Gruß aus dem Museum

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Gruß aus dem Museum

2011 wurde erstmals in Wels bei einer Ausgrabung in der Charwatstraße ein römisches Börsenarmband gefunden.

Die Geldbörse aus Bronze ist vollständig erhalten und weist keinerlei Beschädigung auf, lediglich der Verschluss fehlt. Henkel und Körper wurden aus einem Stück gefertigt. Nur der Deckel wurde separat hergestellt und mit einem Scharnier am Körper befestigt.
Die außergewöhnliche Form geht auf ihre Funktion zurück. Die Geldbörse wurde wie ein Armband am Unterarm hinaufgeschoben, so war der Deckel zusätzlich geschützt. Bei dieser Art von Geldbeutel war das Geld vor Dieben um einiges sicherer aufgehoben, als in einem am Gürtel befestigten Lederbeutel.
Es ist auch anzunehmen, dass im Inneren des Börsenarmbandes ein Futter oder Beutel aus Stoff angebracht gewesen ist, um die Geräusche der Münzen zu reduzieren.

Die Geldbörse ist im Stadtmuseum Wels-Minoriten Archäologische Sammlung ausgestellt.

Foto: Ursula Egger

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