experten für das Bewegungssystem geben Tipps, wie man sich am besten für die Wintersportsaison vorbereitet.

Bestens vorbereitet in die Wintersportsaison

Die Spitzen von Bund und Ländern haben sich in Deutschland über das weitere Vorgehen beraten und sind zu dem Schluss gekommen, dass die Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Krise bis mindestens zum 19. April gelten. Es sei bei weitem zu früh, die Kontaktbeschränkungen zu lockern, hob die Kanzlerin hervor. Auch können “wir heute keine Aussage darüber machen, wie es nach Ostern weitergeht”.

Einschränkungen in Deutschland bleiben

Der durch seine Spenden-Sammelaktion für das britische Gesundheitspersonal zum Corona-Helden aufgestiegene Weltkriegsveteran Tom Moore soll in den Ritterstand erhoben werden.Premierminister Boris Johnson nominierte den 100-jährigen “Captain Tom” für den Ehrentitel, wie die Regierung in London am Dienstag mitteilte.

Britischer Corona-Held "Captain Tom" soll Ritterwürde bekommen